Dienstag, 6. Dezember 2016

Der neugestaltete Residenzrundweg B (bürgerlicher Bereich) in Bad Urach, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neugestalteten Residenzrundweg B in Bad Urach. Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem historischen Spaziergang durch die Altstadt von Bad Urach. Im vorangegangenen Post haben wir den Spaziergang auch bereits begonnen und sind hierbei bis zur Station 09, dem Rathaus, gekommen.

Im heutigen Post setzen wir den Spaziergang mit der Station 10 fort. Die Station 10 (Vietz´sches Haus) befindet sich bei der Einmündung der Wilhelmstraße in den Marktplatz, vom Markplatz aus gesehen auf der rechten Seite. Bei diesem Gebäude befand sich mit Stand November 2016 keine Infotafel. Man geht nun im Verlauf der Wilhelmstraße ein kurzes Stück weiter und sieht auf der linken Straßenseite die Station 11 (Gasthaus zum Fass). Man geht nun zurück zum Marktplatz. Im Zwickel zwischen der Einmündung der Neue Straße und der Wilhelmstraße in den Marktplatz liegt die Station 12 (Volksbankhaus). 

Freitag, 2. Dezember 2016

Der neugestaltete Residenzrundweg B (bürgerlicher Bereich) in Bad Urach, Teil 1

In der Altstadt von Bad Urach gibt es seit vielen Jahren zwei Rundwege, den Residenzrundweg A und den Residenzrundweg B.  Im Jahr 2016 wurden diese Rundwege neu gestaltet. Alle Tafeln an den historischen Gebäuden wurden ausgetauscht. Es wurden zudem mehr Gebäude als bisher in den Rundweg aufgenommen.

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir durch die Altstadt von Bad Urach im Verlauf des Residenzrundwegs B, der das bürgerliche Bad Urach durchquert. Den Residenzrundweg A, der den herrschaftlichen Bereich von Bad Urach durchquert, begehen wir hier in diesem Blog zu einem späteren Zeitpunkt.

Fangen wir zunächst mal mit den Pluspunkten des neugestalteten Residenzrundwegs B an. Die neugestalteten Tafeln sind hervorragend gelungen und ein Hingucker. Gut ist auch, dass jetzt noch mehr Tafeln als früher vorhanden sind. Insgesamt umfasst der Residenzrundweg B jetzt 21 Stationen. 

Wir müssen aber auch die Dinge nennen, die vielleicht nicht ganz so gut gelungen sind. So sind die neuen Tafeln an zwei der 21 Stationen des Rundwegs mit Stand November 2016 nicht vorhanden. Vielleicht werden die fehlenden Tafeln ja irgendwann ergänzt. Dann gibt es bei der Einmündung der Neue Straße in den Marktplatz Informationsvitrinen, die die Residenzrundwege zeigen. Mit Stand November 2016 sind diese Informationen jedoch immer noch auf die alten Rundwege gemünzt. Mit den neugestalteten Rundwegen hat dies überhaupt nichts mehr zu tun. Dies führt bei den Besuchern zu Irritationen. Wenn für die Vitrinen kurzfristig keine neuen Infos zur Verfügung stehen, sollte man konsequenterweise die Vitrinen wenigstens vorübergehend schließen. 

Ein Nachteil der Residenzrundwege in Bad Urach ist auch, dass nur die Tafeln an den Gebäuden vorhanden sind, nicht jedoch eine Wegweisung oder auch nur ein kleiner Hinweis auf die Gehrichtung zur jeweils nächsten Tafel. Man kann die Residenzrundwege in Bad Urach somit nicht spontan gehen. Ohne einen Prospekt oder ein Buch mit dem Wegverlauf in der Hand zu haben, ist eine Begehung aussichtslos. Schade.

Hier in diesem Blog wird der Verlauf des Residenzrundwegs B nachfolgend möglichst genau beschrieben, so dass man auch ohne Plan auskommt.

Montag, 28. November 2016

Sicherungsmaßnahmen an der Burgruine Hohenurach 2015-2024, Stand Ende 2016

Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Amt Tübingen von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, führt bei der Burgruine Hohenurach in vier Bauabschnitten von 2015 bis 2024 Sicherungsmaßnahmen durch. Bautafeln zu dieser Maßnahme befinden sich auf dem Parkplatz P19 (Parkplatz Seltbachtal) und auf dem Parkplatz P23 (Parkplatz Maisental).

Während der Sicherungsmaßnahmen kann man die Burgruine Hohenurach weiterhin besuchen. Jedoch sind jeweils Teile der Burgruine, in denen gearbeitet wird, gesperrt. Wir besuchen heute die Burgruine Hohenurach, um den Stand der Sicherungsmaßnahmen von Ende 2016 zu erfahren.

In den Jahren 2015 und 2016 fanden bei der Burgruine Hohenurach an den folgenden Bauwerken Sicherungsmaßnahmen statt: Kleiner Zwinger und Zwischenmauer, Östlicher Turm, Gewölbekeller, Äußerer Burgweg, Oberes Torgewölbe, Scharfes Eck, Innerer Burgweg, Westmauer, Obere Westmauer und Torgewölbe Brunnengarten.

Donnerstag, 24. November 2016

Die Blaubeurer Alb mit dem Blautopf - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Die Blaubeurer Alb im Alb-Donau-Kreis in der Nähe des Südrands der Schwäbischen Alb gehört zu den Top-Regionen dieses Mittelgebirges. Entlang des alten Flussbetts der Ur-Donau breitet sich eine Bilderbuchlandschaft mit Felsen, Talauen und Wäldern aus.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Blaubeurer Alb kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit der Blaubeurer Alb befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Sonntag, 20. November 2016

Die Infostellen des Geoparks Schwäbische Alb

Der Geopark Schwäbische Alb trägt seit dem Jahr 2015 das offizielle Label "UNESCO Global Geopark". Das Label UNESCO Global Geopark ist eines von drei Schutzgebietslabels, die die Unesco vergibt. Die beiden anderen sind die "UNESCO-Welterbestätte" und das "UNESCO-Biosphärenreservat".

Bereits im Jahr 2002 wurde der Geopark Schwäbische Alb zum Nationalen Geopark ernannt. Seit dem Jahr 2004 ist der Geopark Schwäbische Alb Mitglied im Netzwerk der Europäischen Geoparks sowie im Weltnetzwerk der Geoparks.

Eine der Voraussetzungen für die Vergabe des Labels UNESCO Global-Geopark ist, dass das jeweilige Gebiet Informationseinrichtungen für die Besucher vorhält. Dem hat der Geopark Schwäbische Alb ausreichend Genüge getan. Es gibt zum Beispiel 24 Infostellen im Geopark-Gebiet, wobei hier die Infostelle in der Gemeinde Sonnenbühl (Nebelhöhle und Bärenhöhle) zweifach gezählt wird.

Im heutigen Post in diesem Blog sollen die Infostellen des Geoparks Schwäbische Alb aufgelistet werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Infostellen befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.    

Mittwoch, 16. November 2016

Die Altstadt-Runde in Blaubeuren

Die 12.000 Einwohner-Stadt Blaubeuren, an der Südabdachung der Schwäbischen Alb und in einer Flusschleife der ehemaligen Ur-Donau gelegen, ist wegen des Blautopfs und wegen des Klosters weitbekannt.

Blaubeuren weist auch eine kleine, guterhaltene Altstadt auf. Die "Altstadt-Runde" führt durch die Altstadt von Blaubeuren und kommt hierbei auch am Blautopf und an der Klosteranlage vorbei. Im Wegverlauf finden sich 15 Stelen. Sie zeigen die Wegrichtung, einen Plan der Altstadt-Runde sowie verschiedene Fotografien. An bestimmten Gebäuden im Verlauf der Altstadt-Runde finden sich Infotafeln. Wegen der Richtungspfeile und wegen der Wegpläne ist ein Verlaufen bei der Altstadt-Runde so gut wie ausgeschlossen. Die Altstadt-Runde von Blaubeuren hebt sich somit positiv von vielen anderen städtischen Rundwanderwegen ab, die zwar Infotafeln im Wegverlauf besitzen, jedoch den Wegverlauf nicht signalisieren.

Auf den Wegplänen sind einige Gebäude besonders hervorgehoben. Diese Gebäude sind im heutigen Post abgebildet sowie in der nachfolgenden Wegbeschreibung erwähnt.    

Samstag, 12. November 2016

Der neue Bürgerpark bei der Stadthalle in Reutlingen

Am Westrand der Reutlinger Altstadt wurde in den letzten Jahren auf einem ehemaligen Industriegelände eine interessante öffentliche Anlage und Freifläche geschaffen. Im Dreieck zwischen dem Willy-Brandt-Platz (Echaz), der Konrad-Adenauer-Straße und der Eberhardstraße entstand der Bürgerpark mit dem Kulturpark. 

Diese neue Freifläche umfasst die Erlebbarkeit des Echazufers, den freien Blick auf die Silhouette der Reutlinger Altstadt mit dem Tübinger Tor, einen Kulturplatz und ein durchgängiges Baumdach. Begonnen hat die Neuordnung des Gebiets im Januar 2013 mit der Eröffnung der neuen Stadthalle. Ende Juli 2016 wurde der neue Kulturpark im Bürgerpark eingeweiht. Im September 2016 fand die Maßnahme mit der Einweihung des Biergartens sowie der Skate-Anlage und des Parkour-Parks einen vorläufigen Abschluss. Der Zukunft vorbehalten bleibt noch der Bau eines Hotels auf der Westecke der Fläche.

Dienstag, 8. November 2016

Das Echaztal mit Schloss Lichtenstein - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Das Echaztal im Landkreis Reutlingen südlich der Großstadt Reutlingen an der Nordseite, der sogenannten Traufseite der Schwäbischen Alb gelegen, gehört zu den Top-Regionen dieses Mittelgebirges. Das Echaztal bietet alles, was die Schwäbische Alb bekannt und liebenswert macht.

Im heutigen Post in diesem Blog soll das Echaztal kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Echaztal befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs unter der Überschrift "Top-Regionen" direkt verlinkt.

Der Albtrauf ist beidseits des Echaztals besonders vielfältig. Das liegt nicht nur an den zahlreichen Seitentälchen, sondern auch am zweistufigen Aufbau des Albtraufs in diesem Bereich mit der Zwischenverebnungsfläche des Weißjura Beta und der Hochfläche des Weißjura Delta. 

Das Echaztal ist wegen der Nähe zu den Städten Reutlingen/Tübingen sowie zur Region Stuttgart relativ stark besucht. Das jäh über dem Abgrund im hinteren Echaztal thronende Schloss Lichtenstein ist die Hauptattraktion des Gebiets. Eine Besonderheit des Echaztals sind die Höhenstraßen, die beidseits des Tals mit zahlreichen Zwischenstationen auf die Hochfläche hinaufführen. Zum Echaztal gehören auch zahlreiche Aussichtspunkte, Felsen, Burgruinen, ein Aussichtsturm sowie Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Freitag, 4. November 2016

Variante Honau-Lichtenstein des Burgen-Wegs, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Variante Honau-Lichtenstein des Burgen-Wegs des Schwäbischen Albvereins. Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Burgen-Weg und zur Variante Honau-Lichtenstein. Im vorangegangenen Post sind wir auch bereits im Verlauf der Variante Honau-Lichtenstein gewandert und hierbei bis nach Honau im hintersten Echaztal gekommen.

Im heutigen Post geht die Wanderung weiter. Jetzt steht ein kräftezehrender Anstieg von Honau hinauf zur Albhochfläche beim Schloss Lichtenstein bevor.

In Honau geht es zunächst entlang der Echaz durch ein parkartiges Gelände. Man überquert die Echaz bei einem Sportplatz und kommt im weiteren Verlauf an einer Kette von Forellenteichen vorbei. Schließlich erreicht man die Echazquelle. Siehe hierzu den Post Echazquelle bei Lichtenstein-Honau vom 6. November 2009 in diesem Blog.

Montag, 31. Oktober 2016

Variante Honau-Lichtenstein des Burgen-Wegs, Teil 1

Der Burgen-Weg ist ein 89 Kilometer langer Haupt- und Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Mit fünf Tagesetappen verläuft der Weg von Reutlingen über die Mittlere Schwäbische Alb bis nach Zwiefalten am Übergang Schwäbische Alb/Oberschwaben.

Im Wegverlauf gibt es vier Stellen, bei denen neben der Hauptroute auch noch eine Wegvariante besteht. Mit den Varianten wächst die Gesamtlänge des Wegs auf 102 Kilometer. Die von Reutlingen kommend zweite dieser Varianten ist die Variante Honau-Lichtenstein. Diese Wegvariante wollen wir im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog begehen.

Die Variante Honau-Lichtenstein des Burgen-Wegs zweigt am Albtrauf über dem Echaztal westlich von Lichtenstein-Holzelfingen beim Wegweiserstandort Biegel von der Hauptroute ab. Bei Lichtenstein-Traifelberg östlich der B312 mündet die Variante wieder in die Hauptroute. Es stellt sich nun die Frage, wie man die Variante Honau-Lichtenstein des Burgen-Wegs im Rahmen einer Halbtages- bzw. Tageswanderung begehen kann. Hier empfiehlt es sich, die Begehung der Variante Honau-Lichtenstein zu einer Rundwanderung zu erweitern, indem man entlang der Variante geht und anschließend auf der Hauptroute des Burgen-Wegs wieder zurückgeht. Diese Rundwanderung ist ca. 9 Kilometer lang. Im Wegverlauf ist ein beachtlicher Höhenunterschied von 350 Metern im Ab- und Anstieg zu bewältigen.