Mittwoch, 8. August 2018

Premiumwanderweg Donauversinkung (DonauWellen) bei Immendingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg Donauversinkung bei Immendingen aus der Premiumweggruppe der DonauWellen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Wegverlauf.

Vom Parkplatz Donauversinkung führt der Premiumweg am rechten Donauufer entlang donauabwärts. Obwohl man es zunächst vielleicht gar nicht sieht, beginnt praktisch sofort das Phänomen der Donauversinkung.

Im karstigen Untergrund versinkt immer weiteres Wasser der Donau, um dann einige Kilometer weiter südlich im Aachtopf, der größten Karstquelle Deutschlands, wieder zum Vorschein zu kommen und zum Rhein und zur Nordsee zu fließen. Eine Informationstafel weist darauf hin, dass an ca. 155 Tagen im Jahr die Donau vollständig versickert.

An mehreren Stellen kann man vom Wanderweg direkt hinabgehen zum Donauufer. Erklärt wird auch das Phänomen des zurückfließenden Donauwassers. Tatsächlich sieht man an einigen Stellen, wie das nahe des Ufers fließende Donauwasser rückwärts fließt, weil es von den Schlucklöchern angezogen wird.


Ist man an einem der genannten 155 Tage unterwegs, sieht man bald, wie auch der letzte Tropfen Donauwasser im Boden verschwindet. Ab diesem Ort ist das Flussbett der Donau trocken und man könnte im Flussbett gehen.

Schließlich trifft man auf die Bahnstrecke der Gäubahn, die hier ein Tälchen mit Hilfe des 169 Meter langen Viadukts Hattingen überwindet. Der Weg steigt nun an, kommt an einem Tunnelmund des 180 Meter langen Möhringer Tunnels der Schwarzwaldbahn vorbei und erreicht dann das nördliche Gleisvorfeld des ehemaligen Bahnhofs Hattingen, wo sich die Strecken der Gäubahn und der Schwarzwaldbahn vereinigen. Man kommt dann am ehemaligen Bahnhofsgebäude von Hattingen vorbei.

Ab hier geht es dann im folgenden Post in diesem Blog weiter.

Hier gibt es eine Übersicht über die DonauWellen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen der DonauWellen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.

Der Premiumweg Donauversinkung führt auch am Höwenegg mit seinem Krater vorbei. Das Höwenegg und die Hegauvulkane sind ein Nationaler Geotop. Hier gibt es eine Übersicht über die Nationalen Geotope der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Nationalen Geotope befassen, verlinkt.
Ein Zug der Schwarzwaldbahn fährt im Donautal oberhalb des Parkplatzes Donauversinkung bei Immendingen.
Blick vom Wanderweg am rechten Donauufer donauaufwärts auf die Donau unterhalb des Parkplatzes Donauversinkung
Ein Pfad führt am rechten Ufer der Donau entlang. In diesem Bereich der Donau versickern bereits beträchtliche Wassermengen im Boden, um einige Kilometer weiter südlich im Aachtopf wieder zum Vorschein zu kommen. 
An einigen Stellen ist die Donau vom Wanderweg aus zugänglich.
Jetzt ist es soweit: Auch das allerletzte Wasser der Donau verschwindet im Karstboden (links unten im Bild).
Gemäß einer Infotafel versickert die Donau unterhalb von Immendingen an ca. 155 Tagen im Jahr vollständig. Man könnte dann im trockenen Bachbett der Donau gehen.
Durchblick durch den Wald auf den 169 Meter langen Viadukt Hattingen der Gäubahn
Blick auf das nördliche Gleisvorfeld des ehemaligen Bahnhofs Hattingen: Schwarzwaldbahn (zwei Gleise unten im Bild) und Gäubahn (Gleis oben im Bild) werden hier zusammengeführt.
Der Premiumweg Donauversinkung führt am ehemaligen Bahnhofsgebäude des Bahnhofs Hattingen vorbei.

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