Donnerstag, 24. Mai 2018

Qualitätsweg Lauterfelsensteig (Eiszeitpfade) bei Blaustein, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Lauterfelsensteig bei Blaustein auf der Ulmer Alb aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute beginnen wir mit der Wanderung im Wegverlauf.

Auf dem Bahnhofsvorplatz des Bahnhofs Herrlingen befindet sich der erste Wegweiserstandort im Verlauf des Lauterfelsensteigs "Herrlingen Bahnhof, 497 m". Hier überquert man die B 28 bei einer Kreisverkehrsanlage, folgt wenige Meter der Bahnhofstraße und biegt dann nach links ab in den Lindenhofpark.

Man geht durch einen Torbogen und kommt dann in den schönen Park rund um die Villa Lindenhof. Diese Villa ist eines der wichtigsten Jugendstilgebäude der Region. Sie wurde 1905 erbaut.


Vor dem Hauptgebäude der Villa Lindenhof hält man sich rechts und geht an diesem Gebäude vorbei. Gleich darauf trifft man auf einen wichtigen Wegweiserstandort "Herrlingen Villa Lindenhof, 502 m". Hier beginnt der eigentliche Rundwanderweg. Man muss jetzt über die Gehrichtung entscheiden. Wir gehen den Lauterfelsensteig im Uhrzeigersinn. Man folgt somit dem Wegweiserblatt mit Ziel Karolinenhöhe.

Es geht nun aufwärts. Man kommt zur Erwin-Rommel-Steige und steigt dann im Wald weiter aufwärts. Nach einiger Zeit kommt man zum Aussichtspunkt Karolinenhöhe.

Hier befindet sich ein Pavillon, der eine über 200jährige Geschichte hat. Vom Aussichtspunkt beim Pavillon hat man eine durch Bäume etwas eingeschränkte Sicht blautalabwärts bis zum Ulmer Münster.

Von der Karolinenhöhe geht es ohne großen Höhenunterschied weiter durch Wald. Schließlich erreicht man das auf einer Waldlichtung gelegene Oberherrlingen. Dort zieht das Schloss die Blicke auf sich. Das im Privatbesitz befindliche Schloss ist ein dreigeschossiger Kastenbau mit hohen Satteldächern und aufgemalter Architekturgliederung an den Schauseiten. 

Durch Wald steigt man nun hinab ins Kleine Lautertal. Unten angekommen folgt man dem Lautertalweg nach links talaufwärts. Auf der rechten Talseite sieht man einen in Renaturierung begriffenen ehemaligen Steinbruch. Bald kommt man in das Naturschutzgebiet Kleines Lautertal. Das 278,5 Hektar große Naturschutzgebiet wurde am 25.07.1995 verordnet. Das Kleine Lautertal wird auch als Schwäbische Alb im Kleinen bezeichnet. Denn fast alles, was die Schwäbische Alb zu bieten hat, kann man im Kleinen Lautertal sehen.   

Im folgenden Post in diesem Blog geht es weiter mit der Wanderung im Verlauf des Lauterfelsensteigs.

Ulm mit seinem Münster und der Ulmer Alb ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über Ulm. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Ulm befassen, verlinkt. 

Hier gibt es eine Übersicht über die Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Eiszeitpfaden befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Qualiätswege Wanderbares Deutschland auf der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Qualitätswegen befassen, verlinkt.
Blick in den Lindenhofpark mit der Villa Lindenhof in Blaustein-Herrlingen: Die Villa Lindenhof ist eines der bedeutendsten Jugendstilgebäude des Alb-Donau-Kreises.
Im Frühling ist der Waldboden in den Wäldern rund um Blaustein mit Blüten übersät.
Blick vom Aussichtspunkt Karolinenhöhe blautalabwärts bis zum Ulmer Münster
Der Pavillon auf der Karolinenhöhe wurde vor über 200 Jahren errichtet. 1999 musste der Pavillon aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Im Jahr 2003 wurde der Pavillon auf Initiative Herrlinger Bürger an seinem historischen Standort originalgetreu wiederaufgebaut.
Blick auf Oberherrlingen mit dem Gebäude des Schlosses rechts hinten im Bild
Im Kleinen Lautertal mit Blick auf einen in Renaturierung begriffenen Steinbruch
Bald kommt man in das 278,5 Hektar große Naturschutzgebiet Kleines Lautertal.

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