Samstag, 25. Juni 2016

Die DonauWellen - fünf neue Premiumwege im Oberen Donautal

Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. im Gebiet des Heubergs, des Donauberglands und des Oberen Donautals zertifizierten Premiumwege firmieren unter dem Dachbegriff der DonauWellen.

Im Jahr 2014 wurden im Gebiet des Donauberglands (Obere Donau-Heuberg) fünf Premiumwege zertifiziert.

Initiiert wurden die DonauWellen von der Fremdenverkehrsgemeinschaft Donaubergland. Die Weglänge erstreckt sich zwischen 15,4 und 9,8 Kilometern. Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. vergebene Erlebnispunktzahl reicht von 79 bis 52. 

Im heutigen Artikel in diesem Blog sollen die DonauWellen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich zukünftig mit einzelnen Wegen der DonauWellen beschäftigen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechte Spalte des Blogs aus direkt verlinkt.
 

Als Besonderheit gibt es bei den DonauWellen sogenannte Wegepatenschaften. Vor Ort ansässige Firmen kümmern sich jeweils um einen Weg.

Das Wegzeichen der DonauWellen sind drei verschiedenfarbige, geschwungene Linien auf weißem Grund mit dem Schriftzug donauwellen. Der Wegname ist auf dem Wegzeichen nicht angegeben. Das Wegzeichen ist im Wegverlauf in kurzen Abständen vorhanden. 


An den Wanderwegverzweigungspunkten sowie an wichtigen Wegstellen finden sich grüne Wegweiser gemäß dem Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb, das grüne Wegweiser für die örtlichen Rundwanderwege vorsieht. Auf den Wegweiserblättern sind die nächsten Ziele mit den Entfernungen angegeben. Im Namensfeld im Schilderrücken der Wegweiserblätter ist das Wegzeichen angegeben. Im Gegensatz zu anderen Premiumwegen der Schwäbischen Alb fehlen bei den DonauWellen auf den Wegweiserblättern leider Angaben über die Länge des Rundwegs sowie das Symbol für einen Rundwanderweg.

An den Masten der Wegweiserstandorte ist die Standortplakette montiert. Sie zeigt den Namen und die Höhe des Standorts.

An wichtigen Punkten im Wegverlauf, z.B. den Hauptstart- und -zielpunkten, sind Wander- und Orientierungstafeln montiert. Sie zeigen eine Kartendarstellung des Wegverlaufs und bieten noch weitere Informationen zum jeweiligen Weg. 

Hier sind die einzelnen DonauWellen:     

Donaufelsen-Tour
Länge 15,4 Kilometer
Höhenbereich von 611 bis 785 m ü NN
Startpunkt: Parkplatz Knopfmacherfelsen
Wegepatenschaft: Hammerwerk Fridingen GmbH
Wegeeröffnung: 21.09.2014
Zertifizierung durch das Wanderinstitut: Mai 2014, Erlebnispunktzahl: 79
Zweite Zertifizierung Mai 2017, Erlebnispunktzahl 80
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Mai 2020

Donauversinkung
Länge 12,9 Kilometer
Höhenbereich von 656 bis 785 m ü NN
Startpunkt: Parkplatz Donauversinkungen in Immendingen
Wegepatenschaft: Daimler AG
Wegeröffnung: 03.10.2014
Zertifizierung durch das Wanderinstitut: September 2014, Erlebnispunktzahl: 52
Zweite Zertifizierung September 2017, Erlebnispunktzahl: 54
Aktuelle Zertifizierung gültig bis September 2020

Eichfelsen-Panorama
Länge 12,5 Kilometer
Höhenbereich von 600 bis 794 m ü NN
Startpunkt: Parkplatz Kloster Beuron
Wegepatenschaft: KARL STORZ GmbH & Co. KG
Wegeeröffnung: 06.07.2014
Zertifizierung durch das Wanderinstitut: Mai 2014, Erlebnispunktzahl: 68
Zweite Zertifizierung Mai 2017, Erlebnispunktzahl: 69
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Mai 2020 

Kraftstein-Runde
Länge 10,7 Kilometer
Höhenbereich von 711 bis 833 m ü NN
Startpunkt: Parkplatz Mittlerer Platz bei Dürbheim-Risiberg
Wegepatenschaft: WERMA Signaltechnik GmbH & Co. KG
Wegeeröffnung: 26.09.2014
Zertifizierung durch das Wanderinstitut: September 2014, Erlebnispunktzahl: 54
Zweite Zertifizierung September 2017, Erlebnispunktzahl: 61
Aktuelle Zertifizierung gültig bis September 2020 

Klippeneck-Steig
Länge 9,8 Kilometer
Höhenbereich von 711 bis 980 m ü  NN
Startpunkt: Parkplatz Wassertretanlage Denkingen unterhalb des Klippenecks
Wegepatenschaft: B. Braun Aesculap
Wegeeröffnung: 18.05.2014
Zertifizierung durch das Wanderinstitut: Mai 2014, Erlebnispunktzahl: 70
Zweite Zertifizierung Mai 2017 mit unveränderter Punktzahl
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Mai 2020  

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.

Das Obere Donautal gehört zu den Nationalen Geotopen Deutschlands. Hier gibt es eine Übersicht über die Nationalen Geotope der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Nationalen Geotope befassen, verlinkt.

Das Obere Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen gehört zu den Top-Regionen der Schwäbische Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Obere Donautal. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt. 

Das Wegzeichen der Premiumwege DonauWellen umfasst drei verschiedenfarbige geschwungene Linien auf weißem Grund sowie den Schriftzug donauwellen. Die Farbe hellgrün steht für die Wiesen. Die Farbe blau symbolisiert die Donau. Die Farbe dunkelgrün steht für den Wald.
Die Premiumwege DonauWellen sind mit grünen Wegweiserblättern ausgestattet. Das neue Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb sieht grüne Wegweiser für die örtlichen Rundwanderwege und gelbe Wegweiser für das Grundwegenetz einschließlich der Weitwanderwege vor.
An jedem Wegweiserstandort im Verlauf der DonauWellen befindet sich unten am Mast das Standortfeld. Es zeigt den Namen und die Höhe des Standorts sowie zum Teil die UTM-Daten.
Wegweiserstandort im Verlauf eines gemeinsamen Wegabschnitts von Donauberglandweg (gelbe Wegweiserblätter) und DonauWellen (grüne Wegweiserblätter)
Wander- und Orientierungstafel an einem Start- und Zielpunkt eines Premiumwegs der DonauWellen
Im Namensfeld im Schilderrücken der Wegweiserblätter der Donauwellen werden das Wegzeichen und der Wegname angegeben. Leider fehlt die bei anderen Premiumwegen der Schwäbischen Alb gegebene Information über die Länge des jeweiligen Rundwegs sowie das Symbol für Rundwanderweg.
Zwischenwegweiser im Verlauf eines Premiumwegs der DonauWellen
Die DonauWellen sollen bevorzugt im Sommerhalbjahr begangen werden. Hin und wieder weist eine Beschilderung darauf hin. Die Wander- und Orientierungstafeln zu den Wegen sind im Winterhalbjahr zum Teil abgebaut.

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