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Samstag, 22. Oktober 2022

Der Luchs-Info-Point bei Leibertingen am Rand des Oberen Donautals

Auf dem Großparkplatz bei der Burg Wildenstein über dem Oberen Donautal und auf der Gemarkung der Gemeinde Leibertingen im Landkreis Sigmaringen befindet sich ein Luchs-Info-Point.

Gemäß den Angaben vor Ort ist der Luchs-Info-Point ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Leibertingen, des Naturparks Obere Donau und des WWF Deutschland. Das Ziel des Luchs-Info-Points ist die fortlaufende Information über Luchsvorkommen in Baden-Württemberg und insbesondere im Naturpark Obere Donau. Der Info-Point ist überdacht und damit auch bei Regen nutzbar.

Wie kommt man hin?
Der Premium-Wanderweg "Eichfelsen-Panorama" führt bei der Burg Wildenstein und beim Luchs-Info-Point vorbei. Auch die Weitwanderwege Schwäbische Alb-Südrand-Weg und Donau-Zollernalb-Weg kommen beim Wanderparkplatz Burg Wildenstein mit dem Luchs-Info-Point vorbei. 

In Leibertingen folgt man der Beschilderung zur Burg Wildenstein und kommt dann zum Wanderparkplatz Burg Wildenstein mit dem Luchs-Info-Point.


Geschnitzter Luchs beim Luchs-Info-Point bei Leibertingen
 

Der Luchs-Info-Point auf dem Wanderparkplatz Burg Wildenstein bei Leibertingen

Dienstag, 3. Juli 2018

Regierungspräsidium Tübingen vergrößert den Naturpark Obere Donau mit Zweiter Änderungsverordnung

Mit Datum vom 23. März 2018 hat das Regierungspräsidium Tübingen die Zweite Änderungsverordnung zur Verordnung über den Naturpark Obere Donau erlassen.

Mit dieser Änderungsverordnung werden die Fläche des Naturparks vergrößert und zwei Windenergiezonen eingerichtet.

Die Fläche des Naturparks Obere Donau vergrößert sich von 135.019 Hektar auf nunmehr 149.193 Hektar. Die Gemeinde Geisingen ist neu am Naturpark beteiligt (mit ihrer gesamten Fläche). Die Fläche der Gemeinde Immendingen liegt nun vollständig innerhalb des Naturparks.

Der Naturpark enthält mit der Zweiten Änderungsverordnung zwei Windenergiezonen, die Windenergiezone Winterlingen und die Windenergiezone Bingen. In diesen Windenergiezonen gelten der Schutzzweck nach § 3 der Naturparkverordnung und die Festlegungen des Naturparkplans für die Errichtung und den Betrieb von immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtigen Windenergieanlagen und der hierfür erforderlichen Neben- und Erschließungsanlagen nicht.

Freitag, 15. September 2017

Naturpark Obere Donau grenzt nach Erweiterung direkt an Naturpark Südschwarzwald

Das Regierungspräsidium Tübingen hat in einer Pressemitteilung vom 14. August 2017 bekanntgegeben, dass der Naturpark Obere Donau erweitert werden soll.

Das Erweiterungsgebiet umfasst die Fläche der Gemeinde Geisingen vollständig sowie diejenige Fläche der Gemeinde Immendingen, die noch nicht Teil des Naturparks ist. Mit der Änderung der Naturparkverordnung soll auch eine Ausweisung von Zonen für Windkraftanlagen in den Gemeinden Bingen und Winterlingen einher gehen.

Das Erweiterungsgebiet wird neben dem Donautal insbesondere durch das Aitrachtal mit den ehemaligen Vulkanen Wartenberg und Höwenegg geprägt. Die Fläche des Naturparks Obere Donau wächst durch die geplante Erweiterung von bisher 135.019 Hektar auf dann 149.193 Hektar.

Sonntag, 8. Mai 2016

Europäische Wasserscheide Rhein-Donau bei Balgheim auf dem Großen Heuberg

Die Europäische Wasserscheide Rhein-Donau verläuft über weite Bereiche der Schwäbischen Alb, unter anderem auch im Bereich der Gemeinde Balgheim auf dem Großen Heuberg. 

Da die Schwäbische Alb ein Karstgebirge ist, ist die Wasserscheide an der Oberfläche nicht direkt sichtbar. Die als Folge der Oberflächenformen anzunehmende Wasserscheide stimmt oft nicht mit der tatsächlichen Wasserscheide überein. Eine Besonderheit ist die unterirdische Ableitung von Flüssen vom Einzugsgebiet einer Wasserscheide in die andere. Bekanntestes Beispiel hierfür ist die Donauversinkung zwischen Immendingen und Möhringen und bei Fridingen. 

Die Gemeinde Balgheim auf der Südwestalb hat der Europäischen Wasserscheide Rhein-Donau (Nordsee-Schwarzes Meer) im Jahr 2012 mit Unterstützung des Naturparks Obere Donau ein Denkmal gesetzt. Anlass war die 900-Jahr-Feier der Gemeinde im Jahr 2013. An einer vollkommen unscheinbaren Stelle auf der Albhochfläche nördlich des Dreifaltigkeitsbergs wurde ein Platz im Wald entsprechend gestaltet.

Auf dem Platz finden sich eine Holztafel zur Kennzeichnung der Europäischen Wasserschiede, ein Stein mit Infotafeln sowie jeweils ein Stein aus dem Einzugsgebiet des Rheins und der Donau. Als Symbol für das Einzugsgebiet des Rheins (Nordsee) wurde Cannstatter Travertin gewählt. Das Einzugsgebiet der Donau wird durch einen Stein aus einem Steinbruch bei Riedlingen repräsentiert.     

Montag, 22. Dezember 2014

Aussicht vom Nägelesfelsen bei Sigmaringen auf das Laucherttal

Am Rand eines autofreien Abschnitts des Laucherttals nördlich von Sigmaringen erhebt sich der Nägelesfelsen. 

Auf dem Nägelesfelsen befindet sich eine mit Geländer eingefasste Aussichtsplattform. Die schnelle Erreichbarkeit von Sigmaringen aus und die Stille dieses Abschnitts des Laucherttals machen einen Besuch des Nägelesfelsens reizvoll.

Das Laucherttal ist auf einem ca. 5 Kilometer langen Abschnitt nördlich von Sigmaringen ohne begleitende Straße. Nur die eingleisige Strecke der Hohenzollerischen Landesbahn verläuft durch diesen Abschnitt des Laucherttals.

Das Laucherttal ist als FFH-Gebiet im Rahmen des EU-Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 ("Gebiete um das Laucherttal") ausgewiesen. Der geschützte Abschnitt ist im Bereich des Laucherttals beim Nägelesfelsen besonders breit. Dieser Abschnitt des Laucherttals ist zudem Bestandteil des EU-Vogelschutzgebiets "Südwestalb und Oberes Donautal". Zu einem Teil ist das Laucherttal beim Nägelesfelsen auch Landschaftsschutzgebiet ("Laucherttal mit Nebentälern").


Samstag, 1. November 2014

Die DonauFelsenLäufe - Fünf neue Premiumwege bei Sigmaringen

Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. auf der Gemarkung der Stadt Sigmaringen, der Gemeinde Beuron, der Gemeinde Inzigkofen und der Gemeinde Stetten am Kalten Markt zertifizierten Premium-Wanderwege firmieren unter dem Dachbegriff DonauFelsenLäufe.

Im Juni 2014 wurden fünf Premium-Wanderwege auf der Gemarkung der vier Kommunen zertifiziert.

Die fünf neuen DonauFelsenLäufe befinden sich jeweils in der Nähe der Donau und des Oberen Donautals. Zudem spielen die Massenkalkfelsen der Schwäbischen Alb bei allen fünf DonauFelsenLäufen eine wichtige Rolle. Die fünf neuen Premiumwege wurden von der Stadt Sigmaringen zusammen mit dem Schwäbischen Albverein und den Gemeinden Stetten am Kalten Markt, Inzigkofen und Beuron auf die Beine gestellt.

Die Weglänge der einzelnen DonauFelsenLäufe erstreckt sich zwischen 6,4 und 13,1 Kilometern. Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. vergebene Erlebnispunktzahl reicht von 53 bis 77.

Im heutigen Post in diesem Blog werden die fünf DonauFelsenLäufe aufgelistet. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen der DonauFelsenLäufe befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Dies sind die einzelnen DonauFelsenLäufe:

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Blick vom Kreuzfelsen im Oberen Donautal auf Sigmaringen-Gutenstein

Der Kreuzfelsen befindet sich im Oberen Donautal bei Sigmaringen-Gutenstein.
 
Der zu Sigmaringen gehörende Stadtteil Gutenstein liegt donauaufwärts von Sigmaringen im Oberen Donautal und ca. 7,5 Kilometer Luftlinie von Sigmaringen entfernt. Gutenstein erstreckt sich am flachen, südlichen Donauufer innerhalb einer früheren Flussschlinge der Donau. 

Am gegenüberliegenden nördlichen Donauufer erhebt sich ein Steilhang, der verschiedene Felsen beinhaltet. Einer dieser Felsen heißt Kreuzfelsen. Von dort bietet sich ein schöner Blick auf Gutenstein und das umgebende Obere Donautal.


Donnerstag, 10. Mai 2012

Bahnhof Beuron im Donautal


Inmitten einer dramatischen Felsenszenerie im Durchbruchstal der Donau durch die Tafel der Schwäbischen Alb liegt der Bahnhof Beuron der Donautalbahn.

Beuron ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Sigmaringen. Sie besteht aus fünf Ortsteilen. Der Hauptort grenzt unmittelbar an das bekannte Kloster Beuron an. Und nur wenige hundert Meter vom Kloster entfernt liegt der Bahnhof Beuron.

Im Bahnhofsgebäude befindet sich heute das Informationszentrum des Naturparks Obere Donau. Die Bahnreisenden müssen heute mit einem Bahnsteig am einzigen Durchfahrtsgleis und mit einem Unterstand vorlieb nehmen. Auf der im Stundentakt befahrenen Donautalbahn von Tuttlingen nach Ulm halten in etwa nur alle zwei Stunden Züge in Beuron an.

Montag, 17. August 2009

Der Naturpark Obere Donau

Der Naturpark Obere Donau wird vielleicht nicht immer auf den ersten Blick mit der Schwäbischen Alb in Verbindung gebracht. Jedoch befindet sich der überwiegende Teil dieses Naturparks auf der Schwäbischen Alb. Zudem ist dies der zur Zeit einzige Naturpark dieses Mittelgebirges.

In den Jahren 2000 / 2001 war ein weiterer Naturpark in Vorbereitung, der Naturpark Schwäbische Alb. Den Planungen, die von den Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen vorangetrieben wurden, war jedoch kein Erfolg beschieden. Das seit etwas über einem Jahr bestehende Biosphärengebiet Schwäbische Alb könnte man als den Nachfolger des nicht realisierten Naturparks Schwäbische Alb bezeichnen.