Freitag, 25. Juli 2014

Aussicht vom Hännersteigfels bei der Eninger Weide

Der Hännersteigfels befindet sich am Albtrauf der Reutlinger Alb südöstlich der Achalm.

Den Teil der Albhochfläche unmittelbar östlich von Eningen unter Achalm nennt man Eninger Weide. Dies ist ein sehr beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet für den Großraum Reutlingen, aber auch für die Region Stuttgart.

Auf der Eninger Weide gibt es unter anderem ein bewirtschaftetes Wanderheim, ein Tiergehege, viel parkartige Landschaft, viele Wege und in der Folge auch einen unvermeidbaren Großparkplatz. Das Oberbecken des Pumpspeicherwerks Glems grenzt im Norden an die Eninger Weide. Am Albtrauf nordwestlich der Eninger Weide befindet sich der Aussichtspunkt Hännersteigfels. Der Hännersteigfels selbst ist nicht so ausgeprägt, dass man hier oberhalb der Baumkronen steht. Vielmehr ist die (etwas begrenzte) Aussicht nur möglich, weil der Wald immer wieder freigeschnitten wird.


Wie kommt man hin?
Von Reutlingen fährt man über die B 312 und die L 380 nach Eningen unter Achalm. Man folgt der L 380 durch Eningen hindurch. Dann steigt die Straße am Albtrauf steil an und erreicht schließlich die Albhochfläche. Ca. 300 Meter nach dem Erreichen der Albhochfläche zweigt nach links das beschilderte Sträßchen zum Großparkplatz Eninger Weide ab. Den Großparkplatz erreicht man nach 500 weiteren Metern. Für die Rückfahrt ist zu beachten, dass auf der Eninger Weide Einbahnstraßenverkehr herrscht. Zurück zur L 380 geht es somit auf einem anderen Weg.

Auf der Eninger Weide unterwegs
Als Orientierung für den kleinen Spaziergang zum Hännersteigfelsen kann gelten, dass man einfach das Tiergehege entgegen des Uhrzeigersinns umrundet. Man geht erst mal zur Nordwestecke des Großparkplatzes und findet dort Informationstafeln zur Eninger Weide und zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Nun folgt man dem Feldweg Richtung Nordwesten und kommt bald zum Damm des Oberbeckens des Pumpspeicherwerks Glems. Hier geht es nach links. Nach weiteren ca. 120 Metern ist man bereits bei einer Wegkreuzung am Albtrauf. Hier biegt man erneut nach links ab. Bald erreicht man eine Hochspannungsleitung. Dort wo die Hochspannungsleitung den Albtrauf erreicht, hat man bereits einen Blick auf das Albvorland im Norden.

Nun folgt man weiter dem Albtrauf und erreicht den Aussichtspunkt Hännersteigfels. Von dort geht es weiter entlang des Albtraufs. Bei erster Gelegenheit biegt man nach links ab und kommt zum Zaun des Wildgeheges. Man folgt dem Zaun nach rechts und kommt zurück zum Großparkplatz. Die Länge des kleinen Rundwegs ist ca. 1,5 Kilometer.         

Auf diesem Luftbildplanausschnitt sieht man die Eninger Weide und die Lage des Hännersteigfelsens. Von Eningen unter Achalm erreicht man von links im Bild über die L 380 die Albhochfläche und biegt dort nach links zum Großparkplatz ab ("Standort"). Auf dem mit gelber Farbe dargestellten Rundweg umrundet man das Wildgehege und kommt hierbei am Aussichtspunkt Hännersteigfelsen vorbei.
Blick vom Albtrauf bei der Eninger Weide unter einer Hochspannungsleitung in Richtung Nordnordwesten: Unten im Tal sieht man das Unterbecken des Pumpspeicherwerks Glems. Im Sommer 2014 ist das Becken wegen Instandsetzungsarbeiten am Damm abgelassen. Der sonst wasserbedeckte Boden des Beckens sticht mit seiner braunen Farbe hervor. Rechts oben im Bild sieht man die Stadt Metzingen. 
Blick vom Aussichtspunkt Hännersteigfels am Albtrauf in Richtung Westen: Hervorstechend ist der Kegel der Achalm. Die Achalm ist ein sogenannter Zeugenberg. Ihre Existenz bezeugt, dass die Albhochfläche sich früher einmal weiter nach Nordwesten erstreckt hat. Rechts im Vordergrund sieht man den Gutenberg, einen Ausliegerberg, der mit der Albhochfläche noch in Verbindung ist. Am Horizont erstreckt sich der Schwarzwald. 
Blick vom Aussichtspunkt Hännersteigfels in Richtung Südwesten: Rechts im Bild sieht man einige Häuser von Eningen unter Achalm und dahinter einen Teil von Pfullingen. Rechts im Bild im Mittelgrund erhebt sich der Georgenberg, ein ehemaliger Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans. Im Vordergrund in der Bildmitte sieht man den vollständig bewaldeten Geißberg. Seine Hochfläche besteht aus Weißjura-Beta-Kalken. Der Albtrauf beim Hännersteigfels ist zwei Gesteinsstufen höher auf Weißjura-Delta-Kalken. Links im Hintergrund erheben sich der Staffelberg und der Rossberg.

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