Montag, 20. November 2017

Vogelzug am Randecker Maar

Das Randecker Maar - eine Einbuchtung im Albtrauf der Esslinger Alb - gehört zu den bekanntesten Gebieten des Vogelzugs auf der Schwäbischen Alb.

Seit dem Jahr 1966 gibt es die Forschungsstation Randecker Maar e.V.. Dort arbeiten im Herbst vom 25. August bis 31. Oktober jeweils vom Tagesanbruch bis zum späten Nachmittag Ornithologen (Vogelkundler) und Entomologen (Insektenkundler), um die in Richtung Süden ziehenden Kleinvögel und Insekten zu erfassen. 

Einmal im Jahr gibt es einen Tag der offenen Tür. Im Jahr 2018 ist dies der 7. Oktober, von 9 bis 16 Uhr.   


Wie kommt man hin?
Während des Vogelzugs im Herbst kann man nicht bis zur Station gelangen (mit Ausnahme des Tags der offenen Tür). Tafeln weisen aus allen Richtungen darauf hin, dass kein Zutritt möglich ist.

Man kann jedoch die Station von Weitem sehen. Die Station befindet sich auf einer Anhöhe der Kuppenalb unmittelbar südlich des Randecker Maars.

Am Südrand des Randecker Maars führt ein asphaltierter Weg entlang, der bei Ausflüglern sehr beliebt ist. Dieser Weg führt von der Ziegelhütte (Bio-Bauernhof mit Gaststätte) in Richtung Westen bis zur K 1250, die Ochsenwang mit der Torfgrube verbindet. Von diesem Weg aus sieht man die Station auf der Anhöhe im Süden.

Die Ziegelhütte erreicht man zum Beispiel, indem man von Weilheim an der Teck der L 1100 in Richtung Neidlingen folgt. Man biegt dann noch vor dem Erreichen von Neidlingen nach rechts auf die L 1212 ab und fährt durch den Ort Hepsisau hindurch und hinauf auf die Albhochfläche. Hierbei kommt man zur Ziegelhütte. Ein Wanderparkplatz befindet sich auf der Anhöhe östlich über der Ziegelhütte.

Es gibt auch einige Parkplätze im Verlauf der K 1250 zwischen Ochsenwang und der Torfgrube. Von diesen Parkplätzen kann man in Richtung der Bergkuppe südlich des Randecker Maars gehen. Man wird dann aber früher oder später auf die Hinweistafeln treffen, die ein Weitergehen nicht gestatten.   

Das Randecker Maar ist ein Teil des Schwäbischen Vulkans. Hier gibt es eine Übersicht über den Schwäbischen Vulkan. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Schwäbischen Vulkan befassen, verlinkt.

Die Esslinger Alb um Randecker Maar und Schopflocher Moor ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über die Esslinger Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit der Esslinger Alb befassen, verlinkt. 
Blick von Süden auf die Forschungsstation Randecker Maar e.V. mit dem Trichter des Randecker Maars im Hintergrund
Insektennetz bei der Forschungsstation Randecker Maar e.V.
Tafeln weisen aus allen Richtungen darauf hin, dass der Zutritt zur Forschungsstation Randecker Maar nicht gestattet ist.
Blick vom Weg am oberen Rand des Randecker Maars hinauf zur Kuppe, auf der sich die Forschungsstation Randecker Maar befindet 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.