Montag, 24. März 2014

Beuroner Jakobsweg vom Kloster Beuron nach Buchheim

Der Beuroner Jakobsweg ist ein Teil der Via beuronensis. Das ist eine Gruppe aus hintereinander und parallel verlaufenden Jakobswegen zwischen Tübingen und Konstanz. 

Zur Via Beuronensis gehören der Tübinger Jakobsweg, der Hohenzollerische Jakobsweg, der Beuroner Jakobsweg, der Linzgauer Jakobsweg, der Habsthaler Jakobsweg und der Hegauer Jakobsweg. Beschildert werden alle diese Jakobswege von der Beuroner Jakobspilger-Gemeinschaft.

Der Beuroner Jakobsweg verläuft in vier Tagesetappen von Hechingen bis Meßkirch und überquert hierbei die Schwäbische Alb. Das Kloster Beuron im Oberen Donautal befindet sich am Ende der dritten und am Beginn der vierten Etappe des Beuroner Jakobswegs. Im heutigen Post gehen wir auf dem Beuroner Jakobsweg vom Kloster Beuron bis nach Buchheim, somit also den ersten Teil der vierten Etappe des Wegs. Von Buchheim kann man auf demselben Weg zum Kloster Beuron zurückgehen.

Montag, 17. März 2014

Aussichtsturm Buchheimer Hans bei Buchheim

Der Aussichtsturm Buchheimer Hans war früher ein Kirchturm. Seit dem Jahr 1938 dient der Kirchturm als Aussichtsturm. Die ehemalige Kirche wurde 1741-42 erbaut.

Der Aussichtsturm Buchheimer Hans befindet sich am Südrand der Gemeinde Buchheim auf der Hegaualb, somit der Südwestalb, südlich des Tals der Oberen Donau. Das Gelände fällt vom Standort des Aussichtsturm sowohl in Richtung Norden als auch - noch markanter - in Richtung Süden ab. Bei klarem Wetter hat man vom Aussichtsturm eine wunderbare Alpensicht.

Der Aussichtsturm Buchheimer Hans ist ständig geöffnet. Man muss zunächst auf das Friedhofsgelände gehen, das das Gebäude der ehemaligen Kirche umgibt. Der Eingang befindet sich auf der Westseite des Turms. Die Aussichtsplattform ist eingehaust. Dadurch kann man die Aussicht leider nur durch die manchmal etwas schmutzigen Scheiben genießen. 

Montag, 10. März 2014

Über den Rucken in Blaubeuren

Der Rucken ist eine Erhebung in Blaubeuren und innerhalb einer ehemaligen Flussschleife der Urdonau. 

Die ehemalige Flussschleife der Urdonau wird heute zur Hälfte von der Blau durchflossen, die bei Blaubeuren und am nördlichen Scheitelpunkt der Flussschleife im berühmten Blautopf entpringt. Die andere Hälfte der Flussschleife durchfließt das Flüsschen Ach, das in der Nähe des Blautopfs in die Blau mündet.

Der Bergrücken innerhalb der ehemaligen Flussschleife der Donau heißt Rucken. Die oberen Bereiche des Rucken sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. In Richtung Westen (das ist der ehemalige Prallhang der Ur-Donau) fällt der Rucken mit einigen steilen Felsen ab. In Richtung Osten (Gleithang der Ur-Donau) fällt der Rucken hingegen sanft zur Blau ab. Von Norden nach Süden unterscheidet man zunächst den eigentlichen Rucken-Gipfel mit Gipfelkreuz und einer Höhe von 584 m ü NN sowie ca. 80 Meter über dem Talboden von Blaubeuren. 


Freitag, 7. März 2014

Turm Sternenberg bei Münsingen-Böttingen

Der Turm Sternenberg ist ein ehemals für militärische Zwecke genutzter Beobachtungsturm auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen. Inzwischen ist der Turm in den Besitz des Schwäbischen Albvereins übergegangen.

Im Gegensatz zu den anderen drei Aussichtstürmen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen, die ständig geöffnet sind, ist der Turm Sternenberg nur sonn- und feiertags vom 15.03. bis 15.11 jeden Jahres geöffnet. Während der übrigen Zeit kann man den Schlüssel für den jeweiligen Turm an einer bestimmten Stelle in der nächstgelegenen Ortschaft abholen. Diese Stelle wird auf einem Aushang am Turm bzw. beim nächstgelegenen öffentlichen Parkplatz bekanntgegeben.

Der Turm Sternenberg befindet sich am Südrand des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen beim Münsinger Stadtteil Böttingen. Im Gegensatz zu den anderen für die Öffentlichkeit zugänglichen Türmen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen besteht der Turm Sternenberg nicht aus einer Stahlgitterkonstruktion. Der Begriff Turm ist für den Turm Sternenberg auch nur eingeschränkt anzuwenden. Denn eigentlich handelt es sich hier um ein zweistöckiges Gebäude mit einem Dachaufsatz.

Ist der Turm geöffnet, kann man in das erste Stockwerk hinaufsteigen. Daraus folgt jedoch, dass sich ein Besuch des Turms Sternenberg auch dann lohnt, wenn der Turm nicht zugänglich ist. Denn man hat vom Fuß des Turms einen fast genauso guten Überblick über einen Teil des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen wie vom Turm selbst.

Aktualisierung
Im Laufe des Jahres 2019 ist geplant, im Rahmen der Besucherlenkungskonzeption 2008 und der damit verbundenen Umsetzung von Erlebnisplattformen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen beim Turm Sternenberg ein Informationsmedium in Form dreier drehbarer, übereinander angebrachter Würfel aufzustellen. Sie sollen die Türme des Truppenübungsplatzes in ihren unterschiedlichen Epochen und Funktionen thematisieren.

Das Informationsmedium soll im Rahmen der 10-Jahres-Feierlichkeiten zur UNESCO-Anerkennung des Biosphärengebiets eröffnet werden.

Aktualisierung
Diese Maßnahme ist bis 2021 nicht umgesetzt worden.  

Montag, 24. Februar 2014

Wanderung im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Hochbergsteig" (Grafensteige) bei Bad Urach, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über eine Wanderung im Verlauf des Premium-Wanderwegs Hochbergsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach.

Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Verlauf des Hochbergsteigs begonnen und sind bis zur Hochfläche des Hochbergs gekommen. Im heutigen Post setzen wir die Wanderung fort.

Über die Hochfläche des Hochbergs wandernd kommt man bald an den Rand des Ermstals. Zunächst kann man noch nicht viel vom Ermstal sehen. Denn dichter Wald schränkt die Sicht ein. Nach einiger Zeit wendet sich der Weg jedoch nach Westen und erreicht den Traufrand sowie den ersten Massenkalkfelsen über dem Ermstal, den Kunstmühlefels. 

Von dort bietet sich ein überwältigender Blick ins Ermstal. Unten im Tal befindet sich die Kunstmühle, die dem Fels den Namen gab. An diesem schönen Aussichtspunkt befinden sich zwei Waldliegen, die aber bei schönem Wetter wohl schnell belegt sein werden.

Samstag, 22. Februar 2014

Wanderung im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Hochbergsteig" (Grafensteige) bei Bad Urach, Teil 1 von 2

Dies ist der erste von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über eine Wanderung im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Hochbergsteig" aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach.

Premium-Wanderwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifiziert worden sind. 

Vom Parkplatz P18 Zittelstatt am Ostrand der Innenstadt von Bad Urach geht man im Verlauf des ausgeschilderten Verbindungswegs in das Tal von Zittelstatt hinein und am Westrand der Sportplätze vorbei. Nach ca. 200 Metern ab dem Parkplatz trifft man auf den Premiumweg Hochbergsteig. Man folgt dem linken der beiden Wegweiser des Hochbergsteigs. 

Auf der rechten Wegseite fällt bald ein Hang auf, in den eine Tribüne einbaut ist, eine sogenannte Naturtribüne. Bald darauf sieht man auf der linken Wegseite ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.


Donnerstag, 20. Februar 2014

Premium-Wanderweg "Hochbergsteig" (Grafensteige) bei Bad Urach

Der Premium-Wanderweg "Hochbergsteig" bei Bad Urach gehört zur Premiumweggruppe der Grafensteige.

Premium-Wanderwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Hochbergsteig kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Premium-Wanderweg Hochbergsteig befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Der Premium-Wanderweg Hochbergsteig beschreibt eine Rundtour über den Hochberg, einen Ausläufer der Albhochfläche südöstlich von Bad Urach. Der Hochbergsteig steigt aus dem Zittelstatttal auf den Hochberg hinauf und führt dann zur Nordspitze des Hochbergs. Von dort steigt der Weg wieder hinab zur Mündung des Zittelstatttals in das Pfähler Tal.  

Steckbrief
Wegname: Hochbergsteig
Wegegruppe: Grafensteige
Label: Premium-Wanderweg
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 7,4 Kilometer
Höhenunterschied: 337 Höhenmeter im An- und Abstieg
Bevorzugte Wegrichtung: im Uhrzeigersinn
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb 

Donnerstag, 13. Februar 2014

Wacholderheiden an den Hängen von Galgenberg und Kaltem Feld

Das Naturschutzgebiet Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg gehört mit einer Fläche von 634,4 Hektar zu den größten Naturschutzgebieten der Schwäbischen Alb. An den Hängen von Kaltem Feld und Galgenberg haben sich auffallend viele Wacholderheiden erhalten. Diese und andere Biotope schützt das im Jahr 1994 ausgewiesene, im Landkreis Göppingen und im Ostalbkreis gelegene Naturschutzgebiet.  

Das Christental grenzt südwestlich an das Kalte Feld und den Galgenberg an. Vom Christental hat man einen imposanten Blick auf die steilen Wacholderhänge. Die Mehrzahl dieser steilen Wacholderheiden kann und soll man nicht betreten. Bei einer kleinen Wanderung vom Christental hinauf auf den Bergsattel zwischen dem Kalten Feld und dem Galgenberg kommt man den Wacholderheiden näher.

Samstag, 8. Februar 2014

Premium-Wanderweg "Dreifürstensteig" ist Kandidat für schönsten Wanderweg Deutschlands

Die Zeitschrift "Wandermagazin" hat den Premium-Wanderweg "Dreifürstensteig" am Früchtetrauf bei Mössingen im Landkreis Tübingen in die engere Wahl für den Titel des schönsten Wanderwegs Deutschlands im Jahr 2014 aufgenommen.

Das Wandermagazin kürt seit dem Jahr 2003 jedes Jahr den schönsten Wanderweg Deutschlands. Hierbei gibt es zwei Kategorien. Die Kategorie Touren umfasst eintägige Wanderungen, in der Mehrzahl Rundwanderwege. Zur Kategorie Routen gehören mehrtägige Wanderungen. Der Dreifürstensteig tritt in der Kategorie Touren an.

Die Wahl des schönsten Wanderwegs Deutschlands erfolgt teilweise als Publikumswahl, teilweise als Wahl durch Experten. Im Jahr 2014 findet die Wahl in der Kategorie Touren als Publikumswahl statt. Jedermann/frau kann im Internet an der Wahl teilnehmen. In der Kategorie Routen wählen Experten den schönsten Wanderweg aus.


Dienstag, 4. Februar 2014

Aussicht vom Schönberg bei Waldstetten

Der Schönberg ist eine Bergkuppe zwischen den Dreikaiserbergen (Hohenstaufen, Rechberg, Stuifen) und der Albhochfläche beim Kalten Feld. 

Wie auch die Dreikaiserberge befindet sich der Schönberg auf dem Bergrücken zwischen dem Filstal im Süden und dem Remstal im Norden. Im Gegensatz zu den Nachbarbergen ist der Schönberg nicht bewaldet, sondern mit einer Wacholderheide bestanden. 

Dies verleiht dem Schönberg einen eigenartigen, fast schon fremd wirkenden Reiz. Wegen der Wacholderheide ist die Kuppe des Schönbergs als Naturdenkmal ausgewiesen. Das Naturdenkmal Schönberg bedeckt eine Fläche von 4,3 Hektar. Als Folge der fehlenden Bewaldung hat man vom Schönberg eine gute Sicht in alle Richtungen - ganz im Gegensatz zu den benachbarten, bewaldeten Bergen Stuifen (im Nordwesten) und Rechbergle (im Südosten).