Mittwoch, 2. Dezember 2009

Nattenbuch - eine Kuppe bei Laichingen-Feldstetten



Der Nattenbuch ist eine große und markante Hügelkuppe im Bereich der Mittleren Kuppenalb unmittelbar südlich von Laichingen-Feldstetten. Die Hänge und die Gipfelkuppe des Nattenbuch sind relativ waldarm. Das garantiert freie Blicke in alle Himmelsrichtungen.

Die Hochfläche der Kuppenalb ist äußerst abwechslungsreich. Das wellige Relief und die mosaikartigen Landschaftselemente der Kulturlandschaft machen diese Landschaft auch für Spaziergänger oder Wanderer sehr interessant.

Der Nattenbuch ist von zwei Wanderparkplätzen aus in ca. 20 Minuten zu erreichen. Um zum Wanderparkplatz Nattenbuch im Westen des Gipfels zu kommen, verlässt man die B28 Reutlingen-Ulm unmittelbar westlich von Feldstetten und biegt in Richtung Süden auf die K 7408 nach Heroldstatt ab. Ca. 500 Meter nach der Abzweigung biegt man nach links auf einen asphaltierten Feldweg ab, der direkt zum Parkplatz Nattenbuch führt. Der Parkplatz ist von der K 7408 aus nicht ausgeschildert. Es heißt somit aufzupassen und langsamer zu fahren.
Auf einer Tafel beim Wanderparkplatz sind einige nummerierte Rundwanderwege eingezeichnet. Diese Wege sind jedoch nicht beschildert. Das ist nicht weiter schlimm. Auf der Tafel kann man sich grob über die Richtung orientieren. Am Naturdenkmal Nattenbucher Hüle vorbei gelangt man zum Gipfel des Berges mit einer weiten Rundsicht. Es gibt mehrere Möglichkeiten für Rundtouren.
Ein Netz an Rundwegen überzieht die Kuppe des Nattenbuch bei Feldstetten.

Beim Anstieg zur Gipfelkuppe kann man im Westen das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen sehen.

Am Nordhang des Nattenbuch befindet sich ein Naturdenkmal, ein kleiner Teich mit Baumgruppen, eine sogenannte Hüle. Stehendes Wasser ist eine Seltenheit auf der Schwäbischen Alb.

Dieses Biotop bietet Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, die ansonsten auf der Schwäbischen Alb nicht vorkommen.

Im Südosten erstreckt sich Heroldstatt-Sontheim mit einem größeren Gewerbegebiet.

Nach Süden geht der Blick weit über die wellige Hochfläche der Schwäbischen Alb. Bei klarer Sicht würde man die Alpen sehen.

Der Ort Feldstetten im Norden des Nattenbuch liegt in einer Senke.

Die Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb bietet fast endlose Motive.

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