Donnerstag, 17. März 2011

Burgruine Hohenmelchingen im obersten Laucherttal


Die Burgruine Hohenmelchingen bei Burladingen-Melchingen im obersten Laucherttal gehört zu den größeren Burgruinen der Schwäbischen Alb. Hohenmelchingen befindet sich ca. einen Kilometer ostsüdöstlich über dem Ortskern von Melchingen an der Kante des östlichen Berghanges des Laucherttals. Die Burgruine ist vollständig von Wald umgeben. 

Die Burganlage besteht aus mehreren Teilen. Am besten erhalten ist das sogenannte Vorderhaus. Dort sind die Mauern bis zum dritten Stockwerk noch vorhanden. Ebenfalls gut erhalten sind die Grundmauern des Hinterhauses und des Badstubenhauses. Gut sichtbar ist auch die westliche (talseitige) Umfassungsmauer.

Man unterscheidet die sogenannte alte und die neue Burg. Von der alten Burg sind nur noch die Grundrisse des Bergfrieds und des Wohnbaus vorhanden. Alle anderen noch vorhandenen Teile gehören zur neuen Burg.


Ist man mit dem Auto unterwegs, parkt man auf einem Wanderparkplatz östlich oberhalb von Melchingen. Von der Ortsdurchfahrt Melchingen (L 385) zweigt in einer Biegung die Lauchertstraße nach Osten ab. Sie führt aus dem Ort hinaus und aufwärts bis zum Waldrand mit Parkplatz. Vom Parkplatz folgt man der Markierung des Schwäbischen Albvereins zunächst am Waldrand entlang und dann aufwärts zur Burgruine (Entfernung Parkplatz-Ruine ca. 800 Meter). Auch vom Ortskern von Melchingen führt ein bezeichneter Weg zur Ruine hinauf.       

Winters kann man die Mauern der Burgruine Hohenmelchingen aus ca. 200 Metern Entfernung im Wald sehen.
Die Reste des Hinterhauses der neuen Burg, von Süden gesehen
Blick von oben in das Vorderhaus der neuen Burg: deutlich zu erkennen sind Rücksprünge in den Umfassungsmauern. Diese Rücksprünge dienten der Auflage für die Deckenbalken.
Blick durch einen Torbogen des Vorderhauses in Richtung Norden
Die Reste der westlichen Umfassungsmauer der Burgruine Hohenmelchingen auf der Talseite
Blick von Norden auf das Vorderhaus der Burgruine Hohenmelchingen

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