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Samstag, 13. Juni 2026

Die Portaltafel "Der Heidengraben - ein keltisches Oppidum" beim Parkplatz zum Hohenneuffen

Am Südende des Großparkplatzes Hohenneuffen befindet sich eine Portaltafel "Der Heidengraben - ein keltisches Oppidum".  

Die Portaltafel trägt den Titel: Der Heidengraben - ein keltisches Oppidum. Dann gibt es eine schematische Karte mit der Verbreitung der Oppida in Europa. Es gibt einen Text zu den Oppida und zum Heidengraben. Den größten Teil der Tafel nimmt eine topographische Karte zum Gebiet ein. In der Karte sind der Standort der Informationstafeln und der Verlauf eines archäologischen Wanderwegs eingetragen. Schließlich gibt es ein Luftbild des Gebiets sowie eine Zeitskala.   

Weitere Informationen

Südende des Wanderparkplatzes Hohenneuffen mit der Portaltafel "Der Heidengraben" im Bild links

 

Freitag, 18. Oktober 2024

Die Station "Alternativer Start" des Kelten-Erlebnis-Pfads

Die Station "Alternativer Start" ("A") ist eine von zehn Stationen im Verlauf des neuen Kelten-Erlebnis-Pfads.

Der Kelten-Erlebnis-Pfad verläuft an der Schnittstelle der Esslinger Alb und der Reutlinger Alb sowie an der Schnittstelle der Gemarkungen von Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben. 

Die Station A befindet sich beim Wanderparkplatz Seelenau auf der Gemarkung von Grabenstetten im Landkreis Reutlingen. 

Ab der Station Alternativer Start des Kelten-Erlebnispfads kann man den gesamten Kelten-Erlebnis-Pfad erwandern. Die Stationen 5, 6 und 7 sind der Station Alternativer Start besonders nah. 

Somit gibt es zu den Stationen 5, 6 und 7 jeweils einen kurzen Text in deutscher und englischer Sprache sowie in Blindenschrift. Durch Drücken einer Taste kann man akustische Informationen zu den Stationen 5, 6 und 7 in deutscher und englischer Sprache abrufen.

Wie kommt man hin?
Der Parkplatz Seelenau befindet sich an der Straße von Grabenstetten nach Hülben bzw. Erkenbrechtsweiler. Ab dem Ortsende von Grabenstetten liegt der Parkplatz nach ca. 1,7 Kilometern auf der linken Seite. Von Hülben fährt man geradeaus Richtung Grabenstetten. Ca. 1,5 Kilometer nach der Einmündung von Erkenbrechtsweiler liegt der Parkplatz auf der rechten Seite. Von Erkenbrechtsweiler fährt man in Richtung Grabenstetten. Ca. 1,5 Killometer nach der Einmündung in die von Hülben kommende Straße befindet sich der Parkplatz auf der rechten Seite.
 
Weitere Informationen
 

Blick vom Wanderparkplatz Seelenau auf den Wall der Elsachstadt des Keltischen Oppidums Heidengraben: Die Station "Alternativer Start" befindet sich vorne rechts im Bild.

Mittwoch, 16. Oktober 2024

Die barrierearme Version des Kelten-Erlebnis-Pfads auf der Mittleren Alb

Der Kelten-Erlebnis-Pfad verfügt auch über eine barrierearme Version.

Sie ist kürzer als der eigentliche Kelten-Erlebnis-Pfad und führt nicht an allen der zehn Stationen (darunter acht Themen-Stationen) vorbei. Die barrierearme Version verläuft auf Wegen aus Asphalt oder Kies ohne größere Steigungen. Die Weglänge ab/bis Parkplatz Hochhholz ist ca. fünf Kilometer.

Die barrierearme Version des Kelten-Erlebnis-Pfads ist beschildert. Beim Heidengrabenzentrum befinden sich Parkplätze für Behinderte. Ansonsten sind beim Heidengrabenzentrum keine öffentlichen Parkplätze vorhanden. Man parkt auf dem gebührenflichtigen Parkplatz Hochholz.

Die Stationen
Die barrierearme Version des Kelten-Erlebnis-Pfads führt an den Stationen S, A, 1, 2, 3, 6 und 8 vorbei. Die Stationen 4, 5 und 7 werden nicht besucht.

Montag, 14. Oktober 2024

Die Stationen entlang des Kelten-Erlebnis-Pfads auf der Mittleren Alb

Im Verlauf des Kelten-Erlebnis-Pfads befinden sich zehn Stationen

Der Kelten-Erlebnis-Pfad gehört zusammen mit dem Heidengrabenzentrum und dem Heidengrabenturm zum Erlebnisfeld Heidengraben.

Acht der zehn Stationen sind Themen-Stationen. Sie sind von 1 bis 8 durchnummeriert. Dann gibt es noch die Station S (Startpunkt) und die Station A (Alternativer Startpunkt).

Es gibt zwei Typen bei den Themen-Stationen. Die Mehrzahl der Stationen verfügt über einen Pult, auf dem verschiedene Informationen geboten werden. Einige Stationen bestehen aus einer Stele, auf der die Informationen verfügbar gemacht sind.  

Bei den Themen-Stationen ist ein kurzer Text in deutscher und englischer Sprache vorhanden. Dann gibt es zwei Druckknöpfe, über die akustische Informationen in deutscher und englischer Sprache abgerufen werden können. Die dafür notwendige Energie kommt aus Sonnenkollektoren. Im zentralen Teil bei den Themen-Stationen mit Tischchen gibt es eine plastische Darstellung eines Gegenstands oder eines Bauwerks.

Station S (Startpunkt)
 
Station A (Alternativer Startpunkt)
 
Station 1
Titel: Frühkeltisches Gräberfeld
Ausstattung: Infopult mit Sonnenkollektor und Sitzbank

Samstag, 12. Oktober 2024

Der Kelten-Erlebnis-Pfad beim keltischen Oppidum Heidengraben auf der Mittleren Alb

Der Kelten-Erlebnis-Pfad ist ein Bestandteil des Erlebnisfeldes Heidengraben, das auch das Heidengrabenzentrum und den Heidengrabenturm umfasst. 

Der Kelten-Erlebnis-Pfad beinhaltet zehn Stationen. Darunter sind acht Themen-Stationen. Der Startpunkt ist beim Heidengrabenzentrum. Die Weglänge hin und zurück ist ca. 6,0 Kilometer. Es gibt auch eine barrierearme Version des Kelten-Erlebnis-Pfads, die nicht alle Stationen umfasst und eine kürzere Weglänge aufweist. Dann gibt es einen alternativen Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads beim Wanderparkplatz Seelenau.

Der Kelten-Erlebnis-Pfad verläuft über die Gemarkungen von Grabenstetten (Landkreis Reutlingen) und Erkenbrechtsweiler (Landkreis Esslingen).

Im Verlauf des Kelten-Erlebnis-Pfads unterwegs
Vom Startpunkt (Station S) folgt man der Wiesenspur in östliche Richtung zwischen den Grabhügeln hindurch. Geradeausgehend kommt man zur Station 1. Hier geht man nach rechts und erreicht bald einen Feldweg, dem man nach links folgt. Im Verlauf dieses Feldwegs kommt man an den Stationen 2 und 3 vorbei.

Dienstag, 27. August 2024

Der Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads auf der Mittleren Alb

Der Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads "S" ist eine von zehn Stationen im Verlauf dieses Pfads.

Der Startpunkt befindet sich beim neuen Heidengrabenzentrum und beim Burrenhof sowie bei der Einmündung der von Erkenbrechtsweiler kommenden Straße in die Straße von Hülben nach Grabenstetten.

Der Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads befindet sich auf der Gemarkung von Erkenbrechtsweiler.

Der Kelten-Erlebnis-Pfad ist ein Bestandteil des Erlebnisfeldes Heidengraben, das auch den Heidengrabenturm und das Heidengrabenzentrum umfasst.

Eine Infostele bietet einen Text zum ca. 6 Kilometer langen Kelten-Erlebnis-Pfad. Man kann auch eine App (Kelten-Erlebnis-Pfad-App) herunterladen. Eine weitere Infostele bietet eine Skizze des Verlaufs des Kelten-Erlebnis-Pfads. Bei den beiden Stelen befinden sich einige Fahrradbügel.

Wie kommt man hin?   
Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Wanderparkplatz "Hochholz" (gebührenpflichtig). Von dort sind es ca. 500 Meter bis zum Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads.
 
Weitere Informationen

Zwei Infostelen am Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads: Im Hintergrund sieht man keltische Grabhügel.

Sonntag, 25. August 2024

Das neue Heidengrabenzentrum auf der Mittleren Alb

Das Heidengrabenzentrum ist ein Bestandteil des Erlebnisfeldes Heidengraben, das auch den Heidengrabenturm und den Kelten-Erlebnis-Pfad umfasst.

Das Heidengrabenzentrum wurde am 07. Juni 2023 eröffnet. Das Heidengrabenzentrum befindet sich auf der Gemarkung der Gemeinde Erkenbrechtsweiler, allerdings unweit zu den Gemarkungen von Grabenstetten und Hülben. Somit liegt das Heidengrabenzentrum am Schnittpunkt der Esslinger und der Reutlinger Alb.

Das Heidengrabenzentrum ist baulich einem keltischen Grabhügel nachempfunden. Es soll den Lebensalltag in der einstmals größten keltischen Siedlung Mitteleuropas erfahrbar machen. 

Montag, 8. Juli 2024

Die Aussicht vom Heidengrabenturm bei Erkenbrechtsweiler

Der neue Heidengrabenturm bei Erkenbrechtsweiler bietet eine Sicht über die Albhochfläche am Schnittpunkt der Landkreise Esslingen und Reutlingen sowie der Gemeinden Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben.

Der Blick geht auf einige Elemente des Heidengrabens wie z.B. die Grabhügel beim Burrenhof, das Kelten-Erlebniszentrum und den Wall, der die Hülbener Berghalbinsel abtrennt.

Obwohl die Burgruine Hohenneuffen nur ca. 2,3 Kilometer Luftlinie vom Heidengrabenturm entfernt ist, sieht man sie von der Aussichtsplattform nicht. Ein Wald behindert hier die Sicht. 

Der Teil der Albhochfläche, auf dem sich der Heidengrabenturm befindet, wird Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel genannt. Dieser Teil der Albhochfläche ist durch einen geologischen Grabenbruch um ca. 100 Meter tiefer gelegen als die benachbarten Teile der Albhochflläche östlich des Lenninger Lautertals, westlich des Ermstals und südlich von Grabenstetten. Der Grabenbruch der Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel ist die südöstliche Fortsetzung des Fildergrabens bei Stuttgart.

Samstag, 6. Juli 2024

Der neue Heidengrabenturm bei Erkenbrechtsweiler auf der Mittleren Alb

Am 09.04.2024 wurde der neue Heidengrabenturm bei Erkenbrechtsweiler auf der Mittleren Alb für Besucher freigegeben. Die offizielle Eröffnung war am 08. und 09.06.2024.

Auf der Esslinger Alb gibt es damit jetzt zwei Aussichtstürme.

Der Heidengrabenturm ist ein Bestandteil des Erlebnisfeldes Heidengraben, das auch das Heidengrabenzentrum und den Kelten-Erlebnis-Pfad umfasst.

Der Heidengrabenturm befindet sich beim Parkplatz Hochholz an der Straße von Erkenbrechtsweiler nach Hülben. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig (Tagesticket 5 Euro). 

Der Heidengrabenturm kostete ca. 600.000 Euro. Es gab Fördermittel von ca. 300.000 Euro. Die anderen 300.000 Euro finanzierte der Zweckverband Region am Heidengraben, der von den Gemeinden Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben finanziert wird. 

Der Turm ist 20,5 Meter hoch. 102 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform. Der Turm hat die Form eines Dreiecks. Das nimmt Bezug auf die keltische Triskel, das Knotenmuster mit den drei Spiralen. Zudem symbolisieren die drei Ecken die am Projekt beteiligten Gemeinden.

Mehr zum Heidengrabenturm in diesem Blog
 
 
 
Weitere Informationen
 
Aussichtstürme auf der Esslinger Alb im Post vom 02.07.2024 in diesem Blog       

Der neue Heidengrabenturm auf der Mittleren Alb

Auf der Plattform des neuen Heidengrabenturms bei Erkenbrechtsweiler

Die letzten der 102 Stufen hinauf zur Aussichtsplattform des Heidengrabenturms

Sonntag, 30. Juni 2024

Die Bushaltestelle "Erkenbrechtsweiler Burrenhof" auf der Esslinger Alb

Die Bushaltestelle "Erkenbrechtsweiler Burrenhof" befindet sich auf dem Wanderparkplatz Hochholz am Rand der Gemarkung von Erkenbrechtsweiler sowie ganz in der Nähe zu wichtigen Zielen wie dem Kunstwerk Hülbener Brille, dem Heidengrabenturm, dem Burrenhof, dem Informationszentrum Heidengrabenzentrum, dem Kelten-Erlebnis-Pfad, dem Astropfad und dem Premium-Spazierwanderweg hochgehsiedelt. 

Die Bushaltestelle Erkenbrechtsweiler Burrenhof wird an Sonn- und Feiertagen von der Buslinie 191 angefahren. Diese Buslinie hat den Namen "Freizeit- und Bäderbus Blaue Mauer". Im Jahr 2024 verkehrt die Buslinie ganzjährig an den Sonn- und  Feiertagen. Die Buslinie verbindet den Bahnhof von Owen (Teckbahn) mit dem Bahnhof von Neuffen (Tälesbahn). Im Streckenverlauf führt sie über die Albhochfläche und beim Großparkplatz Hohenneuffen vorbei. Es gibt nur einige Fahrten pro Sonn- und Feiertag. Der Bus verfügt vom 02.04. bis zum 05.11. über einen Fahrradanhänger. 

Als Besonderheit können bei der Bushaltestelle Erkenbrechtsweiler Burrenhof Fahrräder nicht zugeladen und entladen werden. 

Vor einer Fahrt mit der Buslinie 191 sollte man sich auf der Website des VVS über die einzelnen Fahrten informieren. Insbesondere sollte man die letzte Fahrt eines Busses an einem Sonn- und Feiertag im Auge behalten.

Weitere Informationen

Bushaltestelle "Erkenbrechtsweiler Burrenhof"

Buslinie 191 mit Fahrradanhänger

Samstag, 11. Mai 2024

Thementafel "Der Heidengraben - Tor F"

Die Thementafel "Der Heidengraben - Tor F" befindet sich an der Schnittstelle der Esslinger und der Reutlinger Alb in der Nähe des Burrenhofs sowie des Wanderparkplatzes Hochholz.

Dies ist eine der zahlreichen Thementafeln im Umfeld des Heidengrabens, des größten keltischen Oppidums Mitteleuropas.

Die Thementafel enthält eine Karte mit der Lage der sogenannten Elsachstadt. Das war der Kern des keltischen Oppidums Heidengraben. Dann gibt es eine Detailskizze von Tor F und einen Text zu Tor F.  Gemäß der Zeitachse auf der Tafel datiert das Tor F aus der Zeit vor Christi Geburt.

Wie kommt man hin?
Beim (gebührenpflichtigen) Wanderparkplatz Hochholz überquert man die Straße und folgt dem in südöstliche Richtung verlaufenden Feldweg. Nach ca. 250 Metern erreicht man die Thementafel.

Weitere Informationen
 

Die Thementafel "Der Heidengraben - Tor F"

 

Mittwoch, 17. April 2024

Thementafel "Der Heidengraben - Ruinen auf dem Brucker Fels"

Die Thementafel "Der Heidengraben - Ruinen auf dem Brucker Fels" befindet sich am Rand der Albhochfläche beim Brucker Fels, einem nördlichen Ausläufer der Baßgeige, nordöstlich von Erkenbrechtsweiler auf der Esslinger Alb.

Dies ist eine der zahlreichen Thementafeln im Umfeld des Heidengrabens, des größten keltischen Oppidums Mitteleuropas.

Thematisiert auf den einzelnen Thementafeln wird aber nicht nur der eigentliche keltische Heidengraben, sondern auch im Umfeld des Heidengrabens sich befindende Bodendenkmale aus dem Mittelalter.

Die Ruinen auf dem Brucker Fels sind ein solches mittelalterliches Bodendenkmal. Die Thementafel enthält Informationen über zwei Steingebäude, die auf der Albhochfläche unweit des Brucker Fels standen. Vermutet wird, dass es sich um Wachposten der frühmittelalterlichen Burganlage handelte, die wohl auf der Baßgeige stand.

Wie kommt man hin?
Der Wanderparkplatz Baßgeige nördlich von Erkenbrechtsweiler ist der nächstgelegene Startpunkt für einen Spaziergang zum Aussichtspunkt Brucker Fels. Man geht zunächst in nördliche Richtung und hält sich bei der Verzweigung halbrechts. Es geht nun in nordöstlicher Richtung leicht aufwärts in Richtung Waldrand und in Richtung eines technischen Umsetzers. Am Waldrand befindet sich ein Grillplatz. Nun tritt man in den Wald ein und folgt einem nicht besonders guten Forstweg. Schließlich erreicht man den Standort der Thementafel und dahinter den Aussichtspunkt Brucker Fels. Die Entfernung ist ca. 970 Meter.
 
Weitere Informationen

Thementafel "Der Heidengraben - Ruinen auf dem Brucker Fels" in der Nähe des Aussichtspunkts Brucker Fels auf der Esslinger Alb

 

Donnerstag, 1. Februar 2024

"Heuneburg" bei Herbertingen auf Vorschlagsliste für UNESCO-Weltkulturerbestätten

Die Kulturministerkonferenz hat am 04. Dezember 2023 entschieden, dass der Keltensitz "Heuneburg" bei Herbertingen im Landkreis Sigmaringen auf die Vorschlagsliste (Tentative List) des UNESCO-Weltkulturerbes gesetzt wird.

Dies ist einer von sieben neuen Anträgen zum UNESCO-Welterbe in Deutschland.

Die Heuneburg ist eine sogenannte serielle und transnationale Kandidaten-Welterbestätte. Sie hat den Titel "Keltische Machtzentren der älteren Eisenzeit nordwestlich der Alpen". Außer dem Fürstensitz Heuneburg gehören zu dieser Kandidaten-Welterbestätte die Fürstensitze Glauberg in Hessen und Mont Lassois in Frankreich.

Dienstag, 30. Januar 2024

Das Fundament des neuen Aussichtsturms beim Heidengraben ist fertig

Im November 2023 war das Fundament des neuen Aussichtsturms beim Heidengraben fertiggestellt.

Der Heidengraben ist das größte keltische Oppidum Mitteleuropas.

Die aus den drei Gemeinden Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben bestehende "Region am Heidengraben" hat das Ziel, den Heidengraben touristisch zu erschließen. Dazu gehören der Aussichtsturm, ein Heidengrabenzentrum, ausreichende Besucherparkplätze und der Kelten-Erlebnispfad.

Der neue Aussichtsturm befindet sich beim Wanderparkplatz Hochholz auf der Gemarkung von Erkenbrechtsweiler. Dieser Parkplatz wurde in den vergangenen Monaten erweitert. Nun ist der Parkplatz gebührenpflichtig. Einwohner der Gemeinden Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben können ein Jahresticket beantragen.

Weitere Informationen

Das Fundament des neuen Aussichtsturms beim Heidengraben am Rand des Parkplatzes Hochholz in Erkenbrechtsweiler


Mittwoch, 24. Januar 2024

Thementafel "Der Heidengraben" im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs

Die Thementafel "Der Heidengraben" befindet sich im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs westlich des Wanderparkplatzes Hochholz an der Stelle, wo der die Hülbener Berghalbinsel abgrenzende Teil des Heidengrabens auf den Albtrauf trifft. 

Die Thementafel steht am Rand der Gemarkung der Gemeinde Hülben im Landkreis Reutlingen.

Im Rahmen der Neukonzeption des Gustav-Ströhmfeld-Wegs wurden in den Jahren 2012/13 zahlreiche Thementafeln im Wegverlauf aufgestellt. Sie informieren über die Geologie, die Landschaftsgeschichte und die Biologie der Landschaft am Albtrauf zwischen Metzingen und Neuffen.

Der Untertitel der Thementafel heißt: "Sichtbar als Wehrgraben mit Wällen". Es gibt Informationen über das keltische Oppidum Heidengraben. Dazu gibt es zwei Bilder, einmal die Rekonstruktion einer keltischen Wallmauer und zum anderen ein Bild des Walls heute. Dazu bietet die Tafel eine Verlaufsskizze des Gustav-Ströhmfeld-Wegs, eine Lageskizze des keltischen Oppidums und eine Frage im Rahmen des Junior Ranger-Entdeckerquiz. 

Wie kommt man hin?
Es stehen zwei Wanderparkplätze zur Auswahl, der Wanderparkplatz Hochholz und der Wanderparkplatz Ob der Neuffener Steige.
 
Der Wanderparkplatz Ob der Neuffener Steige befindet sich an der Stelle, wo die Neuffener Steige die Albhochfläche erreicht. Vom Parkplatz folgt man dem Albsteig und kommt am Kunstwerk Hülbener Brille vorbei. Bald darauf befindet sich der keltische Wall auf der rechten Wegseite. Die Entfernung ist ca. 500 Meter.
 
Der Wanderparkplatz Hochholz befindet sich an der Straße von Hülben nach Grabenstetten. Von Hülben kommend mündet zuerst die Neuffener Steige von links ein. Ca. 450 Meter später ist der Wanderparkplatz auf der linken Seite. Der Wanderparkplatz ist gebührenpflichtig. Vom Wanderparkplatz geht es in westliche Richtung zum gut sichtbaren Kunstwerk Hülbener Brille. Kurz vor dem Kunstwerk wendet man sich nach rechts und folgt dem Albsteig bis zum keltischen Wall. Die Entfernung ist ca. 360 Meter.
 
Weitere Informationen
Die Thementafeln im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs im Post vom 10.05.2023 in diesem Blog
 

Thementafel "Der Heidengraben" im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs


Donnerstag, 4. Januar 2024

Thementafel "Der Heidengraben - Elsachstadt, Tor A" nahe Grabenstetten auf der Reutlinger Alb

Die Thementafel "Der Heidengraben - Elsachstadt, Tor A" befindet sich am Nordrand der ehemaligen Elsachstadt des keltischen Oppidums Heidengraben sowie westlich von Grabenstetten auf der Reutlinger Alb.

Dies ist eine der zahlreichen Thementafeln im Umfeld des Heidengrabens, des größten keltischen Oppidums Mitteleuropas.

Die Thementafel enthält eine Karte mit der Lage der sogenannten Elsachstadt. Das war der Kern des keltischen Oppidums Heidengraben. Dann gibt es eine Detailskizze von Tor A, einen Text zu Tor A sowie ein Bild einer Gruppe keltischer Krieger. Gemäß der Zeitachse datiert das Tor A aus der Zeit vor Christi Geburt.

Wie kommt man hin?
Der nächstgelegene Parkplatz ist der Wanderparkplatz Seelenau. Von Grabenstetten fährt man in Richtung Hülben. Ca. 1,6 Kilometer nach dem Ortsende von Grabenstetten befindet sich der Parkplatz auf der linken Straßenseite. Man folgt nun dem Feldweg, der durch den keltischen Wall hindurchführt. Gleich dahinter biegt man nach rechts ab und geht am Südrand des Walls entlang in westliche Richtung. Am nahen Waldrand geht es wenige Meter nach rechts zur Thementafel.    
 
Weitere Informationen

Thementafel "Der Heidengraben - Elsachstadt, Tor A"


Sonntag, 17. Dezember 2023

Die Station 4 im Verlauf des Kelten-Erlebnis-Pfads

Die Station 4 ist eine von zehn Stationen sowie eine von acht Themenstationen im Verlauf des neuen Kelten-Erlebnis-Pfads.

Der Kelten-Erlebnis-Pfad verläuft an der Schnittstelle der Esslinger Alb und der Reutlinger Alb sowie an der Schnittstelle der Gemarkungen von Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben. Der Kelten-Erlebnis-Pfad befasst sich mit dem Heidengraben, dem größten keltischen Oppidum Mitteleuropas.

Der Kelten-Erlebnis-Pfad verläuft an der Schnittstelle zwischen der Esslinger Alb und der Reutlinger Alb sowie an der Schnittstelle der Gemarkungen von Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben.

Der Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads ist beim Burrenhof. Die beste Parkmöglichkeit besteht auf dem Wanderparkplatz Hochholz.

Der Titel der Station 4 ist: Siedlung und Gehöft

Die Station 4 des Kelten-Erlebnis-Pfads besteht aus einer Stele, auf der Informationen dargeboten werden. Der Strom wird über einen Sonnenkollektor bereitsgestellt. 

Auf der Stele gibt es die folgenden Informationen:

Kurzer Text in deutscher und englischer Sprache sowie Blindenschrift
Druckknöpfe für Informationen in deutscher und englischer Sprache
Lageplan des Kelten-Erlebnis-Pfads mit den einzelnen Stationen
Scan für die Kelten-Erlebnis-Pfad-App.  

Weitere Informationen
 

Die Station 4 im Verlauf des Kelten-Erlebnis-Pfads

 

Montag, 13. November 2023

Thementafel "Der Heidengraben - die Befestigung bei Erkenbrechtsweiler"

Die Thementafel "Der Heidengraben - die Befestigung bei Erkenbrechtsweiler" befindet sich auf dem Wanderparkplatz Baßgeige nördlich von Erkenbrechtsweiler.

Dies ist eine der zahlreichen Thementafeln im Umfeld des Heidengrabens, des größten keltischen Oppidums Mitteleuropas.

Die Thementafel enthält einen Lageplan zur keltischen Befestigung beim Wanderparkplatz Baßgeige, einen Text sowie die Zeichnung einer Pfostenschlitzmauer.

Gemäß der Thementafel ist dies eine von zwei Abschnittsbefestigungen nördlich von Erkenbrechtsweiler, wobei nur eine von den Kelten, die andere aber aus dem Mittelalter stammt. Heute kann man noch den keltischen Wall erkennen. Der Graben mit der Pfostenschlitzmauer ist aber nicht mehr zu sehen. Beim nahe des Parkplatzes gelegenen Zangentor G ist die Pfostenschlitzmauer rekonstruiert.

Unten auf der Tafel befindet sich eine Zeitskala. 

Wie kommt man hin?
Die Thementafel befindet sich beim Wanderparkplatz Baßgeige, konkret am Beginn des Wanderparkplatzes auf der linken Seite. Die Befestigung bei Erkenbrechtsweiler kann man von der Thementafel aus als flachen Wall gut erkennen. Der Wanderparkplatz Baßgeige befindet sich auf der Albhochfläche nördlich von Erkenbrechtsweiler in der Nähe des Albtraufs. 

Weitere Informationen
 
Die Thementafel "Der Heidengraben - die Befestigung bei Erkenbrechtsweiler" (ganz rechts im Bild)

Reste eines keltischen Walls: Blick vom Wanderparkplatz Baßgeige in Richtung Zangentor G des keltischen Oppidums Heidengraben

Samstag, 11. November 2023

Thementafel "Der Heidengraben - die Befestigung der Baßgeige"

Die Thementafel "Der Heidengraben - die Befestigung der Baßgeige" befindet sich nördlich von Erkenbrechtsweiler sowie wenige Meter vom Ostende des Großparkplatzes Baßgeige entfernt. 

Dies ist eine der zahlreichen Thementafeln im Umfeld des Heidengrabens, des größten keltischen Oppidums Mitteleuropas.

Thematisiert auf den einzelnen Thementafeln wird aber nicht nur der eigentliche keltische Heidengraben, sondern auch im Umfeld des Heidengrabens sich befindende Bodendenkmale aus dem Mittelalter. 

Die Befestigung der Baßgeige ist ein solches mittelalterliches Bodendenkmal. Die Thementafel enthält Informationen über den Wall und Graben beim Wanderparkplatz Baßgeige (Ostseite). Die Tafel beinhaltet eine topographische Karte der Umgebung und einen Text.

Gemäß der Thementafel handelt es sich beim Wall und Graben auf der Ostseite des Wanderparkplatzes Baßgeige wahrscheinlich um eine mittelalterliche Befestigung. Der Wegdurchstich stammt nicht aus dem Mittelalter, sondern ist neuzeitlich.

Wie kommt man hin?
Der Wanderparkplatz Baßgeige befindet sich nördlich von Erkenbrechtsweiler sowei an der Stelle, an der die von Beuren / Owen heraufführende Weiler Steige die Albhochfläche erreicht. Die Thementafel befindet sich beim nordöstlichen Ende des Wanderparkplatzes unmittelbar vor dem gut sichtbaren Wall und Graben.  

Weitere Informationen

Thementafel "Der Heidengraben - die Befestigung der Baßgeige" bei Erkenbrechtsweiler auf der Esslinger Alb

 

Dienstag, 7. November 2023

Thementafel "Der Heidengraben - Abschnittsbefestigung am Beurener Berg"

Die Thementafel "Der Heidengraben - Abschnittsbefestigung am Beurener Berg" befindet sich nördlich von Erkenbrechtsweiler und auf der Gemarkung der Gemeinde Beuren am Weg zum Aussichtspunkt Beurener Fels, einem Teil des Bassgeige genannten Teils des Albtraufs.

Dies ist eine der zahlreichen Thementafeln im Umfeld des Heidengrabens, des größten keltischen Oppidums Mitteleuropas.

Thematisiert auf den einzelnen Thementafeln wird aber nicht nur der eigentliche keltische Heidengraben, sondern auch im Umfeld des Heidengrabens sich befindende Bodendenkmale aus dem Mittelalter.

Die Abschnittsbefestigung am Beurener Berg ist ein solches mittelalterliches Bodendenkmal. Die Thementafel enthält einen Text, eine topographische Karte, eine kleinere Karte mit dem Verlauf des Heerwegs und eine Zeitschiene von 1000 v. Chr. bis heute.

Gemäß der Thementafel quert hier eine aus dem Mittelalter stammende Mauer den Bergrücken, der zum Beurener Fels hinaufführt. An der tiefsten Stelle des Sattels wurde ein Graben ausgehoben. Aus dem Tal von Beuren kam ein noch heute sichtbarer Weg hinauf zur Bassgeige. Dieser Weg wurde und wird bis heute "Heerweg" genannt.   

Wie kommt man hin?
Der nächstgelegene Startpunkt für eine kurze Wanderung zur Thementafel ist der Wanderparkplatz Bassgeige. Der Parkplatz befindet sich dort, wo die Weiler Steige die Albhochfläche erreicht bzw. nördlich von Erkenbrechtsweiler.
 
Beim nordöstlichen Ende des Parkplatzes führt ein Feldweg in nördliche Richtung. Bei der nach wenigen Metern folgenden Weggabelung nimmt man den geradeaus weiterführenden Wegast. Bei der nächsten Weggabelung nimmt man den halblinks weiterführenden Wegast. Bald kommt man zum Waldrand und geht dann am Waldrand entlang. Geradeaus weitergehend kommt man in den Wald. Es geht nun etwas abwärts. An der tiefsten Wegstelle, dort wo der Weg in Richtung Beurener Fels wieder ansteigt, befindet sich die Thementafel. Die Entfernung ist ca. 1,2 Kilometer.   
 
Weitere Informationen
Beuren - eine Gemeinde im Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Post vom 12.07.2019 in diesem Blog  

Die Thementafel "Der Heidengraben - Abschnittsbefestigung am Beurener Berg"