Sonntag, 8. April 2018

Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad (Eiszeitpfade) bei Blaubeuren, Teil 3 von 5

Dies ist der dritte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad bei Blaubeuren aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung begonnen und sind hierbei bis zum Achtaler Fels im Felsenlabyrinth gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Man kommt nun zum bekanntesten Felsen des sogenannten Felsenlabyrinths, der Küssenden Sau. Schnell wird man sehen, dass der Name passend gewählt ist. Die Küssende Sau ist vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau als Geotop ausgewiesen worden. Gemäß der Geotopbeschreibung ist das Dach des etwa acht Meter hohen Durchgangs so dünn, dass der Eindruck entsteht, die Felsen würden sich nur berühren.

Der Wanderweg führt mit Hilfe eines weiteren, ca. fünf Meter hohen Felstors durch den Felsen Küssende Sau hindurch. Dahinter kommt man an der Felsenbank vorbei, einem weiteren Felsen des Blaubeurer Felsenlabyrinth. 


Der Pfad steigt nun stetig weiter bergan. Schließlich erreicht man die Albhochfläche. Beim Wegweiserstandort Barmen zweigt der Blaubeurer Felsenstieg, der bisher mit dem Eiszeitjägerpfad eine gemeinsame Wegführung hatte, ab. Beim Wegweiserstandort Ruine Günzelburg zweigt der Schwäbische Alb-Südrand-Weg ab.

Nun sind es nur noch wenige Meter bis zur ehemaligen Günzelburg. Der Fels bei der Günzelburg ist am 03.12.2002 als flächenhaftes Naturdenkmal mit einer Fläche von 0,1 Hektar ausgewiesen worden.

Die Günzelburg befand sich auf einer Felsplatte, die sich 170 Meter über dem Achtal bei Blaubeuren-Weiler erhebt. Von der Hochfläche der Schwäbischen Alb ist die Felsplatte durch einen acht Meter tiefen Graben getrennt. Von der wahrscheinlich Ende des 13. Jahrhunderts entstandenen Burg sind heute nur noch einige Mauerreste auf der Westseite der Kernburg vorhanden.

Vom Eiszeitjägerpfad kann man einen Abstecher hinauf zur Felsplatte mit der Kernburg machen. Hierzu folgt man der Steintreppe, die auf der Westseite des Burgfelsens hinaufführt. Vom Burgfelsen hat man einen schönen Blick hinab in das Achtal. Nach dem Genießen der Aussicht und einer eventuellen Rast geht es zurück in den Burggraben. Von dort beginnt der Abstieg nach Weiler, einem Stadtteil von Blaubeuren.

Hier geht es im folgenden Post in diesem Blog weiter.

Die Blaubeurer Alb mit dem Blautopf ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über die Blaubeurer Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Eiszeitpfaden befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Qualitätswege Wanderbares Deutschland auf der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Qualiätswegen befassen, verlinkt.
Die Namensgebung ist beim Felsen "Küssende Sau" selbsterklärend. Dieser Fels ist ein Bestandteil des Blaubeurer Felsenlabyrinths.
Der Eiszeitjägerpfad führt durch den Felsen "Küssende Sau" hindurch.
Blick auf die Felsenbank im Blaubeurer Felsenlabyrinth
Blick von der Albhochfläche über den ehemaligen Burggraben hinweg auf den Burgfelsen der Günzelburg mit Treppenaufgang
Blick vom Felskopf bei der Burgruine Günzelburg in Richtung Ostsüdost hinab ins Achtal: Ca. in der Bildmitte sieht man einige Felsen des Blaubeurer Felsenlabyrinths aus dem Wald herausragen.
Blick vom Felskopf bei der Burgruine Günzelburg in Richtung Süden hinab ins Achtal: Unten liegt der zu Blaubeuren gehörende Ort Weiler.
Mauerreste bei der Günzelburg
Blick vom Abstieg nach Weiler auf den Burgfelsen der Günzelburg mit Mauerresten

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