Samstag, 19. August 2017

Naturfreundehaus Boßlerhaus bei Gruibingen

Das Naturfreundehaus Boßlerhaus bei Gruibingen gehört zu den zahlreichen für die Öffentlichkeit zugänglichen Gast-, Erholungs- und Unterkunftshäusern auf der Schwäbischen Alb, die von Vereinen und Organisationen betrieben werden.

Das Naturfreundehaus Boßlerhaus gehört der Organisation Naturfreunde. In Europa gibt es fast 1000 Naturfreundehäuser.

Das Boßlerhaus befindet sich am Ostrand der Hochfläche des Boßlers, eines Gipfels am Albtrauf zwischen Aichelberg und Gruibingen.

Steckbrief
Name: Boßlerhaus
Organisation: Naturfreunde
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Gruibingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Adresse: Haus Nr. 203, 73344 Gruibingen
Höhenlage: 785 m ü NN
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag sowie teilweise in den Sommerferien
Bewirtschaftung: einfache Verpflegung am Wochenende
Schlafplätze: vorhanden 

Dienstag, 15. August 2017

Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Wurmlinger Kapellenwegle aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf im Landkreis Tübingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg. Im heutigen Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Kapellenparkplatz in Wurmlingen geht es zunächst mal ein gutes Stück am Südfuß des Kapellenbergs entlang in Richtung Osten. Man geht hierbei durch ein Wiesen- und Gartengebiet. Im Süden sieht man das Waldgebiet Rammert. Man erreicht schließlich den Ortsrand von Hirschau, das zu Tübingen gehört.

Samstag, 12. August 2017

Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle, Teil 1 von 2

Der Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle beim Rottenburger Stadtteil Wurmlingen am Kapellenberg zwischen Neckar und Ammer gehört zur Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss. 

Das Wurmlinger Kapellenwegle ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Wurmlinger Kapellenwegles.

Das Wurmlinger Kapellenwegle beschreibt eine Runde zwischen dem Rottenburger Stadtteil Wurmlingen und dem zu Tübingen gehörenden Hirschau. Der Weg steigt hinauf auf den Kapellenberg, auf dem sich die Wurmlinger Kapelle befindet. 

Das Wurmlinger Kapellenwegle gehört zwar nicht mehr zur Schwäbischen Alb. Wir wollen hier in diesem Blog jedoch alle Premiumwege am Früchtetrauf (das heißt: alle Premiumwege im Landkreis Tübingen) beschreiben. 

Steckbrief
Name: Wurmlinger Kapellenwegle
Wegegruppe: Premiumwege am Früchtetrauf
Label: Premium-Spazierwanderweg
Erste Zertifizierung: Mai 2017
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Mai 2020
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 5,5 Kilometer
Höhenunterschied: 140 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Tübingen
Städte/Gemeinden: Rottenburg am Neckar, Tübingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schönbuch und Glemswald

Dienstag, 8. August 2017

Blick vom Uhlbergturm bei Filderstadt auf die Schwäbische Alb

Der Uhlbergturm gehört zu den Aussichtstürmen, die dem Albtrauf nördlich vorgelagert sind. Aussichtstürme dieses Typs bieten die beeindruckendste Sicht auf den Albtrauf (so wird der Nord- und Nordwestrand der Schwäbischen Alb genannt), der sich dann wie eine lange Mauer ohne sichtbare Enden präsentiert.

Der Uhlbergturm befindet sich am Rand des Schönbuch auf der Gemarkung von Filderstadt. Der Turm gehört dem Schwäbischen Albverein. Der Turm befindet sich auf einer Höhe von 469 m ü NN. Die Turmhöhe ist 25 Meter. Der Turm wurde im Jahr 1890 erbaut. 

Beim Turm befindet sich ein Kiosk. Gemäß den Angaben auf der Infotafel am Turm sind der Turm und der Kiosk am Samstag nachmittag und an den Sonn- und Feiertagen geöffnet. Für die Besteigung des Turms wird eine kleine Eintrittsgebühr erhoben. Auf der Wiese beim Turm befinden sich Bänke und eine Grillstelle.

Wegen des Baumwuchses des an den Turm angrenzenden Waldgebiets gibt es von der Aussichtsplattform des Turms keinen 360 Grad-Rundumblick. Der Blick von Osten über Süden bis Südwesten auf die Schwäbische Alb ist jedoch ungehindert möglich. 

Freitag, 4. August 2017

Jörgenbühl-Geichenbuch - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch in diesem Blog

Montag, 31. Juli 2017

Auf dem Donauberglandweg von Mühlheim an der Donau nach Fridingen an der Donau

Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der dritten Etappe des Donauberglandwegs von Mühlheim an der Donau bis nach Fridingen an der Donau.

Der Donauberglandweg ist ein Weitwanderweg und Qualitätsweg Wanderbares Deutschland mit vier Tagesetappen und einer Gesamtlänge von 70 Kilometern.

Die dritte Etappe des Wegs ist ca. 12 Kilometer lang. Hinzu kommen 0,5 Kilometer für den Zuweg vom Bahnhof Mühlheim bis zum Donauberglandweg und 1,8 Kilometer für den Abweg vom Donauberglandweg bis zum Bahnhof Fridingen (damit Gesamtlänge der Tagestour ca. 14,3 Kilometer). Im Verlauf der dritten Etappe des Donauberglandwegs kommt man an einigen der schönsten Stellen des Oberen Donautals sowie der gesamten Schwäbischen Alb vorbei.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Aussicht vom Stiegelesfelsen und vom Laibfelsen im Oberen Donautal

Stiegelesfelsen und Laibfelsen gehören zu den größten und beindruckendsten Felsbildungen im Oberen Donautal, das seinerseits das Gebiet mit den größten Felsen in Baden-Württemberg ist.

Beide Felsen befinden sich östlich von Fridingen an der Donau. Von beiden Felsen bietet sich ein interessanter Ausblick in einen Teil des großartigen Durchbruchstals der Donau durch die Kalktafel der Schwäbischen Alb.

Bereits im Jahr 1938 wurde das Gebiet um beide Felsen als Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 28 Hektar ausgewiesen. Im Jahr 2005 wurde das Naturschutzgebiet neu ausgewiesen, in Stiegelesfels-Oberes Donautal umbenannt und auf beachtliche 342,4 Hektar vergrößert (aufgeteilt auf drei Teilflächen). 

Sonntag, 23. Juli 2017

Der Donauberglandweg - ein Weitwanderweg auf der Südwestalb

Der Donauberglandweg ist ein Weitwanderweg und Qualitätsweg Wanderbares Deutschland.

Der Weg verläuft mit vier Tagesetappen und 70 Kilometern auf der Südwestalb im Bereich der höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb sowie durch den schönsten Teil des Oberen Donautals.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Donauberglandweg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Donauberglandweg befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Der im Jahr 2008 eröffnete Donauberglandweg war der erste Weitwanderweg der Schwäbischen Alb, der eine Beschilderung der neuen Generation mit freistehenden, gelben Wegweisern erhalten hat. Diese Wegweisung bildete das Vorbild für das seit dem Jahr 2014 für die ganze Schwäbische Alb geltende neue Beschilderungskonzept.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Unesco erklärt sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum Weltkulturerbe

Das Welterbekomitee der Unesco hat bei seiner 41. Sitzung vom 02. bis 12. Juli 2017 in Krakau sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum Weltkulturerbe erklärt. Dies ist die erste Unesco-Welterbestätte auf der Schwäbischen Alb.

Der offizielle Name der neuen Welterbestätte in englischer Sprache lautet: Caves and Ice Age Art in the Swabian Jura (Höhlen und Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb).

Damit erkennt die Unesco die in diesen sechs Höhlen gemachten Funde frühgeschichtlicher Kunstwerke, Musikinstrumente und von handwerklichem Gerät als Kulturgegenstände von universellem Wert an. Zudem werden die sechs Höhlen als Welterbestätte anerkannt.

Die sechs Höhlen befinden sich im Achtal zwischen Blaubeuren und Schelklingen und im Lonetal-Abschnitt südlich von Bissingen ob Lontal (Stadtteil von Herbrechtingen).

Im Achtal sind die Höhlen Hohle Fels, Sirgenstein und Geißenklösterle betroffen. Im Lonetal sind nun die Höhlen Bockstein, Hohlenstein und Vogelherd Weltkulturerbe.

Samstag, 15. Juli 2017

Hochberg-Amseltal - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Hochberg-Amseltal ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Hochberg-Amseltal:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage 
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Hochberg-Amseltal in diesem Blog