Samstag, 11. August 2018

Premiumweg Donauversinkung (DonauWellen) bei Immendingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg Donauversinkung bei Immendingen aus der Wegegruppe der DonauWellen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung im Wegverlauf gestartet und hierbei bis zum ehemaligen Bahnhof Hattingen gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Beim ehemaligen Bahnhof Hattingen überquert man die Kreisstraße K 5928 und geht am Zaun eines Wildgeheges vorbei. Nun geht es über die Hochfläche der Hegaualb, zum größeren Teil durch Wald.

Man kommt in der Folge zur Doline Michelsloch. In diesem Teil der Hegaualb befinden sich mehrere Dolinen. Sie stehen im Zusammenhang mit der Donauversinkung und sind eine Folge der auslaugenden Tätigkeit des Wassers.


Später erreicht man einen Aussichtspunkt mit Blick nach Süden ins Hegau. Darauf überquert man die L 225 und steigt zum Höwenegg hinauf. Das Höwenegg ist der nördlichste Hegauvulkan. Der Vulkan war vor ca. 10 Millionen Jahren aktiv. Er hatte einen Hauptkrater und fünf Nebenkrater. Das vulkanische Gestein ist Basalt. Es wurde ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Jahr 1979 abgebaut. In der Folge entstand im ehemaligen Steinbruch aus dem Niederschlagswasser ein See. Im Jahr 1983 wurde das Höwenegg als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Durch Wald gehend erreicht man erneut die L 225, diesmal beim Parkplatz Höwenegg. Es geht nun weiter durch Wald und östlich um die ehemalige Bundeswehrkaserne Immendingen herum, die jetzt in das Daimler AG Prüf- und Technologiezentrum konvertiert wird.

Dann steigt man hinab ins Donautal und erreicht wieder den Startpunkt des Rundwanderwegs beim Parkplatz Donauversinkung. 

Hier gibt es eine Übersicht über die DonauWellen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen der Donauwellen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.

Der Hegau mit dem Höwenegg ist ein Nationaler Geotop Deutschlands. Hier gibt es eine Übersicht über die Nationalen Geotope der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Nationalen Geotopen befassen, verlinkt.
Beim ehemaligen Bahnhof von Hattingen führt der Premiumweg Donauversinkung an einem Wildgehege vorbei.
Blick in die stark mit Vegetation bedeckte Doline Michelsloch: Sie hat einen Durchmesser von 25 Metern und eine Tiefe von 5,50 bis 8 Metern. Ihre Höhenlage ist 725 m ü NN.
Auf der Albhochfläche der Hegaualb
Ein kleiner Ausschnitt im Wald gibt den Blick in Richtung Süden zum Hegau frei.
Ein Vulkankegel des Hegau erhebt sich über die gewellte Landschaft der Hegaualb (in der linken Bildhälfte hinten)
Blick in den ehemaligen Steinbruch des Höwenegg-Hauptkraters: Der See bildete sich nach der Aufgabe des Steinbruchs durch Niederschlagswasser.
Blick auf die steilen Basaltwände des ehemaligen Steinbruchs Höwenegg
Blick über den Höwenegg-Krater hinweg in Richtung Süden bis zum Bodensee
Blick auf das ehemalige Bundeswehr-Gelände bei Immendingen, auf dem jetzt das Daimler AG Prüf- und Technologiezentrum entsteht: Dahinter sieht man einige Windräder. Der badische Jura scheint sich zu einem Schwerpunkt der Windkraft zu entwickeln. 

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