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Samstag, 8. August 2026

Der Rundwanderweg "Kleine Blautour" in Blaubeuren

Die "Kleine Blautour" ist ein Spazier-Wanderweg und Rundwanderweg in und bei Blaubeuren. 
 
Der Weg kommt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Blaubeurens vorbei, wie dem Blautopf, der Altstadt, der Klosterkirche und dem Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst.
 
Der Weg beinhaltet auch einen gemächlichen Anstieg am Hang des Blautals.
 
Im heutigen Post in diesem Blog wird die Kleiine Blautour kurz vorgestellt. Zukünftige Artikel in diesem Blog, die sich mit der Kleinen Blautour befassen, werden vom heutigen Post verlinkt.   
 
Steckbrief
Name: Kleine Blautour
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Blaubeuren
Länge: 5,2 Kilometer
Landkreis: Alb-Donau-Kreis 
Stadt: Blaubeuren 
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Flächenalb

Dienstag, 21. Juli 2026

Spaziergang von der Ulmer Innenstadt entlang der Donau zur Illermündung

Die Mündung der Iller in die Donau befindet sich nicht allzu weit von der Ulmer Innenstadt entfernt. 

Ein Besuch der Illermündung von der Altstadt von Ulm aus ist deshalb ein Spaziergang.

In der Altstadt von Ulm geht man hinab zum orographisch linken Ufer der Donau. Dann folgt man dem Ufer der Donau flussaufwärts. Man geht dann unter der Adenauerbrücke hindurch. Die Adenauerbrücke wird im Jahr 2026 ff. neugebaut. Flussaufwärts von der Adenauerbrücke überquert man auf einem Fußgängersteg die Donau und kommt nach Bayern. Nun geht es am orographisch rechten Donauufer weiter flussaufwärts. Man überquert den Illerkanal. Später erreicht man die Mündung der Iller in die Donau. Die sogenannte Illerspitze befindet sich unmittelbar gegenüber.

Montag, 29. Juni 2026

Die Thementafel Nr. 8 des Echaz-Uferpfads in Reutlingen

Die Thementafel Nr. 8 ist eine von neun Thementafeln im Verlauf des Echaz-Uferpfads (Lehrpfad am Echazufer) in Reutlingen.

Die Thementafel Nr. 8 informiert mit einem Text und mit einem Plan über "Mühlen an der Echaz". Die folgenden Mühlen werden genannt:

Papiermühle
Mettmanns Mühle

Donnerstag, 25. Juni 2026

Die Thementafel Nr. 9 des Echaz-Uferpfads in Reutlingen

Die Thementafel Nr. 9 ist eine von neun Thementafeln im Verlauf des Echaz-Uferpfads (Lehrpfad am Echazufer) in Reutlingen. 

Die Thementafel Nr. 9 informiert mit einem Text und mit zwei Bildern über "Gerber an der Echaz". Die Umgebung der Thementafel Nr. 9 nannte man auch "Klein-Venedig".    

Die Thementafel Nr. 9 befindet sich nahe des flussabwärtigen Endes des Echaz-Uferpfads.

Mittwoch, 22. April 2026

Hochwasser beim Uracher Wasserfall und beim Brühlbach

Nach Starkregenfällen oder nach länger anhaltenden Regenfällen führen der Uracher Wasserfall und der Brühlbach Hochwasser.
 
Das ist ein Erlebnis. Der Uracher Wasserfall besteht dann oft aus zwei nebeneinanderliegenden Fällen. Der Brühlbach tritt gelegentlich über die Ufer.
 
Problematisch kann die Erreichbarkeit sein. Der Treppenweg, der neben dem Uracher Wasserfall nach oben führt, kann dann vom Wasser bedeckt und als Folge ungangbar sein.
 
Im Februar 2026 trat der Brühlbach (die Fortsetzung des Uracher Wasserfalls) genau dort über die Ufer, wo der vom Großparkplatz P 23 kommende Weg auf den Brühlbach trifft. Hier wäre zu wünschen, dass der Weg höhergelegt wird oder sogar ein Steg gebaut wird. 

Dienstag, 22. Juli 2025

Die neue "Smart Circular Bridge" über die Blau in Ulm

Seit dem 07.02.2025 ist die Stadt Ulm um eine architektonische Sehenswürdigkeit reicher.

An diesem Tag wurde die "Smart Circular Bridge" eröffnet. Diese Brücke überspannt das Flüsschen Große Blau zur Kleinen Blauinsel in der Innenstadt von Ulm.

Die Brücke wurde aus nachwachsenden Rohstoffen erbaut. Der Einsatz von Flachsfasern und Biopolymere spart Rohstoffe und senkt den CO2-Ausstoß. Die Brücke kostete 680.000 Euro.

Wie kommt man hin?
Vom Hauptbahnbahnhof in Ulm folgt man der Bahnhofstraße und der Hirschstraße bis zum Beginn des Münsterplatzes. Hier biegt man nach rechts ab in die Straße Lautenberg. Sie führt zur Smart Circular Bridge.

Samstag, 17. August 2024

Die Ammergasse in der Unterstadt der Altstadt von Tübingen

Die "Ammergasse" in der Unterstadt der Altstadt von Tübingen gehört zu den 21 Gebäuden und Orten, die im Rahmen des Stadtrundgangs besucht werden.

Gemäß dem Flyer der Stadt Tübingen zum Stadtrundgang fließt im Verlauf der Ammergasse der Ammerkanal. Der Kanal wird mit Brückchen mit Geländern überbrückt. In der Ammergasse waren jahrhundertelang die Gerber zuhause. Den Abfall aus der Gerberei trug der Ammerkanal fort. 

Früher war in dem Gebiet eher die Armut präsent. Heute hat sich die Unterstadt vollkommen geändert. 

Wie kommt man hin?
Vom Marktplatz in Tübingen folgt man der Marktgasse in nördlicher Richtung. An deren Ende biegt man nach links in die Kornhausstraße ab. An deren Ende führt die Ammergasse geradeaus weiter.      

Weitere Informationen
Die Universitätsstadt Tübingen im Post vom 08.07.2022 in diesem Blog

Ammerkanal in der Ammergasse in der Unterstadt der Altstadt von Tübingen  
 

Kleines Fachwerkhaus in der Ammergasse in Tübingen

Donnerstag, 15. August 2024

Die "Krumme Brücke" in der Altstadt von Tübingen

Die "Krumme Brücke" in der Altstadt von Tübingen gehört zu den 21 Gebäuden und Orten, die im Rahmen des Stadtrundgangs besucht werden.

Eine Informationstafel war im Sommer 2024 nicht vorhanden.

Gemäß dem Flyer der Stadt Tübingen zum Stadtrundgang bildet die Krumme Brücke die Grenze zwischen der Ober- und Unterstadt. Die Krumme Brücke überbrückt den Ammerkanal. Hier befindet sich ein kleiner Teich, der Wette genannt wird. Die Wette diente als Viehtränke und für die Feuerwehr. 

Wie kommt man hin?
Vom Marktplatz im Zentrum der Altstadt von Tübingen folgt man der Marktgasse in nördlicher Richtung abwärts. Am Ende der Marktgasse biegt man nach links in die Kornhausstraße ab. An deren Ende befindet sich die Krumme Brücke. Die Entfernung ist ca. 190 Meter.

Weitere Informationen
Die Universitätsstadt Tübingen im Post vom 08.07.2022 in diesem Blog
 
Ammerkanal mit der "Krummen Brücke" in der Altstadt von Tübingen


Montag, 22. Mai 2023

Der neue Park auf dem ehemaligen G&V-Areal in Metzingen

Mit dem neuen Park auf dem ehemaligen G&V-Areal ist das Flüsschen Erms in Metzingen wieder ein Stück zugänglicher gemacht worden.

Die Erms war früher an der Stelle des neuen Parks von der Tuchfabrik Gaenslen & Völter überbaut gewesen. Im Jahr 2010 verkaufte die Tuchfabrik das Gelände. Die Fläche des neu entwickelten Gebiets ist ca. 6,5 Hektar groß. Seit November 2021 steht nun ein erster Teil des Geländes der Bevölkerung zur Verfügung.

Es gibt nun neue Grünflächen an der Erms, einen neuen Fußweg über die Erms, neue Rasenflächen, Sitzmöglichkeiten und ein flaches, begehbares Ufer.

Das Gebiet wird im Norden und Nordosten von der Stuttgarter Straße und der Wilhelmstraße begrenzt. Die Entfernung vom Bahnhof Metzingen ist ca. 900 Meter.

Weitere Informationen


Der neue Park auf dem ehemaligen G&V-Areal in Metzingen

Sitzgelegenheiten an der renaturierten Erms in Metzingen: Das Gebäude rechts wartet noch auf seinen Abbruch.

Mittwoch, 8. Februar 2023

Promenade am linken Neckarufer in Rottenburg am Neckar

Entlang des linken Neckarufers sowie am Rand des nördlichen Teils der Altstadt in Rottenburg am Neckar verläuft eine schöne Promenade, die an Wochenenden bei gutem Wetter rege besucht ist.

Die Promenade ist ca. 810 Meter lang. 

Die Promenade beginnt im Osten beim Flusskraftwerk Tübinger Straße. Dort befinden sich verschiedene Informationstafeln, unter anderem zum Strom aus Wasserkraft und zum Aufstieg für Fische.

Im weiteren Verlauf in westliche Richtung kommt man an einem Park und an einem Gefallenendenkmal vorbei. Ca. in der Mitte der Promenade befindet sich die Keplerbrücke, eine Straßenbrücke mit Gehwegen. Die Promenade führt unter der Brücke hindurch. Nahe des westlichen Endes der Promenade befindet sich die Josef-Eberle-Brücke. Diese Brücke für Fußgänger wurde 2008 bis 2010 errichtet. Die Errichtung der Brücke ermöglichte die Anlage der Promenade am Neckarufer.  

Mittwoch, 14. September 2022

Die Hängebrücke im fürstlichen Park Inzigkofen

Die Hängebrücke über die Donau gehört zu den 20 Sehenswürdigkeiten des fürstlichen Parks Inzigkofen, die auf den Übersichtstafeln aufgelistet sind.

Eine Infotafel bei der Hängebrücke bringt weitere Informationen. Demnach gibt es die heutige Hängebrücke seit dem Frühjahr 2019. Die grazile Spinnennetz-Hängebrücke wurde im Auftrag der Gemeinde Inzigkofen errichtet. Die Brücke verbindet beide Teile des Landschaftsgartens über die Donau hinweg.

Im 19. Jahrhundert bestand hier eine durch ein Seil gesicherte Fährverbindung. Sie war durch eine hoch aufragende Schiffssäule und Ruhebänke markiert. Im Jahr 1940 errichtete eine Armeeeinheit einen hölzernen Steg über die Donau. Im Jahr 1953 wurde der Steg durch ein Hochwasser zerstört. Zwischen 1953 und 2019 gab es somit keine Möglichkeit, vom nördlichen Teil des Landschaftsparks über die Donau hinweg in den südlichen Teil zu gelangen.

Weitere Informationen
Der Fürstliche Park Inzigkofen im Post vom 12.09.2022

Blick vom Nordufer der Donau auf die Hängebrücke im fürstlichen Park Inzigkofen

 

Blick von der Hängebrücke im fürstlichen Park Inzigkofen auf die Donau

Montag, 12. September 2022

Der Fürstliche Park Inzigkofen

Der Fürstliche Park Inzigkofen befindet sich an der Donau am östlichen Ende des Oberen Donautals sowie westlich von Sigmaringen.

Eine Informations- und Übersichtstafel am nördlichen Zugang zum Fürstlichen Park Inzigkofen (von der Landesstraße L 277 aus) erläutert die Situation.

Demnach ist der Fürstliche Park Inzigkofen ein herausragendes Zeugnis adlig-repräsentativer Landschaftsgestaltung nach den Geschmacksvorstellungen von Auflärung und Romantik. Der Landschaftsgarten im englischen Stil ist 25 Hektar groß. Er befindet sich am Ostausgang des Donaudurchbruchs durch die Schwäbische Alb.

Der Park wurde in zwei Etappen angelegt. Der Vordere Park entstand 1815 bis 1829. Der Hintere Park wurde in den 1840er Jahren angelegt. Der Park schließt sich als "Grüner Salon" an das Schlösschen Inzigkofen an. Es diente dem Adelsgeschlecht von 1811 bis 1849 als Sommerresidenz.    

Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Park für die Öffentlichkeit freigegeben. Eigentümer des Parks ist nach wie vor das Haus Hohenzollern. Die Forstverwaltung des Hauses wird bei der Pflege des Landschaftsgartens von der Gemeinde Inzigkofen und dem Schwäbischen Albverein unterstützt.

Die Informationstafel listet die folgenden 20 Elemente im Park auf:

Freitag, 3. September 2021

Der Höhlenbach der Falkensteiner Höhle nach starken Regenfällen

Der Höhlenbach der Falkensteiner Höhle versickert bei normaler Witterung 50 Meter vor dem Höhleneingang. Nur bei nasser Witterung fließt der Höhlenbach aus dem Portal der Falkensteiner Höhle.

Die Falkensteiner Höhle auf der Gemarkung von Grabenstetten im Landkreis Reutlingen gehört zu den größten Höhlen der Schwäbischen Alb. Die Höhle ist unerschlossen. Die Befahrung der Höhle darf nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen.

Beim Parkplatz am Zugang zur Falkensteiner Höhle befindet sich eine ausführliche Infotafel zur Falkensteiner Höhle. Demnach gehört die Falkensteiner Höhle mit Stand 2013 zu den 20 längsten Höhlen in Deutschland. Sie ist eine aktive Wasserhöhle. Der Höhlenbach fließt das ganze Jahr über. Er verschwindet normalerweise vor dem Ausgang in einem Schluckloch und kommt später wieder in der Elsach zum Vorschein. Vor allem nach der Schneeschmelze oder nach einer längeren Regenzeit fließt der Bach auch aus dem Höhlenportal. Die Luft- und Wassertemperatur beträgt ganzjährig ca. 9 Grad Celsius.

Mittwoch, 4. September 2019

Heinz Sielmann Stiftung zeichnet die Große Lauter als Deutschlands Naturwunder 2019 aus

Die Heinz Sielmann Stiftung hat die Große Lauter auf der Schwäbischen Alb als Deutschlands Naturwunder 2019 ausgezeichnet.

Seit 10 Jahren zeichnen die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. gemeinsam Deutschlands Naturwunder aus. Dem voraus geht jeweils eine Publikumswahl. Es werden in jedem Jahr jeweils verschiedene Naturwunder einzelner Kategorien zur Wahl gestellt. Die einzelnen Naturwunder müssen innerhalb der Nationalen Naturlandschaften Deutschlands (Nationalpark, Naturpark, Biosphärenreservat) liegen.

Im Jahr 2019 standen 12 Kandidaten aus der Kategorie "wilde Bäche und Flüsse" zur Wahl. Fast 6.000 Stimmen wurden abgegeben. Die Große Lauter erhielt ein Viertel aller abgegebenen Stimmen. Die Große Lauter befindet sich im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, das zu den Nationalen Naturlandschaften gehört.

Das Große Lautertal ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Große Lautertal. Von dort sind alle Artikel dieses Blogs, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.

Mittwoch, 19. Juni 2019

Der Fischbachstollen in Bad Urach-Seeburg

In Bad Urach-Seeburg im hintersten Ermstal gibt es einen in den  Jahren 1617 - 1620 erbauten Wasserstollen, den Fischbachstollen.

Der Fischbachstollen wurde vom berühmten württembergischen Hofbaumeister Heinrich Schickardt erbaut. 

Über die Länge des Stollens gibt es unterschiedliche Angaben. Eine Infotafel am Beginn des Stollens besagt, dass der Stollen etwa 400 Meter lang ist. Eine weitere Orientierungstafel in Bad Urach-Seeburg weist dem Stollen eine Länge von 525 Meter und eine Tiefe von 14 Metern zu. Auf der Website der Arge Grabenstetten wird die Länge des Fischbachstollens mit 467 Metern angegeben.

Gemäß der Infotafel am Stolleneingang ist der Fischbachstollen die Verbindung zwischen dem ehemaligen "Bodenlosen" See und dem Mühlkanal. Es gab somit früher mal auf der Schwäbischen Alb tatsächlich einen großen See, wie man das heute z.B. von den Plitvicer Seen in Kroatien kennt. 

Der See bildete sich durch das Anwachsen einer Kalktuffbarre an der Stelle, an der der Fischbach in die Erms mündet. Die Kalktuffbarre wurde von der Erms aufgebaut und hatte die Funktion einer Staumauer für den Fischbach. Der sich dadurch im Fischbachtal bildende Bodenlose See hatte eine Länge von bis zu einem Kilometer und eine Tiefe von 11 bis 12 Metern.  

Samstag, 11. August 2018

Wanderung im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Donauversinkung" (DonauWellen) bei Immendingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über eine Wanderunng im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Donauversinkung" bei Immendingen.

Premiumwanderwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifiziert worden sind. Der Premium-Wanderweg Donauversinkung gehört zur Wegegruppe der DonauWellen.

Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung im Wegverlauf gestartet und hierbei bis zum ehemaligen Bahnhof Hattingen gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Beim ehemaligen Bahnhof Hattingen überquert man die Kreisstraße K 5928 und geht am Zaun eines Wildgeheges vorbei. Nun geht es über die Hochfläche der Hegaualb, zum größeren Teil durch Wald.

Man kommt in der Folge zur Doline Michelsloch. In diesem Teil der Hegaualb befinden sich mehrere Dolinen. Sie stehen im Zusammenhang mit der Donauversinkung und sind eine Folge der auslaugenden Tätigkeit des Wassers.

Mittwoch, 8. August 2018

Wanderung im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Donauversinkung" (DonauWellen) bei Immendingen, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Premium-Wanderwegs "Donauversinkung" bei Immendingen.

Premiumwanderwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifiziert worden sind. Der Premium-Wanderweg Donauversinkung behört zur Wegegruppe der DonauWellen.

Vom Parkplatz Donauversinkung führt der Premiumweg am rechten Donauufer entlang donauabwärts. Obwohl man es zunächst vielleicht gar nicht sieht, beginnt praktisch sofort das Phänomen der Donauversinkung.

Im karstigen Untergrund versinkt immer weiteres Wasser der Donau, um dann einige Kilometer weiter südlich im Aachtopf, der größten Karstquelle Deutschlands, wieder zum Vorschein zu kommen und zum Rhein und zur Nordsee zu fließen. Eine Informationstafel weist darauf hin, dass an ca. 155 Tagen im Jahr die Donau vollständig versickert.

An mehreren Stellen kann man vom Wanderweg direkt hinabgehen zum Donauufer. Erklärt wird auch das Phänomen des zurückfließenden Donauwassers. Tatsächlich sieht man an einigen Stellen, wie das nahe des Ufers fließende Donauwasser rückwärts fließt, weil es von den Schlucklöchern angezogen wird.


Sonntag, 5. August 2018

Premium-Wanderweg "Donauversinkung" (DonauWellen) bei Immendingen

Der Premium-Wanderweg "Donauversinkung" bei Immendingen im Donautal und auf der Hegaualb gehört zur Premiumweggruppe der DonauWellen.

Premium-Wanderwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Premium-Wanderweg Donauversinkung kurz vorgestellt. Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Premium-Wanderweg Donauversinkung befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. 

Der Premiumweg Donauversinkung beschreibt einen Rundweg im Donautal bei Immendingen sowie über die südlich angrenzende Albhochfläche der Hegaualb. Hierbei kommt der Rundweg auch am Höwenegg vorbei, das der nördlichste der Hegauvulkane sowie ein Nationaler Geotop ist.

Steckbrief 
Name: Donauversinkung 
Wegegruppe: DonauWellen
Label: Premium-Wanderweg (Deutsches Wanderinstitut e.V.)
Eröffnung am 03.10.2014
Wegekategorie: Rundweg 
Weglänge: 13,0 Kilometer 
Höhenunterschied: ca. 170 Höhenmeter im An- und Abstieg 
Wegpatenschaft: Daimler AG 
Landkreis: Tuttlingen 
Gemeinden: Immendingen, Tuttlingen 
Großlandschaft: Schwäbische Alb 
Naturräume: Baaralb und Oberes Donautal, Hegaualb
 

Montag, 29. Januar 2018

Hochwasser der Donau bei Immendingen

Die bei Immendingen normalerweise relativ kleine Donau überschwemmt bei Hochwasser, wie es von Zeit zu Zeit bei winterlichen Wetterlagen mit starken Regenfällen und gleichzeitigem Tauwetter auftritt, weite Bereiche der Talsohle zwischen Immendingen und Tuttlingen.

Dieser Abschnitt der Donau ist eigentlich dafür bekannt, dass dort das Donauwasser im Karstgestein der Schwäbischen Alb versickert und im einige Kilometer weiter südlich gelegenen Aachtopf wieder zutage tritt. An ca. 155 Tagen im Jahr verschwindet die Donau bei Immendingen sogar vollständig und man kann im trockenen Flussbett gehen.

Bei Hochwasser ist das jedoch ganz anders. Selbstverständlich versickert auch bei Donau-Hochwasser ein Teil der Donau bei Immendingen. Die versickernde Wassermenge ist jedoch im Vergleich zu den Wassermengen der Hochwasser führenden Donau so klein, dass man sie nicht bemerkt und dass sie keinerlei Einfluss auf die Überschwemmungen ausübt.

Während des Winterhochwassers der Donau sind viele Feldwege und Wanderwege im Talgrund des Donautals zwischen Immendingen und Tuttlingen gesperrt. Es gibt relativ wenige Stellen, wo man an den Rand des Wassers gelangen kann.  

Die nachfolgenden Bilder sind bei Immendingen und beim Ortsteil Zimmern aufgenommen.

Freitag, 12. August 2016

Wasserkraftschnecke und Fischaufstieg am Diegele-Wehr in Bad Urach

Die Erms ist ein wichtiger Fluss der Nordseite der Schwäbischen Alb. Im Rahmen der Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie muss auch die Erms wieder für wandernde Fische durchgängig gemacht werden.

In diesem Zusammenhang wurde in den Jahren 2014/2015 das Diegele-Wehr in Bad Urach umgebaut und mit einem Fischaufstieg versehen. Inbetriebnahme war im Oktober 2015. Der Umbau hatte auch zum Ziel, die Wasserkraft der Erms besser zu nutzen. Hierzu wurde eine Wasserkraftschnecke eingebaut.

Eine Infotafel beim Diegele-Wehr gibt einen Einblick in die Wasserkraftnutzung. Demnach befindet sich das Diegele-Weg bei Flusskilometer 18,5, gemessen vom Ursprung der Erms. Das Wehr hat eine Jahresleistung von ca. 140.000 KWh und versorgt damit ca. 40 Haushalte in Bad Urach mit Strom. Der Strom wird mit Hilfe einer sogenannten Wasserkraftschnecke erzeugt. Sie treibt einen modernen Generator mit einer elektrischen Leistung von 25 KW an. Die Wasserkraftschnecke hat eine vergleichsweise lange Lebensdauer von 75 bis 100 Jahren und zeichnet sich durch vergleichsweise geringe Herstellungs- und Wartungskosten aus. Sie bringt auch bei einer geringen Fallhöhe - das ist hier gegeben - volle Leistung.