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Mittwoch, 17. Juni 2026

Der Südliche von drei Aussichtspunkten am Hochbergfels bei Bad Urach

Der Hochbergfels am westlichen Rand des Hochbergs über dem Ermstal südlich von Bad Urach bietet drei Aussichtspunkte, jeweils kenntlich gemacht durch eine oder zwei Sitzbänke.  

Der Hochbergfels wurde als flächenhaftes Naturdenkmal mit einer Fläche von 2,5 Hektar ausgewiesen (Verordnung des Landratsamts Reutlingen als untere Naturschutzbehörde zum Schutz der Felsen im Landkreis Reutlingen vom 10. Februar 1992). In Anlage 1 der Verordnung wurde für den Hochbergfels ein vollständiges Betretungsverbot mit Ausnahme von drei Aussichtspunkten bestimmt.

Heute geht es hier in diesem Blog um den Südlichen Hochbergfels. Dort befinden sich zwei Sitzbänke. Der Blick von dort geht hinab ins Ermstal südlich von Bad Urach.

Dienstag, 16. Juni 2026

Der Mittlere von drei Aussichtspunkten am Hochbergfels bei Bad Urach

Der Hochbergfels am westlichen Rand des Hochbergs über dem Ermstal südlich von Bad Urach bietet drei Aussichtspunkte, jeweils kenntlich gemacht durch eine oder zwei Sitzbänke.  

Der Hochbergfels wurde als flächenhaftes Naturdenkmal mit einer Fläche von 2,5 Hektar ausgewiesen (Verordnung des Landratsamts Reutlingen als untere Naturschutzbehörde zum Schutz der Felsen im Landkreis Reutlingen vom 10. Februar 1992). In Anlage 1 der Verordnung wurde für den Hochbergfels ein vollständiges Betretungsverbot mit Ausnahme von drei Aussichtspunkten bestimmt.

Heute geht es hier in diesem Blog um den Mittleren Hochbergfels. Dort befindet sich eine Sitzbank. Der Blick von dort geht hinab ins Ermstal südlich von Bad Urach.

Montag, 15. Juni 2026

Der Nördliche von drei Aussichtspunkten am Hochbergfels bei Bad Urach

Der Hochbergfels am westlichen Rand des Hochbergs über dem Ermstal südlich von Bad Urach bietet drei Aussichtspunkte, jeweils kenntlich gemacht durch eine oder zwei Sitzbänke.  

Der Hochbergfels wurde als flächenhaftes Naturdenkmal mit einer Fläche von 2,5 Hektar ausgewiesen (Verordnung des Landratsamts Reutlingen als untere Naturschutzbehörde zum Schutz der Felsen im Landkreis Reutlingen vom 10. Februar 1992). In Anlage 1 der Verordnung wurde für den Hochbergfels ein vollständiges Betretungsverbot mit Ausnahme von drei Aussichtspunkten bestimmt.

Heute geht es hier in diesem Blog um den Nördlichen Hochbergfels. Dort befindet sich eine Sitzbank. Der Blick von dort geht hinab ins Ermstal mit der Altstadt von Bad Urach.

Dienstag, 23. Dezember 2025

Das Naturdenkmal "Steinbruch im Gewann Obere Ulrichshalde" bei Lenningen auf der Esslinger Alb

Das Naturdenkmal "Steinbruch im Gewann Obere Ulrichshalde" bei Lenningen auf der Esslinger Alb ist eines von mehreren flächenhaften Naturdenkmalen auf der Gemarkung von Lenningen.

Das Naturdenkmal ist menschengemacht. Es umfasst einen aufgegebenen Steinbruch, in dem sich die Natur heute einerseits nach ihren eigenen Vorstellungen entwickeln kann, der jedoch hin und wieder auch von Ziegen beweidet wird, um die Alb-typische Landschaft zu erhalten.   

Das Naturdenkmal ist auch unter dem Namen "Steinbruch Lauster" bekannt.

Steckbrief
Name: Steinbruch im Gewann Obere Ulrichshalde
Schutzgebietskategorie: flächenhaftes Naturdenkmal
Datum der Unterschutzstellung: 15.07.1997
Fläche: 2,9 Hektar 
Landkreis: Esslingen
Gemeinde: Lenningen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Dienstag, 11. Juli 2023

Naturdenkmal "Baumreihen und Alleen zwischen Fohlenhof und Gestüt St. Johann"

Die "Baumreihen und Alleen zwischen Fohlenhof und Gestüt St. Johann" sind eines von 55 Naturdenkmalen, die im Bereich der Gemeinde St. Johann auf der Reutlinger Alb ausgewiesen worden sind.

Die Naturdenkmale sind aufgelistet in der "Verordnung des Landratsamts Reutlingen zum Schutz von Naturdenkmalen im Bereich der Gemeinde St. Johann mit den Ortsteilen Bleichstetten, Ohnastetten, Upfingen und Würtingen Landkreis Reutlingen vom 31.01.2014".

Die Baumreihen und Alleen zwischen Fohlenhof und Gestüt St. Johann sind ein sogenanntes Einzelgebilde (END). Im Gegensatz dazu gibt es die flächenhaften Naturdenkmale (FND). Die Schutzgebiets-Nr. ist 84150930073.

Im Wesentlichen besteht das Naturdenkmal aus der 1,45 Kilometer langen Baumreihe zwischen dem Gestütshof St. Johann und dem Fohlenhof. Dazu kommen noch kurze Alleen zwischen dem Gestütshof St. Johann und dem benachbarten Waldrand.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Naturdenkmal Lache am Albtrauf des Pfullinger Bergs

Die sogenannte Lache am Nordhang des Pfullinger Bergs ist als Naturdenkmal und als Geotop ausgewiesen.

Die Lache ist ein flacher Tümpel mit den Maßen 12 mal 5 Meter. Ihre Existenz verdankt die Lache einem Bergrutsch am Nordhang des Pfullinger Bergs, der hier eine Verebnungsfläche hinterlassen hat. Die Verebnungsfläche befindet sich an der Schichtgrenze von Weißjura alpha zu Weißjura beta.

Bei der Lache befindet sich ein kleiner Quelltopf, dessen Schüttung kaum wahrnehmbar ist.

Wie kommt man hin?
Bei der Lache verläuft ein Forstweg, der in etwa horizontal am Nordhang des Pfullinger Bergs entlangführt. Vom Forstweg aus kann man die Lache sehen. Man kann auf Steigspuren auch auf die dem Forstweg gegenüberliegende Seite (Talseite) der Lache gelangen.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Naturdenkmal und Geotop Breitenbachquelle im Selchental bei Pfullingen

Die Breitenbachquelle am Nordhang des Pfullinger Bergs am Albtrauf westsüdwestlich von Pfullingen ist als Naturdenkmal und als Geotop ausgewiesen.

Die Breitenbachquelle ist eine Schuttquelle auf Höhe der Ornatenton-Formation (Braunjura zeta). Die eigentliche Quelle befindet sich jedoch im höhergelegenen Weißjura an der Grenze der Impressamergel-Formation (Weißjura alpha) zur Wohlgeschichteten Kalk-Formation (Weißjura beta).

Die Quellnische der Breitenbachquelle ist gefasst. Im Breitenbach unterhalb der Breitenbachquelle wird Kalk ausgefällt. Es bildet sich dort Kalktuff mit einer Geschwindigkeit von ca. 5 mm / Jahr.

Direkt neben der Quelle ist ein Rastplatz. Der damit verbundene Besucherstrom schädigt die Quellnische und den Kalktuff.

Sonntag, 6. Mai 2018

Naturdenkmal Schlupffels/Enge bei Bad Urach-Sirchingen

Der Schlupffels befindet sich am linken Hang des Ermstals zwischen Bad Urach und Seeburg sowie südöstlich des auf der Albhochfläche gelegenen Bad Uracher Stadtteils Sirchingen.

Auf den Wander- und Orientierungskarten, die an zahlreichen Wanderparkplätzen und anderen wichtigen Punkten auf der Gemarkung von Bad Urach aufgestellt sind, ist beim Schlupffels ein Aussichtspunkt eingetragen. Das trifft jedoch praktisch nicht zu. Seit vielen Jahrzehnten ist der Schlupffels mit seiner Umgebung vollständig von Hochwald bedeckt. Eine Aussicht ist dort deshalb kaum vorhanden. Allenfalls kann man im Winterhalbjahr durch die Bäume ein wenig hindurchsehen.

Der Schlupffels wurde am 10.02.1992 als flächenhaftes Naturdenkmal mit einer Fläche von 2,8 Hektar ausgewiesen. Dies erfolgte im Rahmen der Verordnung des Landratsamts Reutlingen als Untere Naturschutzbehörde zum Schutz von Felsen im Landkreis Reutlingen. Diese Verordnung ersetzte eine ältere Verordnung vom 19.12.1979. Der Namensteil "Enge" im Namen des Naturdenkmals bezieht sich auf das Gewann.    

Der Schlupffels ist vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau auch als Geotop ausgewiesen worden. Hier wird die Bezeichnung "Felsgalerie und Einzelfelsen 1200 m W von Seeburg" verwendet. Gemäß der Geotopbeschreibung gilt für die Felsen auf 400 Metern Länge und bis zu 130 Metern Breite ein vollständiges Betretungsverbot.

Der Schlupffels befindet sich am Rand der Kernzone Föhrenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Ein kleiner Teil des flächenhaften Naturdenkmals befindet sich innerhalb der Kernzone.

Dienstag, 17. März 2015

Aussichtspunkt Kuhfels am Rand des Tegelbergs bei Geislingen/Steige

Die Albhochfläche nördlich von Geislingen an der Steige heißt Tegelberg. Am Rand des Tegelbergs oberhalb des Filstals zwischen Geislingen/Steige und der Gemeinde Kuchen befindet sich der Aussichtspunkt Kuhfels. Von dort überblickt man einen Ausschnitt des Filstals zwischen Geislingen/Fils und Gingen/Fils und dessen Bergrumramhung.

Der Kuhfels und die Albhochfläche, die unmittelbar an den Fels angrenzt, sind als Naturdenkmal ausgewiesen. Das Naturdenkmal hat eine Fläche von 1,1 Hektar und wurde im Jahr 1984 verordnet. Der Kuhfels ist auch ein Geotop. Der Fels besteht aus Gesteinen des Weißjura epsilon. 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Naturdenkmal Sättele bei Lichtenstein-Unterhausen

Das nur ca. 0,3 Hektar große Naturdenkmal Sättele bildet eine kleine Wieseninsel in dem ansonsten relativ großen Waldgebiet auf der Westseite des Echaztals bei Lichtenstein-Unterhausen. 

Sättele heißt die Einschartung zwischen dem Lippentaler Hochberg im Osten, dem Schönberg im Nordwesten und der Hochfläche beim Wackerstein im Westen.

Eine Informationstafel beim Naturdenkmal Sättele richtet sich mit dem folgenden Satz an die Besucher: "Liebe Besucher, durch gezielte Pflegeeingriffe soll hier ein landschaftlich besonders reizvolles Bild, ein Stück Wacholderheide, erhalten werden. Diese Maßnahmen sind auch notwendig, um eine Reihe seltener Pflanzen vor dem Aussterben zu bewahren". Wegen der fehlenden Beweidung befindet sich der Magerrasen jedoch in einem Brachstadium.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Basalttuffbruch Feuerbölle bei Owen

Die kleine Erhebung Feuerbölle im Lennninger Tal südwestlich von Owen ist einer der über 300 Schlote des sogenannten Schwäbischen Vulkans. 

Dieser Vulkan war vor ca. 16 bis 17 Millionen Jahren tätig. Der Vulkan war in erster Linie explosiver Natur, eine wesentliche Förderung von Lava fand nicht statt.

Die über 300 Förderschlote des Schwäbischen Vulkans verteilen sich in einem Gebiet von ca. 25 Kilometern um Bad Urach. Es gibt sehr bekannte Schlote des Schwäbischen Vulkans, wie zum Beispiel das Randecker Maar, die Limburg oder das Schopflocher Moor. Und es gibt sehr viel mehr kaum bekannte Förderschlote. Dazu gehört die Feuerbölle bei Owen.

Samstag, 26. Juni 2010

Nau-Ursprung bei Langenau


Die Nau ist ein nur 21 Kilometer langer Seitenfluss der Donau. Sie entspringt am Südrand der Ostalb westlich von Langenau und mündet bei Günzburg in die Donau.


Die Quelle der Nau befindet sich ca. 1100 Meter westnordwestlich des Zentrums von Langenau. Die Nau entspringt in einem ehemaligen Steinbruch, von dem heute jedoch nichts mehr zu sehen ist. Die Mulde des ehemaligen Steinbruchs ist jetzt mit dem Quellwasser der Nau gefüllt.

Die Schüttung der Nauquelle ist ca. 350 Liter / Sekunde. Das Wasser der Quelle stammt zu einem Teil vom Flüsschen Lone, das ca. 4 Kilometer nördlich des Nau-Ursprungs in West-Ost-Richtung fließt. Das Wasser der Lone versickert wegen des karstigen Untergrunds zwischen dem Häldelesfels und dem Salzbühl bei Bernstadt je nach Wasserführung ganz oder teilweise im Untergrund und kommt beim Nau-Ursprung sowie in einigen benachbarten Quellen wieder ans Tageslicht.

Montag, 7. Juni 2010

Teufelstorfelsen bei Gammertingen

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um den Teufelstorfelsen südlich von Gammertingen im Laucherttal. Dort befindet sich eines der schönsten Felstore der Schwäbischen Alb. Der Wanderweg steigt mit Hilfe einer Eisentreppe zum Tor an und führt durch das Felstor hindurch.


Felsbogen und Felstore sind auf der Schwäbischen Alb nicht gerade häufig anzutreffen. Andere Weltgegenden wie zum Beispiel das Colorado-Plateau in Nordamerika oder in Europa der Böhmische Sandstein weisen wesentlich mehr Felsbögen und Felstore auf. Auf die gesamte Fläche der Schwäbischen Alb verteilt dürfte es ca. 20 dieser Naturerscheinungen geben. Sie sind keinesfalls charakteristisch für die Schwäbische Alb und fallen auf den ersten Blick nicht ins Auge.

Im Post vom 19.03.2010 ist der Felsen "Küssende Sau" bei Blaubeuren beschrieben. An diesem Felsen gibt es einen Felsbogen und ein Felstor, durch das ein Wanderweg führt.

Freitag, 4. Juni 2010

Gallusquelle in Veringenstadt - Hermentingen


Die Gallusquelle im Laucherttal in Veringenstadt-Hermentingen ist eine der stärksten Quellen der Schwäbischen Alb. 

Betrachtet man nur die Westalb, ist die Galllusquelle nach der Achquelle bei Stockach die zweitstärkste Quelle. Die Ostalb ist allerdings quellenreicher. Dort gibt es einige Quellen, die stärker schütten als die Gallusquelle.



Die Gallusquelle befindet sich im Laucherttal, einem wunderschönen Seitental des Donautals. Die Quelle ist einfach erreichbar, man kann mit dem Auto bis zur Quelle am Ortsrand von Veringenstadt-Hermentingen fahren. Allerdings kann man direkt bei der Quelle nicht parken. Somit ist es besser, irgendwo im Ortskern von Hermentingen zu parken und ca. 5 Minuten zu Fuß zur Quelle zu gehen.

Wegen ihrer starken Schüttung hat man die Gallusquelle im Jahr 1952 für die Wasserversorgung des Zweckverbands Zollernalbgruppe gefasst. Das Wasser, das man heute offen abfließen sieht, ist nur ein Teil der gesamten Schüttung der Quelle.

Freitag, 19. März 2010

Felsen "Küssende Sau" bei Blaubeuren


Am Besten sieht man den Felsen Küssende Sau bei Blaubeuren in der Zeit, in der die Bäume nicht belaubt sind. Ich habe selbst diese Erfahrung schon gemacht. 

Im Juni letzten Jahres wollte ich den Felsen fotographieren. Dabei musste ich feststellen, dass es wegen des dichten Baumbewuchses nicht gerade einfach war, aussagekräftige Bilder zu machen.

Den Felsen Küssende Sau erreicht man relativ einfach vom Bahnhof Blaubeuren aus in ca. 20 Minuten. Man folgt vom Bahnhof dem Hauptwanderweg 2 des Schwäbischen Albvereins (Schwäbische Alb - Südrandweg, Bezeichnung rotes Dreieck). Der Weg führt vor dem Straßentunnel der B28 in Blaubeuren über Treppen hoch zu einer Brücke und überquert auf ihr die B28. Danach kommt man in den Wald. Der Weg führt am Hang entlang, fällt nocheinmal etwas und steigt dann an mehreren imposanten Felsen vorbei hoch zum Felsen Küssende Sau. Mit dem Auto kann man auf dem oben bereits genannten Parkplatz rechts an der Straße von Blaubeuren nach Schelklingen gleich hinter dem Ortsendeschild von Blaubeuren parken. Der Parkplatz ist von der Straße her nicht ausgeschildert. Vom Parkplatz folgt man auf einem Gehweg der Straße noch 100 Meter. Dann steigt ein Wanderweg im Wald aufwärts zu den Felsen.  


Montag, 8. März 2010

Der Blautopf bei Blaubeuren

Der Blautopf bei Blaubeuren ist zwar nur die zweitgrößte Karstquelle der Schwäbischen Alb (die größte ist der Aachtopf bei Stockach). Jedoch geht man sicher nicht falsch, den Blautopf als die bekannteste Quelle der Schwäbischen Alb zu bezeichnen. Vielleicht ist der Blautopf sogar die bekannteste Quelle ganz Deutschlands.

Der Blautopf ist inzwischen auch ein Geopoint im Geopark Schwäbische Alb.

Was ist am Blautopf denn so besonders? Ich glaube, es ist eine Mischung von Natur, Kultur und Geheimnis, die den Blautopf so berühmt gemacht hat. Fangen wir einmal mit der Natur an. Es ist unglaublich beeindruckend, wie plötzlich diese riesigen Wassermassen einfach da sind, von einem Meter auf den anderen. Da ist keine Vorbereitung, kein kilometerlanges, langsames Anschwellen eines Baches. An einer bestimmten Stellen quellen die Wasser nach oben und gleich darauf ist ein großer Bach, wenn nicht Fluss da.


Freitag, 19. Februar 2010

Wasserfall "Dragonersprung" in Pfullingen


Mitten im bebauten Bereich von Pfullingen stürzt die Echaz über eine ca. 2 Meter hohe Gefällstufe, Dragonersprung genannt. 

Der Echaz-Uferweg, der seit einigen Jahren die Echaz durch ganz Pfullingen hindurch begleitet, führt auch am Wasserfall Dragonersprung vorbei. Der Wasserfall befindet sich nördlich der Innenstadt im Bereich zwischen der Brücke im Verlauf der Bismarckstraße (im Süden) und der Brücke der L382 Römerstraße (im Norden).

Um zum Wasserfall zu gelangen, könnte zum Beispiel die Kreisverkehrsanlage Römer-/ Bismarckstraße ein Ausgangspunkt sein. Von dort folgt man der Bismarckstraße und überquert die Echaz. Unmittelbar dahinter zweigt nach links eine Anliegerstraße ab, die Schlayerstraße, der man wenige Meter folgt. Dann biegt erneut nach links der Echaz-Uferweg ab. Nach einer Kurve der Echaz gelangt man zum Wasserfall. Der Wasserfall ist als Naturdenkmal ausgewiesen und zugleich ein Geotop. Vom Uferweg aus kann man den Wasserfall nur eingeschränkt sehen. Eine tolle Sicht auf den Fall hat man von den großen Steinen der Uferbefestigung aus, zu denen man über eine Grasböschung hinabsteigen kann. Ich muss davon hier jedoch abraten, denn das Ganze ist eine rutschige und teilweise gefährliche Angelegenheit.

Montag, 18. Januar 2010

Wasserfall "Großes Gieß" bei Frickenhausen-Linsenhofen

Der Wasserfall Großes Gieß im Neuffener Tal bei Frickenhausen-Linsenhofen ist ein wenig schwer zu finden.

Nicht nur an den Hängen des Traufs der Schwäbischen Alb gibt es Wasserfälle. Auch im Verlauf der Flüsse nach Norden und nach Süden sind immer wieder Wasserfälle vorhanden. Diese Wasserfälle im Verlauf von Flüssen bilden sich unter anderem dann, wenn sich eine weiche Gesteinsschicht unterhalb einer harten Schicht befindet. Die weiche, untenliegende Schicht wird von der Wasserkraft relativ rasch weggeräumt, während die harte obenliegende Schicht länger erhalten bleibt. Daraus bildet sich im Laufe der Zeit eine Stufe heraus.

Der Wasserfall Großes Gieß bei Frickenhausen-Linsenhofen im Neuffener Tal gehört zu diesem Typ des Wasserfalls. Die Wasserfallstufe ist ca. 3 Meter hoch. Die Steinach, der das Neuffener Tal entwässernde Bach, fließt hier durch die Schichten des unteren Braunen Jura Beta. Und innerhalb der Schichtstufe des Braunen Jura beta gibt es eine Abfolge von hartem Sandstein (oben) und weichem Tonmergel (unten). Die Grenze dieser Schichten ist im Wasserfall Großes Gieß angeschnitten.

Sonntag, 17. Januar 2010

Neidlinger Wasserfall im Winter



Der Neidlinger Wasserfall ist nicht so mächtig wie der ungleich bekanntere Uracher Wasserfall. Jedoch beeindruckt der Neidlinger Wasserfall durch seine Lage in einer natürlichen Umgebung am Albtrauf. Auch hat er lange nicht so viele Besucher wie sein berühmterer Vetter.

Das Neidlinger Tal befindet sich südlich von Weilheim/Teck im Landkreis Esslingen am Nordrand der Schwäbischen Alb. Die letzte Ortschaft vor dem Talschluss heißt Neidlingen Von dort kann man den Neidlinger Wasserfall, der sich zuhinterst des südwestlichen Seitentals befindet, erwandern. Die Entfernung beträgt ca. 2 Kilometer.

Noch schneller ist man beim Neidlinger Wasserfall, wenn man mit dem Auto die Straße von Neidlingen auf die Albhochfläche in Richtung Wiesensteig fährt und das Auto bei der ersten Straßenkehre abstellt. Der Wanderparkplatz dort heißt "Untere Wendung". Vom Wanderparkplatz geht man die Pfannensteige, eine Forststraße im Wald leicht aufwärts. Schon nach wenigen hundert Metern biegt man halbrechts auf einen anderen Forstweg ab (Bezeichnung blaues Dreieck, "Reußenstein, Bahnhöfle über Wasserfall"). In leichtem Auf und Ab erreicht man nach ca. einem Kilometer den Wasserfall.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Nattenbuch - eine Kuppe bei Laichingen-Feldstetten



Der Nattenbuch ist eine große und markante Hügelkuppe im Bereich der Mittleren Kuppenalb unmittelbar südlich von Laichingen-Feldstetten. Die Hänge und die Gipfelkuppe des Nattenbuch sind relativ waldarm. Das garantiert freie Blicke in alle Himmelsrichtungen.

Die Hochfläche der Kuppenalb ist äußerst abwechslungsreich. Das wellige Relief und die mosaikartigen Landschaftselemente der Kulturlandschaft machen diese Landschaft auch für Spaziergänger oder Wanderer sehr interessant.

Der Nattenbuch ist von zwei Wanderparkplätzen aus in ca. 20 Minuten zu erreichen. Um zum Wanderparkplatz Nattenbuch im Westen des Gipfels zu kommen, verlässt man die B28 Reutlingen-Ulm unmittelbar westlich von Feldstetten und biegt in Richtung Süden auf die K 7408 nach Heroldstatt ab. Ca. 500 Meter nach der Abzweigung biegt man nach links auf einen asphaltierten Feldweg ab, der direkt zum Parkplatz Nattenbuch führt. Der Parkplatz ist von der K 7408 aus nicht ausgeschildert. Es heißt somit aufzupassen und langsamer zu fahren.