Posts mit dem Label TürmeToreMauern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label TürmeToreMauern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 1. März 2025

Der Zeughausturm in Bad Urach

Der Zeughausturm befindet sich am östlichen Rand der Altstadt von Bad Urach an der Pfählerstraße.

Der Zeughausturm gehört zu den Gebäuden und Orten in Bad Urach, bei denen eine Informationstafel vorhanden ist. Das Bauwerk ist Bestandteil des Residenzrundwegs B (bürgerlicher Bereich) und hat die Nummer 15.  

Gemäß der Infotafel ist der Zeughausturm eines der letzten Relikte der Stadtbefestigung. Der Turm besteht wohl seit dem Ende des 13. Jahrhunderts. Der Fachwerkaufsatz stammt aus den 1520er Jahren. Die Ansätze der Stadtmauer sind noch zu erkennen. Der Turm hat seinen Namen vom Zeughaus, das im 15. Jahrhundert angebaut wurde. Im 17. Jahrhundert gab es einen weiteren Anbau. 1830 kam das Gebäude an Privat. 1889 erwarb die Stadt die Gebäude. 1911 ließ sie das Zeughaus abbrechen. Der Gebäuderest wurde als Kleinkinderschule genutzt. 1959 bis 1962 wurde der heutige Bau für die Schule errichtet. Seither steht der Turm etwas isoliert.  

Die Adresse ist: Pfählerstraße 28, 72574 Bad Urach.

Weitere Informationen

Der Zeughausturm in Bad Urach

 

Donnerstag, 26. Oktober 2023

Das sanierte Tübinger Tor in Reutlingen

Seit August 2023 steht das Tübinger Tor in Reutlingen wieder ohne Gerüst da.

Das 36 Meter hohe Tübinger Tor ist eines von heute noch erhaltenen zwei Stadttoren in Reutlingen. Ehemals gab es sieben Stadttore. Davon waren vier Tortürme.

Das Tübinger Tor besteht seit 1235. Der Fachwerkaufsatz wurde im Jahr 1330 errichtet. Das Tübinger Tor befindet sich auf der Westseite der Reutlinger Altstadt. 

Die Sanierung des Tübinger Tors wurde vom Land Baden-Württemberg mit 62.400 Euro gefördert. Das Türmerzimmer aus Fachwerk und der Dachstuhl mussten besonders ertüchtigt werden.

Am Gebäude befindet sich eine Infotafel. Gemäß den Angaben auf der Infotafel wurde das Tübinger Tor früher Metmanns Tor genannt. Es wurde zwischen 1220 und 1240 erbaut. Das Gebäude weist Reste gotischer Malereien aus dem 14. Jahrhundert auf. Der Fachwerkaufsatz stammt aus dem 16. Jahrhundert. Bis 1834 war das Tor ein Doppeltor.    

Weitere Informationen

Das Portal des Tübinger Tors besteht aus einem dreifach gestuften Spitzbogen.

Das Tübinger Tor in Reutlingen aus Richtung Altstadt

Donnerstag, 24. August 2023

Der Zwinger beim Stadtgraben in Rottenburg am Neckar

Der Zwinger beim Stadtgraben ist eine der 84 Sehenswürdigkeiten in der Stadt Rottenburg am Neckar, wie sie auf der Website der Stadt aufgelistet sind.

Gemäß den Angaben auf der Website von Rottenburg am Neckar war der Zwinger ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Der runde Zwingerturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Neben dem Zwingerturm finden sich Fundamentreste des 1779 abgebrochenen Kriminalturms.

Eine Informationstafel vor Ort ist nicht vorhanden.

Der Zwinger befindet sich am südlichen Ende des Stadtgrabens und in der Nähe des westlichen Endes der Schuhstraße.

Weitere Informationen
Die Stadt Rottenburg am Neckar im Post vom 13.06.2021 in diesem Blog

Der Zwinger in Rottenburg am Neckar ist ein runder Turm im Verlauf der Stadtbefestigung

Der Zwinger befindet sich am südlichen Ende des Stadtgrabens in Rottenburg am Neckar

Mittwoch, 23. August 2023

Der Gaisholzturm in Rottenburg am Neckar

Der Gaisholzturm ist eine der 84 Sehenswürdigkeiten in der Stadt Rottenburg am Neckar, wie sie auf der Website der Stadt aufgelistet sind.

Gemäß den Angaben auf der Website von Rottenburg am Neckar ist der Gaisholzturm ein Viereckturm der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert. Er ist nach einem seiner früheren Bewohner benannt. Das Obergeschoß des Turms wurde im Jahr 1860 durch Blitzschlag zerstört. Neben dem Turm befinden sich Reste des überdeckten Wehrgangs.

Eine Informationstafel vor Ort ist nicht vorhanden.

Der Gaisholzturm befindet sich am Ostrand der Altstadt von Rottenburg und am Westrand des Stadtgrabens.  

Weitere Informationen
Die Stadt Rottenburg am Neckar im Post vom 13.06.2021 in diesem Blog
 
Blick vom Stadtgraben am Ostrand der Altstadt von Rottenburg am Neckar auf den Gaisholzturm mit Resten des überdeckten Wehrgangs.


Dienstag, 22. August 2023

Das Kapuzinertor in Rottenburg am Neckar

Das Kapuzinertor ist eine der 84 Sehenswürdigkeiten in der Stadt Rottenburg am Neckar, wie sie auf der Website der Stadt aufgelistet sind.

An der Außenwand des Gebäudes befindet sich eine Tafel. Demnach handelt es sich hier um einen Torbau des 14. Jahrhunderts mit späterem Fachwerkaufsatz. Gemäß der Website der Stadt Rottenburg am Neckar ist dies das einzige erhaltene Stadttor im Stadtteil Ehingen. Vor dem Tor lag ehemals das Kloster des Bettelordens der Kapuziner.

Das Kapuzinertor befindet sich auf der orographisch rechten (südlichen) Neckarseite in Rottenburg am Neckar im Stadtteil Ehingen, nahe und etwas flussaufwärts der Neckarbrücke Königstraße.  

Weitere Informationen
Die Stadt Rottenburg am Neckar im Post vom 13.06.2021 in diesem Blog

Blick aus östlicher Richtung auf das Kapuzinertor in Rottenburg am Neckar

Blick aus westlicher Richtung auf das Kapuzinertor in Rottenburg am Neckar

Samstag, 12. August 2023

Die Sanierung des Tübinger Tors in Reutlingen

Im Frühjahr 2023 wurde das Tübinger Tor in Reutlingen saniert. Das Tübinger Tor ist eines von zwei verbliebenen Stadttoren in Reutlingen. 

Während der Sanierungsarbeiten gab es mehrere Informationstafeln bei der Baustelle. Eine Tafel informierte darüber, dass die Denkmalstiftung Baden-Württemberg die Sanierung gefördert hat.

Eine weitere Tafel informierte über die Sanierungsarbeiten. Demnach weist das Tübinger Tor im Dachtragwerk massive statische Mängel auf. Im Rahmen der Sanierung soll auch die Turmstube wieder nutzbar werden. Die Gesamtmaßnahme ist in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Im ersten Bauabschnitt wird die statische Sicherung ausgeführt. Im zweiten Bauabschnitt werden die Maßnahmen zur Ertüchtigung der Verkehrssicherheit, des Brandschutzes und die Wiedernutzbarmachung der Turmstube umgesetzt. 

Eine weitere Infotafel informierte über das Tübinger Tor im Wandel der Zeit. Demnach gehört das Tübinger Tor zu den stadthistorisch bedeutendsten Baudenkmälern in der Reutlinger Altstadt. Der Turmschaft wurde um 1250/60 erbaut. Um das Jahr 1330 wurde der Turm durch einen hölzernen Fachwerkaufsatz mit Walmdach ergänzt. Das Tübinger Tor war eines von drei dem Verkehr geöffneten Haupttoren der Stadt. Das vierte Tor, das Gartentor, wurde aus Sicherheitsgründen nie geöffnet. Bis ins 19. Jahrhundert bewohnten Türmer die Wohnung über dem Turm im Tübinger Tor.

Eine weitere Tafel listete die Mitwirkenden an der Turmsanierung auf.

Weitere Informationen
Reutlingen - eine Großstadt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Post vom 03.10.2019 in diesem Blog   

Das eingerüstete Tübinger Tor in Reutlingen im Frühjahr 2023


Samstag, 25. März 2023

Das Schnetztor in Konstanz

Das Schnetztor gehört zu den Gebäuden in Konstanz, bei denen eine Informationstafel angebracht ist. Das Schnetztor ist zusammen mit dem Rheintor und dem Pulverturm der einzige  noch bestehende Wehrbau des mittelalterlichen Konstanz.

Gemäß der Infotafel ist das Schnetztor ein Stadttor mit Vortor und Teilen der Stadtmauer. Die Buckelquaderfassade stammt aus dem 14. Jahrhundert. Der Dachreiter mit Glocke datiert aus dem 15. Jahrhundert. Die "Blätzlebuobe" als Windfahne wurden im Jahr 1978 montiert. Die Fresquenfragmente im inneren Torbogen stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die Zunft der Blätzlebuobe brachte in den Jahren 1976 - 1986  eine umfassende Instandsetzung in Gang. Seit dem Jahr 1978 ist das Schnetztor ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung.

Das Schnetztor befindet sich am südwestlichen Rand der Altstadt von Konstanz und am südlichen Ende der Hussenstraße. Die Adresse ist Hussenstraße 68, 78462 Konstanz.  

Weitere Informationen

Das Schnetztor in Konstanz von außerhalb der Altstadt
 

Das Schnetztor in Konstanz von der Hussenstraße aus gesehen

Montag, 10. Oktober 2022

Der Rest der Stadtmauer in Münsingen

Der Rest der Stadtmauer in Münsingen gehört zu den 15 Gebäuden und Orten, die im Rahmen des Geschichtlichen Rundgangs besucht werden. Dies ist die Station 2 des Geschichtlichen Rundgangs.

An den 15 Gebäuden und Orten des Geschichtlichen Rundgangs befindet sich jeweils eine Informationstafel. Auch ein Flyer zum Geschichtlichen Rundgang ist verfügbar. Die Tafel am Rest der Stadtmauer erklärt, dass Mauerreste der ehemaligen Stadtmauer überall dort überdauerten, wo sie in Häuser eingebaut war. 

Hier wurde das Haus im Jahr 2005 abgebrochen. Der originale Mauerbefund ist nur bis zum Beginn des Wehrgangs vorhanden. Die Brüstung und die hölzernen Teile wurden 2005 - 2006 ergänzt.

Wie kommt man hin?
Die Adresse des Stadtmauerrests lautet: Hauptstraße 19, 72525 Münsingen.
 
Der Stadtmauerrest befindet sich nahe der Kreuzung Hauptstraße / Uracher Straße.
 
Weitere Informationen


Stadtmauerrest in Münsingen


Sonntag, 7. August 2022

Der Weiße Turm in Biberach an der Riß

Der Weiße Turm in Biberach an der Riß gehört zu den 15 "Historischen Hinguckern" in der Innenstadt sowie auf dem angrenzenden Gigelberg.

Der im Jahr 1484 fertiggestellte Weiße Turm hatte und hat bis heute drei Funktionen. Zunächst war er mit seinen 2,80 Meter dicken Mauern ein typischer Wach- und Wehrturm. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in den Turm Gefängniszellen eingebaut. Sie waren für die Mitglieder der Räuberbande des Schwarzen Veri bestimmt. Heute beherbergt der Weiße Turm Vereinsräume für die Pfadfinder.

Wie kommt man hin?
Am südwestlichen Ende des langgestreckten Marktplatzes in der Altstadt von Biberach an der Riß führt die Theaterstraße geradeaus weiter. Nach wenigen Metern im Verlauf der Theaterstraße befindet sich auf der rechten Straßenseite der kleine Stadtpark. 
 
Oberhalb des Stadtparks sieht man den Weißen Turm. Ein Weg führt nun hinauf zum Weißen Turm.

Weitere Informationen

Blick vom Stadtpark in Biberach an der Riß hinauf zum Weißen Turm
 

Wach- und Wehrturm, Gefängnisturm und Vereinsraum: Die Funktionen des Weißen Turms in Biberach änderten sich im Laufe der Zeit.

Samstag, 6. August 2022

Der Gigelturm in Biberach an der Riß

Der Gigelturm in Biberach an der Riß gehört zusammen mit dem Gigelberg zu den 15 "Historischen Hinguckern" in der Innenstadt und auf dem angrenzenden Gigelberg.

Der Gigelturm wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Im Jahr 1552 wurde der Turm erstmals genannt. Nach einem Beschuss im Dreißigjährigen Krieg wurde der Turm Im Jahr 1788 umgebaut. 

Der Gigelturm ist ein typischer Aussichtsturm, wobei das nicht im heute gebräuchlichen touristischen Sinne gemeint ist, sondern in Bezug auf die Funktion als Wachturm. Ein Turmwächter (der "Gigelmann") hielt von der Balustrade des Turms nach Bränden Ausschau. Beim Herannahmen von Feinden wurde die Sturmglocke geläutet.

Wie kommt man hin?
Vom westlichen Marktplatz folgt man der Engelgasse in westliche Richtung. An deren Ende biegt man nach rechts in die Weberberggasse ab. Nach ca. 100 Metern biegt man scharf nach links ab und steigt auf einem Weg hoch zum Gigelturm. Während der Vegetationsperiode ist der Gigelturm nur relativ schwer zu sehen. Der Gigelberg ist dicht bewaldet.  

Weitere  Informationen
 
Der Gigelturm in Biberach an der Riß


Mittwoch, 6. Juli 2022

Der Faulturm in Schwäbisch Gmünd

Der Faulturm ist ein Wehrturm der ehemaligen Stadtbefestigung von Schwäbisch Gmünd.

Eine Tafel am Turm weist stichwortartig darauf hin, dass der Faulturm der äußeren Stadtmauer angehört und vor dem Jahr 1350 erbaut worden ist. Die Höhe des Turms ist 20 Meter. Ende 1969 brannte der Turm aus. Seit dem Jahr 1952 wird der Turm von den St. Georgs-Pfadfindern genutzt. 

Wie kommt man hin?
Der Faulturm liegt etwas versteckt und ist von den benachbarten Straßen kaum zu sehen. Vom Marktplatz in Schwäbisch Gmünd folgt man der Postgasse in östliche Richtung. An deren Ende biegt man nach links in die Straße "Kalter Markt" ein. Es geht geradeaus weiter in die Hospitalgasse. Dann biegt man nach rechts in die Honiggasse ein. Am Gebäude Honiggasse 3 zeigt eine Tafel zum Faulturm. Es geht rechts der Honiggasse 3 in eine Art Hinterhof. Darauf sieht man den Faulturm. 
 
Weitere Informationen
Türme in Schwäbisch Gmünd im Post vom 05.07.2022

Der Faulturm ist ein Wehrturm der Gmünder Stadtbefestigung.

Dienstag, 5. Juli 2022

Türme in Schwäbisch Gmünd


Schwäbisch Gmünd besitzt eine Reihe von Türmen der ehemaligen Stadtbefestigung.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Türme in Schwäbisch Gmünd aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Türmen befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Faulturm
Der Faulturm in Schwäbisch Gmünd im Post vom 06.07.2022

Fünfknopfturm

Glockenturm
 
Königsturm
 
Rinderbacher Torturm
 
Schmiedturm
 
Wasserturm
 
Weitere Informationen
Der Fünfknopfturm ist ein ehemaliger Wehrturm in der äußeren Stadtmauer von Schwäbisch Gmünd.
 

Montag, 4. Oktober 2021

Der Königsturm in Schwäbisch Gmünd

Der Königsturm ist einer der noch vorhandenen Türme der Stadtbefestigung von Schwäbisch Gmünd. 

Mit Führung kann man den Königsturm auch besteigen und die Aussicht genießen. Deshalb gehört der Königsturm auch zu den Aussichtstürmen des Ostalbkreises.

Eine Infotafel am Turm bietet Näheres. Demnach ist der Königsturm tatsächlich der "König" unter den Gmünder Türmen. 

Der Königsturm ist ein halbrunder Schalenturm. Urkundlich wird der Turm 1502 erwähnt. Das Dachgebälk deutet auf das früheste 15. Jahrhundert als Erbauungszeit hin. 1569 wurde der Turm teilweise abgebrochen und wiederaufgebaut. Vermutet wird, dass dies mit den Folgen des Schmalkaldischen Kriegs zu tun hat. Im 17. und 18. Jahrhundert ist im Untergeschoß des Turms ein Gefängnis untergebracht. 1975 bis 1982 fand eine gründliche Renovierung des Turms statt. Im Einzelnen wurden der Mauerbestand gesichert sowie eine Holzverschalung, neue Treppen und Zwischenböden in den einzelnen Stockwerken, ein neues Glöckchen und eine neue Außentreppe angebracht.

Dienstag, 9. Februar 2021

Das Ulmer Tor in Biberach

Das Ulmer Tor gehört gemäß der Website der Stadt Biberach zu den 16 Sehenwürdigkieten in der historischen Altstadt.

Biberach an der Riß ist der Verwaltungssitz des Landkreises Biberach, einem von 17 Stadt- und Landkreisen, die Anteil an der Großlandschaft Schwäbische Alb haben. 

Das am nordöstlichen Rand der Biberacher Altstadt stehende Ulmer Tor wurde 1365 im Rahmen der Stadterweiterung errichtet. Im Jahr 1820 wurde der freistehende Glockenstuhl hinzugefügt. Seit 1803 ist das Ulmer Tor das einzige Stadttor von Biberach.

Wie kommt man hin?
Das Ulmer Tor befindet sich unweit des Bahnhofs von Biberach. Vor dem Bahnhofsgebäude in Biberach wendet man sich nach links (südliche Richtung) und folgt der Eisenbahnstraße. Kurz darauf biegt man nach rechts in die Ulmer-Tor-Straße ab, die zum bereits sichtbaren Ulmer Tor führt. 

Freitag, 22. Januar 2021

Das Gartentor in Reutlingen

Das Gartentor in Reutlingen gehört zu den 25 Sehenswürdigkeiten in der Reutlinger Altstadt gemäß den Angaben auf der Website der Stadt Reutlingen. Reutlingen ist eine Großstadt mit Anteil an der Großlandschaft Schwäbische Alb sowie Anteil am Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Am Gartentor ist eine Tafel angebracht. Sie erklärt, dass im Jahr 1392 erstmals ein Neues Tor genannt wird. Es wurde ab 1700 dauerhaft für den Verkehr geöffnet. Im Jahr 1817 erfolgte die Umbenennung in Gartentor.

Das Gartentor ist heute eines von zwei ehemaligen Stadttoren, die noch erhalten sind. Das andere Stadttor ist das Tübinger Tor. Ursprünglich gab es sieben Stadttore. 

Das Gartentor befindet sich an der Nordostseite der Reutlinger Altstadt im Verlauf der Krämerstraße südwestlich der Kreuzung Gartenstraße / Krämerstraße.

Sonntag, 27. Dezember 2020

Das Deininger Tor in Nördlingen

Das Deininger Tor ist eines von fünf Toren mit Tortürmen der vollständig erhaltenen Stadtmauer in Nördlingen.

Nördlingen ist eine Stadt im bayerischen Landkreis Donau-Ries. Der Landkreis Donau-Ries hat Anteil an der Großlandschaft Schwäbische Alb.

Das Deininger Tor befindet sich im Osten der Altstadt von Nördlingen. Beim Deininger Tor treffen sich die von Westen aus der Altstadt kommende Deiniger Straße und die von Osten kommende Wemdinger Straße. Die Fußwegentfernung vom Bahnhof Nördlingen ist ca. 350 Meter. Vor dem Bahnhofsgebäude wendet man sich nach rechts und folgt der Bürgermeister-Reiger-Straße in nördliche Richtung bis zur Kreisverkehrsanlage. Hier wendet man sich nach links und folgt der Wemdinger Straße bis zum Deininger Tor.

Das Deininger Tor ist ein Teil der 2,6 Kilometer langen Nördlinger Stadtmauer, deren Wehrgang vollständig begehbar ist. Sie zählt zu den besterhaltenen in Deutschland. 

Montag, 12. Februar 2018

Der Festungsweg Ulm Neu-Ulm von der Donau bis zur Wilhelmsburg, Teil 4 von 4

Dies ist der vierte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Teilabschnitt Donau-Wilhelmsburg des Festungswegs Ulm Neu-Ulm.

Im vorangegangenen Post sind wir mit dem Spaziergang bis zur Wallstraßenbrücke gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Geradeaus sieht man bereits das Werk X, die Kienlesbergbastion. Man biegt bei erster Gelegenheit von der Wallstraßenbrücke nach rechts ab und kommt durch eine kleine Grünanlage in einer Straßenauffahrt. Dann folgt man der Straße "Beim Alten Fritz" aufwärts. Auf der linken Seite ist die Wand der Kienlesbergbastion. Bei erster Gelegenheit biegt man nach links ab und kommt in den Innnenbereich der Kienlesbergbastion. Der Innenbereich ist begrünt.

Es geht nun auf einem Pfad aufwärts zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf Ulm und bei klarer Sicht bis zu den Alpen. Hier kommt man zu den Werken IX und X, der Kienlesbergbastion und ihrer Contregarde. Es geht nun auf einem Pfad aufwärts. Später biegt man nach rechts ab und geht hinab zur schon bekannten Straße "Beim Alten Fritz".

Hier hält man sich sofort nach links und geht durch einen Fußgängertunnel hindurch und anschließend über eine Brücke. Man befindet sich jetzt beim Werk XI, der Westlichen Anschlusslinie zur Wilhelmsburg. Nun geht es entlang dieser Linie aufwärts. Unmittelbar vor dem Gebäude der Wilhelmsburg hält man sich nach rechts. An der Südostecke der Wilhelmsburg ist der zentrale Informationspunkt zum Festungsweg.

Hier steht auch der König-Wilhelm-Turm, ein Aussichtsturm (siehe den Post vom 12.12.2017 in diesem Blog).          

Ulm mit seinem Münster ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über Ulm. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Ulm befassen, verlinkt.
Blick auf das Werk X der Bundesfestung Ulm Neu-Ulm, die Kienlesbergbastion: Hier beginnt die westliche Bergfront der Festung.
Außenmauer der Kienlesbergbastion
Blick auf die Werke IX und X der Bundesfestung Ulm Neu-Ulm, die Kienlesbergbastion und ihre Contregarde: Die Bergfront wurde doppelt befestigt.
Provisorische Abdeckung einer Mauer der Kienlesbergbastion
Durchlass durch die Contregarde der Kienlesbergbastion
Blick auf das Werk XI der Bundesfestung Ulm Neu-Ulm, die westliche Anschlusslinie zur Wilhelmsburg: Dieses Bauwerk verbindet die Kienlesbergbastion mit der Wilhelmsburg.
Fußwegbrücke über die westliche Anschlusslinie zur Wilhelmsburg
Blick  auf das Werk XII der Bundesfestung Ulm Neu-Ulm, die Wilhelmsburg: Sie bildet zusammen mit der Wilhelmsfeste die Zitadelle der Bundesfestung.

Samstag, 10. Februar 2018

Der Festungsweg Ulm Neu-Ulm von der Donau bis zur Wilhelmsburg, Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Teilabschnitt Donau-Wilhelmsburg des Festungswegs Ulm Neu-Ulm.

Im vorangegangenen Post haben wir mit dem Spaziergang begonnen und sind hierbei bis zur Beyerstraße am Nordende der Ehinger Anlagen gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Man überquert die Beyerstraße und folgt ihr nach rechts. Die Beyerstraße mündet in die Wagnerstraße, die man überquert. Auf der anderen Straßenseite folgt man der Wagnerstraße nach rechts und überquert dann den Bismarckring. Unmittelbar darauf überquert man die Neue Straße nach rechts und kommt zum Werk II, der Courtine mit dem Ehinger Tor.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Der Festungsweg Ulm Neu-Ulm von der Donau bis zur Wilhelmsburg, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Teilabschnitt Donau-Wilhelmsburg des Festungswegs Ulm Neu-Ulm.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zur Bundesfestung Ulm und zum Festungsweg. Ab dem heutigen Post spazieren wir im Verlauf des Wegs.

Startpunkt ist am linken Donauufer zwischen der Eisenbahnbrücke und der Adenauerbrücke (B 10). Als erstes kommt das Werk XXVIII in Sicht, der Obere Donauturm. Ausgerechnet an diesem ersten Werk war im Januar 2018 keine Infotafel vorhanden. Die Infotafeln bei allen anderen Werken im Verlauf des Festungswegs waren jedoch da.

Dienstag, 6. Februar 2018

Der Festungsweg Ulm Neu-Ulm von der Donau bis zur Wilhelmsburg, Teil 1 von 4

Im heutigen und in den drei folgenden Posts in diesem Blog gehen wir entlang eines Teilabschnitts des Festungswegs Ulm Neu Ulm von der Donau zur Wilhelmsburg.

Der Festungsweg Ulm Neu-Ulm verbindet mit einer Gesamtlänge von 12,5 Kilometern die noch erhaltenen Bauwerke des Festungsrings. Der Weg ist mit 32 Informationstafeln ausgestattet. Der Weg führt durch die Ulmer und Neu-Ulmer Parkanlagen des Glacis, die nach der  Schleifung der Festung nach und nach angelegt worden sind.

Die Bundesfestung Ulm ist Deutschlands größtes erhaltenes Festungsensemble. Die Bundesfestung Ulm ist neben den Bundesfestungen in Landau, Luxemburg, Mainz und Rastatt eine von fünf Bundesfestungen sowie Europas größte Festungsanlage. Der Festungsweg wird vom Förderkreis Bundesfestung Ulm e.V. betrieben.

Bei der Wilhelmsburg im Norden an der höchsten Stelle des Festungsrings befindet sich der zentrale Informationspunkt zur Bundesfestung. Die Informationstafeln im Wegverlauf geben Informationen zu drei Themenbereichen. Jeder der drei Themenbereiche ist durch eine eigene Farbgebung gekennzeichnet.