Sonntag, 29. März 2015

Der Albschäferweg - ein neuer Weitwanderweg auf der Ostalb

Bei der Messe CMT im Januar 2015 in Stuttgart hat der Deutsche Wanderverband den Albschäferweg als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert. 

Der im Jahr 2014 eingerichtete Albschäferweg beschreibt einen Rundkurs auf der Ostalb mit zehn Tagesetappen. Der Weg verläuft zum größeren Teil im Landkreis Heidenheim, zum Teil auch im Ostalbkreis. Wegbetreiber ist der Fremdenverkehrsverband Heidenheimer Brenzregion.

Mit dem Albschäferweg soll die Wanderschäferei thematisiert werden, die weiten Landstrichen der Schwäbischen Alb ihren Stempel aufdrückte. Die Gesamtlänge des Wegs ist 158 Kilometer. Offizieller Start- und Endpunkt des Rundwegs ist die Spitalkirche in Giengen. Man kann jedoch auch an jedem anderen Punkt in den Weg einsteigen.

Am 31.12.2017 wurde die Zertifizierung des Albschäferwegs erneuert.

Im heutigen Post in diesem Blog werden der Albschäferweg und die angehängten Albschäferzeitspuren kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Albschäferweg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Dies sind die zehn Tagesetappen des Wegs:
1. Giengen - Stetten, 17 Kilometer
2. Stetten - Anhausen, 14 Kilometer
3. Anhausen - Gerstetten, 19 Kilometer
4. Gerstetten - Steinheim, 18 Kilometer
5. Steinheim - Zang, 16 Kilometer
6. Zang - Heidenheim, 16 Kilometer

7. Heidenheim - Nattheim, 9 Kilometer
8. Nattheim - Neresheim, 14 Kilometer
9. Neresheim - Ballmertshofen, 14 Kilometer
10. Ballmertshofen - Giengen, 21 Kilometer

Das Wegzeichen des Albschäferwegs ist ein in weißer Farbe stilisierter Wanderschäfer auf blauem Grund. Zusätzlich ist der Schriftzug Albschäferweg vorhanden. Teilweise ist auch ein Richtungspfeil angebracht. Das Zeichen ist im Wegverlauf in kurzen Abständen und jeweils für beide Gehrichtungen vorhanden. Ein Verlaufen ist somit kaum möglich.

Im Jahr 2015 gab es im Verlauf des Albschäferwegs bis auf wenige Ausnahmen noch keine Beschilderung mit der Angabe des Standorts, der nächsten Ziele und der Entfernungen. Im Jahr 2018 ist diese Beschilderung, die den Vorgaben des neuen Wege- und Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb folgt, jedoch überall vorhanden.

Im Zusammenhang mit der Einrichtung des Albschäferwegs wurden auch zehn Rundwanderwege, genannt Albschäfer-Zeitspuren eingerichtet.

1. "Höhlengang" zwischen Stetten und Hürben
2. Neandertalerweg im Lonetal
3. Eselsburger Talgang
4. Moldenbergrunde am Schnaitheimer Steinbruch
5. "Kuppenalb" von Gerstetten nach Gussenstadt
6. Meteokrater-Rundwandeweg

7. Brenzquellrunde in Königsbronn

8. Herrschaftsweg zwischen Neresheim und Dischingen
9. Brenzberge von Giengen nach Hermaringen
10. Brenztalblick zwischen Sontheim und Hermaringen

Hier gibt es eine Übersicht über die vom Deutschen Wanderverband ausgezeichneten Qualitätswege Wanderbares Deutschland auf der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Qualitätswegen befassen, verlinkt.
Wegzeichen des Albschäferwegs
Der Albschäferweg verläuft zum Teil zusammen mit Wanderwegen des Schwäbischen Albvereins.
Wegweiserstandort im Verlauf des Albschäferwegs (im Bild die beiden mittleren Wegweiserblätter): Die Beschilderung des Albschäferwegs erfolgt im Rahmen des neuen Wege- und Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb.
An den Wegweiserstandorten des Albschäferwegs befindet sich eine Standortplakette, die den Namen und die Höhe des Standorts sowie die UTM-Daten anzeigt.
  
An wichtigen Punkten im Wegverlauf des Albschäferwegs wurden Wanderinformationstafeln aufgestellt.

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