Mittwoch, 11. Januar 2023

Das Gebäude "Ochsenhauser Hof" in Biberach an der Riß

Das Gebäude "Ochsenhauser Hof" gehört zu den 15 "Historischen Hinguckern" in der Innenstadt von Biberach an der Riß.

Eine Tafel an der Außenseite des Gebäudes informiert, dass das Gebäude vor 1528 in alemannischer Fachwerkbauweise erbaut worden ist. Es war ein Pfleghof des Klosters Ochsenhausen. In dem herrschaftlichen Haus befanden sich die Gesindestuben und der Stall im Erdgeschoß und in den Nebengebäuden. In den Obergeschoßen waren Kanzleien und Wohnräume untergebracht.

Bis zum Jahr 1775 war im Gebäude der Wohnsitz der Familien Pflummern und vom kaiserlichen Werbeoffizier. Ab dem Jahr 1775 beherbergte das Gebäude eine katholische Lateinschule und ein Professoratshaus. Von 1806 bis 1961 war im Gebäude ein städtisches Gymnasium. Von 1963 bis 1974 residierte dort eine Realschule. Seit dem Jahr 1978 ist im Ochsenhäuser Hof eine Begegnungsstätte für Ältere untergebracht. 

Die Tafel informiert auch über die baulichen Änderungen. So wurde im Jahr 1826 ein Walmdach statt eines Giebeldachs errichtet. Es wurden größere Fenster eingebaut. Im Jahr 1978 wurde das Fachwerk freigelegt. 

Wie kommt man hin?
Vom Marktplatz in Biberach folgt man der Radgasse in nordwestliche Richtung. Am Ende der Radgasse bei der Kreuzung mit der Gymnasiumstraße befindet sich auf der linken Seite der Ochsenhauser Hof.

Weitere Informationen
Biberach an der Riß im Post vom 28.07.2022

Der Ochsenhauser Hof in Biberach an der Riß: Fachwerk und schöner Blumenschmuck

 

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