Der Albtrauf, die steile Nordwestseite der Schwäbischen Alb, ist ständiger Erosion ausgesetzt. An verschiedenen Stellen bilden sich sogenannte Höllenlöcher oder Hangende Steine.
Beim Phänomen der Höllenlöcher brechen einzelne Felsschollen am Albtrauf ab und rutschen über weicherem Untergrund langsam zu Tal. Es bilden sich Klüfte, die vom Vollksmund Höllenlöcher genannt werden.
Beim Phänomen der Hagenden Steine brechen ebenfalls einzelne Felsschollen am Albtrauf ab und bleiben zunächst als Einzelfelsen vor dem Albtrauf hängen.
Geopoints im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb
Einer der Geopoints im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb beschäftigt sich mit dem Phänomen der Erosion am Albtrauf. Dies ist der Geopoint "Hangender Stein" auf der Zollernalb.
"Hangender Stein" im Zollernalbkreis ist neuer Geopoint im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb im Post vom 12.10.2025
Thementafel im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs
Eine der Thementafeln im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs, eines Streckenwanderwegs und Lehrpfads sowie Qualitätsweg Wanderbares Deutschland, beschäftigt sich mit dem Phänomen der Erosion am Albtrauf. Dies ist die Tafel "Höllenlöcher" bei den Neuffener Höllenlöchern.
Thementafel "Höllenlöcher" im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs bei den Neuffener Höllenlöchern im Post vom 01.03.2016
Weitere Höllenlöcher:
Dettinger Höllenlöcher
Die Dettinger Höllenlöcher - spannende Geologie über dem Ermstal im Post vom 22.11.2012
Uracher Höllenlöcher (Hülbener Höllenlöcher)
Die Uracher Höllenlöcher im Post vom 29.06.2010
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| Bei den Neuffener Höllenlöchern |


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