Dienstag, 20. August 2013

Aussichtsturm Hohe Warte bei St. Johann

Auf dem höchsten Punkt der Albhochfläche zwischen dem Ermstal im Osten und dem Echaztal im Westen befindet sich der Aussichtsturm Hohe Warte. Der heute auf der bewaldeten Kuppe Hohe Warte stehende Aussichtsturm wurde in den Jahren 1922-23 erbaut.

Der Turm wurde als Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Schwäbischen Albvereins erbaut. Neben dem Turm befindet sich ein Gedenkstein, der an die Toten des Ersten und des Zweiten Weltkriegs erinnert.

Der Aussichtsturm Hohe Warte ist leider nicht ständig geöffnet. Nur in den Sommermonaten ist an Sonntagen der Eintritt möglich. Dann befinden sich Mitglieder des Schwäbischen Albvereins vor Ort. Der Eintrittspreis ist 50 Cent. An den anderen Wochentagen sowie im Winterhalbjahr kann man den Schlüssel für den Turm in der Gaststätte des nahegelegenen Gestütshofs St. Johann abholen.

Die Aussicht vom Turm ist weitreichend. In Richtung Osten sind die Bäume des umgebenden Walds jedoch inzwischen über den Turm hinausgewachsen, so dass dorthin praktisch keine Sicht vorhanden ist. An klaren Tagen sieht man den Schwarzwald im Westen und die Alpenkette im Süden.


Wie kommt man hin?
Der Schwäbische Alb-Nordrandweg (HW 1) führt auf seiner Etappe von Bad Urach nach Holzelfingen am Aussichtsturm Hohe Warte vorbei.

Der nächstgelegene, mit dem Auto erreichbare Ausgangspunkt ist der Gestütshof St. Johann.  Von Eningen unter Achalm (bei Reutlingen) führt eine Straße teilweise in Kehren auf die Albhochfläche zum Gestütshof St. Johann. Dort gibt es einen Großparkplatz. Man folgt von dort der Bezeichnung rotes Dreieck des HW 1 und erreicht nach ca. 600 Metern den Aussichtsturm Hohe Warte.  

Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, verlinkt. 

Blick von Osten auf den Aussichtsturm Hohe Warte, im Vordergrund ist der Gedenkstein für die Toten des Ersten und Zweiten Weltkriegs.  
Eingang zum Aussichtsturm Hohe Warte
Panoramatafeln erklären die Aussicht vom Aussichtsturm Hohe Warte.
In Richtung Osten sind die Baumkronen des umgebenden Walds inzwischen höher als die Aussichtsplattform Hohe Warte.
Blick vom Aussichtsturm Hohe Warte in Richtung Süden über die Mittlere Kuppenalb hinweg: In der Bildmitte sieht man den St. Johanner Ortsteil Würtingen. Bei klarer Sicht könnte man am Horizont die Alpen sehen.
Blick vom Aussichtsturm Hohe Warte in Richtung Westnordwesten: am Horizont erstreckt sich der Schwarzwald, bei dem Turm im Vordergrund befindet sich das - im Bild nicht sichtbare - Oberbecken des Wasserkraftwerks Glems.
Blick vom Aussichtsturm Hohe Warte in Richtung Südwesten: Links der Bildmitte erhebt sich der Rossberg, der ebenfalls einen Aussichtsturm trägt. Fast am linken Bildrand sieht man im Hintergrund den Schönbergturm bei Pfullingen.


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