Freitag, 6. April 2018

Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad (Eiszeitpfade) bei Blaubeuren, Teil 2 von 5

Dies ist der zweite von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad bei Blaubeuren aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute beginnen wir mit der Wanderung im Wegverlauf.

Vor dem Bahnhofsgebäude von Blaubeuren überquert man die B 28 mit Hilfe der Lichtsignalanlage und folgt dieser Straße dann nach links. Der Eiszeitjägerpfad verläuft zunächst gemeinsam mit dem Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg und dem Schwäbische Alb-Südrand-Weg.

Bald verlässt man die B 28 und steigt auf Treppen nach rechts hinauf zur Straße Weilersteig. Auf einer Brücke überquert man nun die B 28 unmittelbar beim Südportal des Tunnels Blaubeuren. Es geht nun weiter aufwärts bis zum Waldrand.

Beim Wegweiserstandort Reichleinsbergweg verlässt man zunächst mal den Schwäbische Alb-Sürdrand-Weg, um direkt zur Brillenhöhle hinaufzusteigen. Nach einem zum Teil steilen Anstieg kommt man zu den ersten Felsen des sogenannten Felsenlabyrinths. Darunter subsummieren sich fünf Felsen. Das Felsenlabyrinth ist am 03.12.2002 als flächenhaftes Naturdenkmal mit einer Fläche von 0,4 Hektar ausgewiesen worden.


Ein ganz kleiner Wegabstecher nach rechts führt hinauf zum verschlossenen Eingang der Brillenhöhle. Sie hat ihren Namen von den beiden fast kreisrunden Deckenöffnungen, die an eine Brille erinnern. In der 32 Meter langen Höhle wurden Kulturreste aus dem Magdalenien gefunden. Die Brillenhöhle wurde vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau als Geotop ausgewiesen.   

Von der Brillenhöhle steigt der Eiszeitjägerpfad zunächst wieder ab, um beim Wegweiserstandort Abzweig Brillenhöhle wieder auf den Schwäbische Alb-Südrand-Weg zu treffen. 

Nun steigt man erneut an und kommt an verschiedenen Felsen des Blaubeurer Felsenlabyrinths vorbei. Dazu gehören der Kreuzfels, der Achtaler Fels und die Felsenbank. Der bekannteste Fels des Felsenlabyrinths ist jedoch die Küssende Sau. Hier geht es im folgenden Post in diesem Blog weiter.   

Die Blaubeurer Alb mit dem Blautopf ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über die Blaubeurer Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Eiszeitpfaden befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Qualitätswege Wanderbares Deutschland auf der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Qualiätswegen befassen, verlinkt.
Im Verlauf der Straße Weilersteig überquert man die B 28 am Südportal des Tunnels Blaubeuren.
Der Eiszeitjägerpfad führt auf den ersten Fels des sogenannten Felsenlayrinths zu, den Fels bei der Brillenhöhle.
In diesem Felsen befindet sich die Brillenhöhle.
Der Eingang zur Brillenhöhle ist verschlossen.
Neben dem Haupteingang zur Brillenhöhle befindet sich der Höhleneingang zur Runden Grotte.
Blick auf den Kreuzfels im Blaubeurer Felsenlabyrinth
Der Eiszeitjägerpfad führt am Fuß des bei Kletterern beliebten Kreuzfelsens vorbei.
Der Kreuzfels (mit Gipfelkreuz) ist ein beliebter Kletterfels.
Blick auf den Achtaler Fels im Blaubeurer Felsenlabyrinth

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