Sonntag, 17. Januar 2010

Neidlinger Wasserfall im Winter



Der Neidlinger Wasserfall ist nicht so mächtig wie der ungleich bekanntere Uracher Wasserfall. Jedoch beeindruckt der Neidlinger Wasserfall durch seine Lage in einer natürlichen Umgebung am Albtrauf. Auch hat er lange nicht so viele Besucher wie sein berühmterer Vetter.

Das Neidlinger Tal befindet sich südlich von Weilheim/Teck im Landkreis Esslingen am Nordrand der Schwäbischen Alb. Die letzte Ortschaft vor dem Talschluss heißt Neidlingen. Von dort kann man den Neidlinger Wasserfall, der sich zuhinterst des südwestlichen Seitentals befindet, erwandern. Die Entfernung beträgt ca. 2 Kilometer.

Noch schneller ist man beim Neidlinger Wasserfall, wenn man mit dem Auto die Straße von Neidlingen auf die Albhochfläche in Richtung Wiesensteig fährt und das Auto bei der ersten Straßenkehre abstellt. Der Wanderparkplatz dort heißt "Untere Wendung". Vom Wanderparkplatz geht man die Pfannensteige, eine Forststraße im Wald leicht aufwärts. Schon nach wenigen hundert Metern biegt man halbrechts auf einen anderen Forstweg ab (Bezeichnung blaues Dreieck, "Reußenstein, Bahnhöfle über Wasserfall"). In leichtem Auf und Ab erreicht man nach ca. einem Kilometer den Wasserfall.

Der Wasserfall stürzt ca. 45 Meter in mehreren Kaskaden zu Tal. Man kann den Fall nur vom Weg aus - also von oben her - sehen. Unterhalb des Falls befindet sich kein Weg. Die Sicht auf den Fall ist während der winterlichen Jahreszeit am Besten, wenn die Bäume kahl sind.
Der junge Laubwald am Albtrauf beim Neidlinger Wasserfall zeigt winters ein abstraktes Muster.
 
Vom Quellbereich des Baches, der den Neidlinger Wasserfall bildet, geht der Blick nach unten in Richtung Fußgängersteg. Der Wasserfall befindet sich unterhalb des Stegs.
Dies ist die zuoberst gelegene Austrittsöffnung des Quellbachs oberhalb des Neidlinger Wasserfalls. Der größere Teil des Wassers tritt erst einige Meter unterhalb aus dem Boden.

Der Quellbach hält einen 2 bis 3 Meter breiten Bereich am Hang auch im Winter frei von Schnee.

Dies ist der eindrucksvollste Teil des Neidlinger Wasserfalls. Die Wasser stürzen hier über eine Kalktuffnase. Neben dem Hauptfall haben sich mächtige Eiszapfen gebildet.

Die Tuffnase des Neidlinger Wasserfalls baut sich langsam aber sicher weiter nach vorne.


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