Freitag, 31. Mai 2019

Die Stauferstele in Bopfingen

Die Stauferstele in Bopfingen befindet sich in der Vorderen Pfarrgasse zwischen der Stadtmauer und dem Turm der St. Blasiuskirche.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Mai 2019 gibt es auf der Schwäbischen Alb bereits sieben Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Bopfingen wurde am 11. Oktober 2014 eingeweiht. Es ist die insgesamt 27. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band.

Dies sind die vier Wappen auf der Stauferstele in Bopfingen: Wappen des Reichs, Wappen des Herzogtums Schwaben, Wappen der Ritter von Bopfingen und Wappen der Stadt Bopfingen.

Mittwoch, 29. Mai 2019

Bopfingen mit Ipf und Riesrand - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb bei Bopfingen mit dem Ipf und dem Rand des Nördlinger Ries gehört zu den Top-Regionen dieses Mittelgebirges.

Typische Landschaften der Schwäbischen Alb treffen hier auf den Rand des weltberühmten Impaktkraters des Nördlinger Ries.

Im heutigen Post in diesem Blog wird die Schwäbische Alb bei Bopfingen kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit der Schwäbischen Alb bei Bopfingen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Unmittelbar bei Bopfingen ist der Ipf dem Albtrauf vorgelagert. Der Ipf - das Wahrzeichen der Stadt Bopfingen - ist der östlichste Zeugenberg der Schwäbischen Alb sowie einer der charakteristischsten und schönsten Berge Deutschlands. Auf dem Ipf wurde eines der wertvollsten Naturschutzgebiete Süddeutschlands ausgewiesen. Auf dem Gipfel des Ipf befand sich einer der wichtigsten frühkeltischen Fürstensitze in Mitteleuropa.

Am östlichen Rand des Gemeindegebiets von Bopfingen beginnt das Nördlinger Ries, einer der am besten erhaltenen großen Impaktkrater der Erde. 

Samstag, 25. Mai 2019

Auf dem Weitwanderweg Albtraufgänger von Aichelberg zum Deutschen Haus

Heute gehen wir einen Abschnitt des Weitwanderwegs Albtraufgänger von Aichelberg bis zum Deutschen Haus am Fuß des Boßlers.

Der Albtraufgänger ist ein Weitwanderweg im Landkreis Göppingen. Der Weg beschreibt eine große Runde ab/bis Wiesensteig mit 6 Tagesetappen und einer Gesamtlänge von 113 Kilometern. Der Abschnitt von Aichelberg bis zum Deutschen Haus ist ein Teil der zweiten Etappe des Albtraufgängers, die vom Deutschen Haus über Aichelberg bis zum Wasserberg führt.

Die heutige Wanderung mit einer Länge von 4,4 Kilometern (einfache Richtung) verläuft stets in der Nähe der Autobahn A 8. Das hat selbstverständlich Nachteile in der Form, dass der Autobahnlärm stets mal mehr mal weniger präsent ist. Man lernt auf der heutigen Wanderung diese Autobahn A 8 und ihren vielleicht bekanntesten Abschnitt jedoch auch näher kennen. Dazu gehören die Grünbrücke Aichelberg, über die der Weg verläuft, sowie der inzwischen als Industriedenkmal ausgewiesene alte Albaufstieg der A 8 am Aichelberg.

Mittwoch, 22. Mai 2019

Der Aichelberg auf der Göppinger Alb - ein Schlot des Schwäbischen Vulkans

Der Aichelberg am Albtrauf der Göppinger Alb ist ein Schlot des Schwäbischen Vulkans.

Der Name "Aichelberg" ist in Baden-Württemberg und darüber hinaus weitbekannt. Es gibt eine Gemeinde Aichelberg. Nach dieser Gemeinde sind die nahe Anschlussstelle der Autobahn A 8 sowie der Albaufstieg der A 8 benannt. Der Name Aichelberg schafft es deshalb oft in die Verkehrsnachrichten im Radio.

Nur wenigen Menschen dürfte dagegen bekannt sein, dass der Aichelberg auch ein eigentlicher Berg ist. Dabei tritt der Aichelberg nur ganz wenig aus dem Trauf der Schwäbischen Alb heraus. Der unmittelbar benachbarte Turmberg - ebenfalls ein Schlot des Schwäbischen Vulkans - ist etwas höher als der Aichelberg und als Berg besser ausgeprägt.

Auf dem Gipfel des Aichelbergs befindet sich eine steinerne Schutzhütte und eine Wiese. Vom Gipfel aus hat man eine schöne Sicht auf den Albtrauf und auf das Albvorland. Selbstverständlich sieht man auch die Autobahn A 8. 

Am Westhang des Aichelberggipfels befindet sich in einem ehemaligen Steinbruch ein geologischer Aufschluss mit Infotafel. Man sieht dort den Vulkanschlot sowie auch Massenkalkfelsen.

Samstag, 18. Mai 2019

Kurze Qualitätswege auf der Schwäbischen Alb


Kurze Qualitätswege sind Prädikatswege von 4 bis zu 20 Kilometern Länge, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert worden sind.

Die kurzen Qualitätswege (thematische Wanderwege) gibt es seit dem Jahr 2014. Die Qualitätswege werden nach 9 Kernkriterien und 23 Wahlkriterien analysiert. Der Deutsche Wanderverband ist der Dachverband der Deutschen Wandervereine.

Nachfolgend sind die einzelnen kurzen Qualitätswege, die sich auf der Schwäbischen Alb befinden, aufgelistet - unterteilt gemäß den einzelnen Themenbereichen. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Qualitätswegen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die kurzen Qualitätswege werden in acht unterschiedliche Themenbereiche für acht unterschiedliche Zielgruppen eingeteilt:

Mittwoch, 15. Mai 2019

Premium-Spazierwanderweg "hochgehhütet" (hochgehberge) bei Münsingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg "hochgehhütet" bei Münsingen aus der Wegegruppe der hochgehberge.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Aussichts-Pavillon am Nordrand der Hochfläche des Beutenlay gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Vom Aussichtspavillion geht es nun über den Nordhang des Beutenlay durch eine parkartige Landschaft mit Baumheide hinab bis fast zum Ortsrand von Münsingen. Beim Wegweiserstandort östlich Schützenwiesen, 750 m, trifft man auf den Zuweg von der Beutenlayhalle.

Man hält sich nun nach links und geht nahe des Ortsrands von Münsingen und am Fuß des Beutenlay entlang westwärts bis zum Schützenhaus. Hier gibt es einen Parkplatz, von dem aus man ebenfalls den Rundweg starten könnte. Zudem stößt hier beim Wegweiserstandort Parkplatz Schützenhaus, 723 m, der Zuweg vom Münsinger Bahnhof hinzu. Bei diesem Wegweiserstandort befindet sich für diejenigen, die hier mit der Tour beginnen, eine Orientierungstafel.

Dienstag, 14. Mai 2019

Premium-Spazierwanderweg "hochgehhütet" (hochgehberge) bei Münsingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg "hochgehhütet" bei Münsingen aus der Wegegruppe der hochgehberge.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Wegverlauf.

Beim Wegweiserstandort Parkplatz Hofgut Hopfenburg, 775 m, startet der Premium-Spazierwanderweg. Man achte hier ganz genau auf die Richtung des Wegweiserblatts. Es geht nicht im Verlauf des geschotterten Wegs, sondern links davon über den Grasweg weiter. Beim Wegweiserstandort Hinter den dicken Buchen, 790 m, beginnt der eigentliche Rundweg. Wir gehen den Weg entgegen dem Uhrzeigersinn. Somit nehmen wir hier den rechten Wegast.

Montag, 13. Mai 2019

Premium-Spazierwanderweg "hochgehhütet" (hochgehberge) bei Münsingen, Teil 1 von 3

Der Premium-Spazierwanderweg "hochgehhütet" bei Münsingen gehört zur Premiumweggruppe der hochgehberge.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Die hochgehberge sind eine Gruppe von Premiumwegen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb in den Landkreisen Esslingen und Reutlingen sowie im Alb-Donau-Kreis.

Der Premium-Spazierwanderweg hochgehhütet ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir im Wegverlauf.

Der Name hochgehhütet setzt sich zusammen aus den bei allen Premiumwegen der Premiumweggruppe hochgehberge verwendeten ersten beiden Silben "hochgeh" und aus dem individuellen Zusatz "hütet". Das leitet sich von der Schafhaltung ab, die früher vor allem im Bereich der Münsinger Alb weitverbreitet war.

Der Premiumweg hochgehhütet beschreibt eine Runde über den Hügel Beutenlay südlich von Münsingen. Der Beutenlay gilt als eine Art Schwäbische Alb im Kleinen. Denn viele der Charakteristika der Schwäbischen Alb sind hier auf engstem Raum vorhanden.

Steckbrief
Wegname: hochgehhütet
Wegegruppe: hochgehberge
Label: Premium-Spazierwanderweg (Deutsches Wanderinstitut e.V.)
Erste Zertifizierung: 2018
Aktuelle Zertifizierung gültig bis: November 2021
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 4,0 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 80 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Gemeinde: Münsingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb


Freitag, 10. Mai 2019

hochgehberge - Neue Premiumwege auf der Schwäbischen Alb


"hochgehberge" ist der Markenname einer neuen Wanderregion sowie Gruppe von Premiumwanderwegen bzw. Premium-Spazierwanderwegen bzw. Qualitätswegen auf der Schwäbischen Alb, die am 19. Mai 2019 mit einer Veranstaltung rund um die Burgruine Hohenneuffen unter dem Motto "hochgehfeiert" offiziell eröffnet werden wird.

Die neue Wegegruppe der hochgehberge soll 21 Rundwanderwege umfassen. Mit Stand Mai 2019 sind bereits sieben dieser Wege eröffnet.

Im heutigen Post in diesem Blog werden die Premiumwege hochgehberge kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen hochgehbergen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Die neuen Wanderwege der hochgehberge befinden sich schwerpunktmäßig im Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie in dessen Umgebung.

Die Geschäftsstelle der Wanderregion hochgehberge ist beim Landkreis Esslingen angesiedelt.

Die Beteiligten an der Wanderregion hochgehberge:

Montag, 6. Mai 2019

Die Valentinskapelle beim Ulmer Münster wird renoviert

Die Valentinskapelle in Ulm wird zur Zeit umfassend renoviert.

Die Valentinskapelle steht südwestlich angrenzend an das Ulmer Münster. Der Valentinskapelle unmittelbar benachbart sind der südliche Chorturm sowie der Chor des Ulmer Münsters.

Eine Infotafel an der Außenwand gibt als Baujahr der Kapelle 1458 an. Der Patrizier Heinrich Rembold hat die Kapelle als Familien-Grablege bauen lassen. Später diente die Kapelle zeitweilig als Schmalzmagazin und wurde deshalb Schmalzhäusle genannt. Die Kapelle steht auf dem Gewölbe eines früheren Klosterpfleghofs. Im Südteil des Gewölbes ruhen noch Gebeine aus dem einstigen Münsterkirchhof.

Am aktuellen Bauzaun des Chors des Ulmer Münsters sind auf großen Tafeln weitere Informationen zur Valentinskapelle und zu deren Renovierung zu finden.   

Donnerstag, 2. Mai 2019

Auf dem Unteren Elbeweg durch die Kernzone Donntal-Lange Steige des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Heute gehen wir auf dem Unteren Elbeweg durch die Kernzone Donntal-Lange Steige des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Der Untere Elbeweg ist einer von fünf freigegebenen Wegen, die durch die Kernzone Donntal-Lange Steige des Biosphärengebiets Schwäbische Alb führen. Allerdings ist der Untere Elbeweg nicht gerade der bekannteste dieser fünf Wege. Bekannt und unglaublich eindrucksvoll sind die durch die beiden Täler der Kernzone - das Donntal und die Lange Steige - führenden Wege. Der Untere Elbeweg dagegen hält sich an die Höhenlage und führt über den Bergrücken, der zwischen dem Donntal und der Langen Steige liegt.

Die Kernzone Donntal-Lange Steige gehört zu den größten und interessantesten Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Sie befindet sich beidseits der Grenze zwischen den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen im hintersten Lenninger Tal. 

Die heutige Wanderung verläuft vollständig im Regierungsbezirk Tübingen und in der Biosphärengebiets-Gemeinde Römerstein. Man sollte eine Begehung des Unteren Elbewegs von der Albhochfläche aus starten und dorthin auch wieder zurückkehren. Man wird auf dem Unteren Elbeweg kaum mal jemand begegnen. Ein einsames Walderlebnis ist garantiert. Der Weg endet auf einem Bergvorsprung über dem Lenninger Lautertal bei einem Sendemast.

Wie kommt man hin?
Einer der möglichen Startpunkte für die Wanderung im Verlauf des Unteren Elbewegs ist der Wanderparkplatz Lange Steige, 774 m ü. NN. Dort befindet sich eine Wander- und Orientierungstafel des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, die mit Stand Frühjahr 2019 leider zum Teil beschädigt worden ist. Der Wanderparkplatz befindet sich an dem von Römerstein-Böhringen nach Römerstein-Strohweiler führenden Sträßchen. Auf der Karte der Wander- und Orientierungstafel kann man den heutigen Weg durch die Kernzone Donntal-Lange Steige genau verfolgen.