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Dienstag, 8. August 2023

Die AlbCard Erlebnisse der Kategorie "Höhlen & Abenteuer in der Natur"

Elf Höhlen und Abenteuer in der Natur sind Erlebnispartner der AlbCard in der Kategorie "Höhlen & Abenteuer in der Natur".

Die Kategorie Höhlen & Abenteuer in der Natur ist eine von fünf Kategorien, in die die Erlebnispartner der AlbCard eingeteilt sind.

Die AlbCard ist ein Programm des Schwäbische Alb-Tourismus. Die AlbCard Gastgeber schenken ab der ersten Urlaubsnacht den Gästen die AlbCard. Die AlbCard berechtigt zum freien Eintritt bei über 160 Top-Sehenswürdigkeiten sowie freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr im Bereich der Schwäbischen Alb und ihrem Umland. 

Die Höhlen & Abenteuer in der Natur im Einzelnen:
Naturschutzzentrum Schopflocher Alb
 
Mit dem AlbGuide unterwegs
 
Tiefenhöhle Laichingen
 
Hohle Fels (bei Schelklingen)
 
HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben
 
Wimsener Höhle
Wimsener Höhle bei Hayingen im Post vom 03.07.2010
 
Bärenhöhle
Die Bärenhöhle bei Sonnenbühl im Post vom 15.09.2009
 
Höhlenführung Falkensteiner Höhle & Gustav-Jakob-Höhle
 
Nebelhöhle
 
Besucherbergwerk Tiefer Stollen
 
Sontheimer Höhle

Weitere Informationen
Die AlbCard im Post vom 12.04.2023

Der Eingang zur Nebelhöhle auf der Reutlinger Alb


Mittwoch, 4. Januar 2023

Die "Mühlheimer Felsenhöhle" im Landkreis Tuttlingen ist neuer Geopoint des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb

Am 06.10.2022 erhielt der Landkreis Tuttlingen seinen zweiten Geopoint. Der neue Geopoint heißt "Mühlheimer Felsenhöhle". Insgesamt gibt es nun 39 Geopoints im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb.

Der Landkreis Tuttlingen ist einer von zehn Landkreisen, die den UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb führen. Geopoints sind ein Instrument zur Besucherinformation und Besucherlenkung im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb.

Die Mühlheimer Felsenhöhle befindet sich im Oberen Donautal auf der Gemarkung der Stadt Mühlheim an der Donau, ca. 120 Höhenmeter über der Donau. Die Mühlheimer Felsenhöhle bildet eine Zwischenstufe zwischen einer unerschlossenen Höhle und einer Schauhöhle. Der Eingang zur Höhle ist verschlossen. An Christi Himmelfahrt ist die Höhle für die Allgemeinheit geöffnet.  

Weitere Informationen

Montag, 21. Februar 2022

"Friedrichshöhle (Wimsener Höhle)" bei Hayingen im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb

Die "Friedrichshöhle (Wimsener Höhle)" auf der südlichen Reutlinger Alb bei Hayingen gehört zu den geologischen Phänomenen der Schwäbischen Alb.

Der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb hat die Wimsener Höhle im Jahr 2020 als sogenannten Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus. Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Im Falle der Wimsener Höhle befindet sich die Infotafel an der Außenwand des Kiosks beim Eingang zur Höhle.

Steckbrief
Name: Friedrichshöhle (Wimsener Höhle)
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Hayingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Flächenalb

Donnerstag, 20. Januar 2022

Die Heimensteinhöhle bei Neidlingen

Die Heimensteinhöhle befindet sich im Heimensteinfelsen auf der Esslinger Alb am Albtrauf im hintersten Neidlinger Tal und gegenüber der Burgruine Reußenstein.

Die Heimensteinhöhle hat zwei Ein- bzw Ausgänge. Eine Tafel neben dem Höhlenausgang teilt folgendes mit: "Höhlenausgang in der Brutzeit von 1.1 - 31.7. geschlossen, Untere Naturschutzbehörde Landratsamt Esslingen".

Die Heimensteinhöhle liegt in einer Höhe von 756 m ü. NN. Sie ist ca. 80 Meter lang und ca. 20 Meter tief. Vom Eingang geht es zunächst steil abwärts. Die Heimensteinhöhle ist eine ehemalige Flusshöhle. Sie wird als der Rest einer durch rückschreitende Erosion abgeschnittenen Höhle betrachtet.

Donnerstag, 11. November 2021

Höhlen im Lenninger Tal

An den Berghängen des Lenninger Tals gibt es einige Höhlen, die überwiegend eine nur kleine Größe haben. Die Gutenberger Höhlen sind als Schauhöhlen ausgebildet.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Höhlen des Lenninger Tals aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Höhlen befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. 

Allradhöhle

Belemnitenhöhle

Bissinger Loch

Etagenhöhle

Fuchslabyrinth

Grabenstetter Steighöhle

Gußmannshöhle und Gutenberger Höhle (Heppenloch)

Sonntag, 7. November 2021

Die Gutenberger Höhlen im Geopark Schwäbische Alb

Die Gutenberger Höhlen auf der Esslinger Alb bei Lenningen-Gutenberg gehören zu den geologischen Phänomenen der Schwäbischen Alb.

Der Geopark Schwäbische Alb hat die Gutenberger Höhlen (Gutenberger Höhle und Gußmannshöhle) im Lenninger Tal im September 2016 als sogenannten Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Im Falle der Gutenberger Höhlen befindet sich eine Infotafel beim Tor zur eigentlichen Gutenberger Höhle. Eine andere Infotafel befindet sich beim Zugang vom Wanderparkplatz Gutenberger Höhlen auf der Albhochfläche.

Steckbrief
Name: Gutenberger Höhlen
Landkreis: Esslingen
Gemeinde: Lenningen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Freitag, 3. September 2021

Der Höhlenbach der Falkensteiner Höhle nach starken Regenfällen

Der Höhlenbach der Falkensteiner Höhle versickert bei normaler Witterung 50 Meter vor dem Höhleneingang. Nur bei nasser Witterung fließt der Höhlenbach aus dem Portal der Falkensteiner Höhle.

Die Falkensteiner Höhle auf der Gemarkung von Grabenstetten im Landkreis Reutlingen gehört zu den größten Höhlen der Schwäbischen Alb. Die Höhle ist unerschlossen. Die Befahrung der Höhle darf nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen.

Beim Parkplatz am Zugang zur Falkensteiner Höhle befindet sich eine ausführliche Infotafel zur Falkensteiner Höhle. Demnach gehört die Falkensteiner Höhle mit Stand 2013 zu den 20 längsten Höhlen in Deutschland. Sie ist eine aktive Wasserhöhle. Der Höhlenbach fließt das ganze Jahr über. Er verschwindet normalerweise vor dem Ausgang in einem Schluckloch und kommt später wieder in der Elsach zum Vorschein. Vor allem nach der Schneeschmelze oder nach einer längeren Regenzeit fließt der Bach auch aus dem Höhlenportal. Die Luft- und Wassertemperatur beträgt ganzjährig ca. 9 Grad Celsius.

Mittwoch, 1. September 2021

Infotafel "Falkensteiner Höhle 560 m ü. NN" bei Grabenstetten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Im Jahr 2012 wurden im Landkreis Reutlingen 102 Infotafeln zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb aufgestellt, bevorzugt an den Wanderparkplätzen.

Eine dieser Tafeln befindet sich auf dem Parkplatz der Falkensteiner Höhle an der L 211 von Bad Urach nach Grabenstetten.

Die Infotafel zeigt eine Titelleiste mit einem Bild vom Eingang der Falkensteiner Höhle sowie dem Titel "Falkensteiner Höhle 560 m ü. NN". Den Hauptteil der Tafel nimmt eine topographische Karte der Umgebung ein. Sie zeigt die Wanderwege, Sehenswürdigkeiten, touristischen Einrichtungen sowie die Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In der Textleiste gibt es allgemeine Infos über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie standortabhängige Angaben in Wort und Bild. Auf der Infotafel beim Parkplatz Falkensteiner Höhle werden sechs Sehenswürdigkeiten vorgestellt: Grabenstetten, Evangelische Peter-und-Paul-Kirche, Keltenmuseum Heidengraben, Streuobstlehrpfad "Vogeltal", Achsnagelweg, Falkensteiner Höhle.

Donnerstag, 1. Juli 2021

Die Schillerhöhle bei Bad Urach - einer der Schauplätze des Romans "Rulaman"

Die Schillerhöhle auf der Gemarkung von Bad Urach ist einer der Schauplätze des heimatgeschichtlichen Romans "Rulaman".

Die Höhle befindet sich am Nordhang des Bergvorsprungs, der die Burgruine Hohenwittlingen trägt, auf einer Höhe von 640 m ü. NN. Die Höhle ist ca. 120 Meter lang. Die Schillerhöhle ist die "Tulkahöhle" im Roman Rulaman. 

Die Schillerhöhle ist im Winterhalbjahr mit einem Eisentor wegen des Fledermausschutzes geschlossen. Im Sommerhalbjahr kann man in die Höhle hineingehen. Es ist eine unerschlossene Höhle. Die Begehung erfordert eine Lampe, einen Helm und Trittsicherheit.

Ein anderer Name für die Höhle ist Schillingshöhle. Der Überlieferung nach verunglückte im Jahr 1341 ein Herr von Schilling bei der Bärenjagd in der Höhle. Beim Heimtransport soll er auf dem Pass zwischen dem Dettinger Hörnle und der Karlslinde gestorben sein. Über diesen Pass führt ein historischer Weg von Dettingen an der Erms nach Neuffen. Auf dem Pass steht ein Denkmal (Schillingskreuz).

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Die Wimsener Höhle bei Hayingen ist ein neuer Geopoint des Geoparks Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen

Am 2. Oktober 2020 wurde der neue Geopoint "Wimsener Höhle" bei Hayingen im Landkreis Reutlingen eingeweiht. Das teilte der Geopark Schwäbische Alb auf seiner Website mit.

Der Geopoint Wimsener Höhle ist der dritte Geopoint im Landkreis Reutlingen und der 35. Geopoint insgesamt. Ziel ist, dass in allen zehn Landkreisen, die den UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb tragen, jeweils mindestens zehn Geopoints ausgewiesen werden.

Die Wimsener Höhle, die auch Friedrichshöhle genannt wird, ist die einzige mit dem Boot befahrbare Schauhöhle Deutschlands und die tiefste erforschte Unterwasserhöhle Deutschlands. 

Weitere Informationen

Montag, 9. Dezember 2019

Die Falkensteiner Höhle im Geopark Schwäbische Alb

Die Falkensteiner Höhle auf der Uracher Alb bei Grabenstetten gehört zu den geologischen Phänomenen sowie zu den bekanntesten Höhlen der Schwäbischen Alb.

Der Geopark Schwäbische Alb hat die Falkensteiner Höhle im Jahr 2019 als sogenannten Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Die zweisprachige Infotafel am Zugang zur Falkensteiner Höhle erklärt die geologische Situation, das Element Wasser sowie die Regeln zur Befahrung der Höhle.

Steckbrief
Name: Falkensteiner Höhle
Landkreis: Reutlingen 
Gemeinde: Grabenstetten
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Höhenlage: 620 m ü NN
Koordinaten: N 48 30 50, E 9 27 09

Mittwoch, 31. Juli 2019

Westerheimer Höhlendreieck mit Schertelshöhle, Burkhardtshöhle und Steinernem Haus im Geopark Schwäbische Alb

Das Westerheimer Höhlendreieck mit Schertelshöhle, Burkhardtshöhle und Steinernem Haus gehört zu den geologischen Phänomenen auf der Schwäbischen Alb.

Der Geopark Schwäbische Alb hat das Westerheimer Höhlendreieck im September 2016 als sogenannten Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Das Westerheimer Höhlendreieck verfügt gleich über drei Tafeln.


Dienstag, 27. März 2018

Die Venus vom Hohle Fels - einer der ältesten Kunstgegenstände der Menschheit


Die Venus vom Hohle Fels ist mit einem Alter von 35.000 bis 40.000 Jahren einer der ältesten Kunstgegenstände der Menschheit und die älteste Menschendarstellung der Welt.

Die Venus vom Hohle Fels wurde im Jahr 2008 bei Ausgrabungen in der Höhle Hohle Fels auf der Blaubeurer Alb im Achtal zwischen Schelklingen und Blaubeuren gefunden. Der Hohle Fels wurde als Geopoint des Geoparks Schwäbische Alb ausgewiesen. Heute ist die Venus vom Hohle Fels im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren ausgestellt.

Venus vom Hohle Fels
Die Venus vom Hohle Fels ist eine ca. 6 cm hohe und ca. 33 Gramm schwere Figur aus Mammut-Elfenbein. Sie war in sechs Einzelteile zerfallen, die in der Höhle ca. 20 Meter vom Höhleneingang gefunden wurden. Die Datierung der Figur weist auf ein Alter von 35.000 bis 40.000 Jahren hin.  

Mittwoch, 19. Juli 2017

UNESCO erklärt sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum Weltkulturerbe

Das Welterbekomitee der UNESCO hat bei seiner 41. Sitzung vom 02. bis 12. Juli 2017 in Krakau sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum Weltkulturerbe erklärt. Dies ist die erste UNESCO-Welterbestätte auf der Schwäbischen Alb.

Der offizielle Name der neuen Welterbestätte in englischer Sprache lautet: Caves and Ice Age Art in the Swabian Jura (Höhlen und Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb).

Damit erkennt die UNESCO die in diesen sechs Höhlen gemachten Funde frühgeschichtlicher Kunstwerke, Musikinstrumente und von handwerklichem Gerät als Kulturgegenstände von universellem Wert an. Zudem werden die sechs Höhlen als Welterbestätte anerkannt.

Die sechs Höhlen befinden sich im Achtal zwischen Blaubeuren und Schelklingen und im Lonetal-Abschnitt südlich von Bissingen ob Lontal (Stadtteil von Herbrechtingen).

Im Achtal sind die Höhlen Hohle Fels, Sirgenstein und Geißenklösterle betroffen. Im Lonetal sind nun die Höhlen Bockstein, Hohlenstein und Vogelherd Weltkulturerbe.

Mittwoch, 5. April 2017

Thementafel "Barnberghöhle" im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs

Die Thementafel Barnberghöhle befindet sich im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs, eines Qualitätswegs Wanderbares Deutschland, der von Metzingen nach Neuffen führt, sowie am Rand der Erkenbrechtsweiler Berghalbinsel.  

Im Rahmen der Neukonzeption des Gustav-Ströhmfeld-Wegs wurden in den Jahren 2012/13 zahlreiche Thementafeln im Wegverlauf aufgestellt. Sie informieren über die Geologie, die Landschaftsgeschichte und die Biologie der Landschaft am Albtrauf zwischen Metzingen und Neuffen.

Die Thementafel Barnberghöhle befindet sich an der Kante des Albtraufs am Ostrand des hintersten Neuffener Tals. Dieser Teil des Albtraufs heißt Barnberg. Das auf der Albhochfläche angrenzende Gebiet heißt Hochholz. Die Thementafel Barnberghöhle befindet sich beim Wegweiserstandort Blauer Rank-Hütte, 725 m, im Abschnitt des Gustav-Ströhmfeld-Wegs zwischen der Neuffener Steige und dem Hohenneuffen.

Die Thementafel informiert über die Höhlen der Schwäbischen Alb allgemein und über die Barnberghöhle im Besonderen. 

Freitag, 9. September 2016

Die Nebelhöhle - eine der bekanntesten Schauhöhlen Deutschlands

Die Nebelhöhle bei Sonnenbühl-Genkingen ist eine der bekanntesten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb und darüber hinaus ganz Deutschlands.

Beim Großparkplatz der Nebelhöhle befindet sich eine Informationstafel, die über das Nebelhöhlenfest und auch über die Nebelhöhle Auskunft gibt. Demnach ist die Nebelhöhle eine Tropfsteinhöhle mit einer Länge von 803 Metern. Der für Besucher erschlossene Teil erstreckt sich über 380 Meter. 

Im Jahr 1486 wurde zum ersten Mal ein Nebelloch urkundlich erwähnt. Dieses Loch ist heute noch vorhanden. Es ist eine Felsspalte in der Höhlendecke, durch die Tageslicht in die Höhle fällt. Die Felsspalte befindet sich heute in der letzten Halle der für Besucher zugänglichen Höhle. Insbesondere im Winter stieg Nebel aus der Felsspalte auf. Daher hat die Höhle ihren Namen.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Sechs Höhlen der Schwäbischen Alb sollen für Unesco-Welterbetitel nominiert werden

Für sechs Höhlen der Schwäbischen Alb soll bei der Unesco ein Antrag auf den Unesco-Welterbetitel gestellt werden. 

Das teilte das federführende Regierungspräsidium Stuttgart am 29.05.2015 mit. Das dem Regierungspräsidium Stuttgart zugeordnete Landesamt für Denkmalpflege bereitet zur Zeit den Antrag für eine Unesco-Weltkulturerbestätte "Höhlen der ältesten Eiszeitkunst" (Caves with the oldest Ice Age Art) vor.

In den sechs Höhlen wurden die weltweit ältesten Belege mobiler figürlicher Kunst entdeckt. Der seit dem Jahr 2012 vorbereitete Antrag soll im Februar 2016 bei der Unesco in Paris eingereicht werden. Eine Entscheidung der Unesco wird für das Jahr 2017 erwartet.

Die Fundschichten in den Höhlen werden auf ein Alter von 32.000 bis 43.000 Jahre vor heute datiert. Bisher sind über 50 figürliche Kunstobjekte und acht Flöten bekannt. Sie sind meist aus Elfenbein, aber auch aus Knochen gearbeitet worden.

Die sechs Höhlen befinden sich im Achtal 15 Kilometer westlich von Ulm sowie im Lonetal ca. 15 Kilometer nordöstlich von Ulm.

Sonntag, 11. Januar 2015

Die Nikolaushöhle bei Veringenstadt

Die Nikolaushöhle befindet auf der orographisch linken Seite der Lauchert an einem Prallhang direkt südlich über der Altstadt von Veringenstadt.

In der Umgebung von Veringenstadt im Laucherttal gibt es überdurchschnittlich viele Höhlen. Diese Höhlen sind nicht besonders lang. Sie zeichnen sich jedoch durch relativ große Öffnungen aus.

Zwei Höhlen erheben sich direkt über der Altstadt von Veringenstadt, die Göpfelsteinhöhle und die Nikolaushöhle. Diese letztgenannte Höhle ist das Thema im heutigen Post in diesem Blog. Von der Altstadt aus, sowie vom Lauchertufer und auch vom Burgberg nördlich der Altstadt aus kann man die große Öffnung der Nikolaushöhle gut sehen. 

Die Nikolaushöhle liegt auf einer Höhe von 670 m ü NN und ca. 40 Meter über dem Laucherttal. Die Höhle ist 30 Meter lang, 10 bis 15 Meter breit und 5 Meter hoch. Der Höhlenboden steigt nach hinten an. Das Gestein ist Weißjura epsilon und Weißjura zeta.  Die Nikolaushöhle ist auch als Geotop ausgewiesen.

Samstag, 27. Dezember 2014

Die Göpfelsteinhöhle bei Veringenstadt

Die Göpfelsteinhöhle zählt zu den bekanntesten Höhlen im Gebiet um Veringenstadt im Laucherttal.

Diese Höhle befindet sich am Südhang eines Bergsporns, der aus Richtung Westen ins Laucherttal hineinragt, sowie direkt oberhalb der Altstadt von Veringenstadt.

Das Laucherttal im Bereich von Veringenstadt ist - neben dem Raum Bad Urach und dem Blautal - eines der drei wichtigsten Höhlengebiete auf der Schwäbischen Alb. Das gilt für die Zahl der Höhlen ebenso wie in Bezug auf die Bedeutung der Höhlen für die frühgeschichtliche Forschung sowie für die Erforschung der Erdgeschichte.

Direkt unter der Höhle hat man in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts einen Straßentunnel für die B 32 (Umfahrung Veringenstadt) gebaut. Der Massenkalkfels in diesem Gebiet ist Gott sei Dank so hart, dass die Höhle durch den Tunnelbau nicht zu Schaden gekommen ist. Einige Meter weiter westlich führt ein Eisenbahntunnel für die Hohenzollerische Landesbahn durch den Bergsporn hindurch.

Samstag, 28. Dezember 2013

Die Karsthöhle "Haus" am Rosenstein bei Heubach

Am Rosenstein, dem markantesten Punkt am Albtrauf der Ostalb, finden sich zahlreiche Höhlen. Die beiden benachbarten Höhlen "Große Scheuer" und Haus sind die bekanntesten der Rosensteinhöhlen. Im vorausgegangenen Post in diesem Blog war die Höhle Große Scheuer das Thema. Heute geht es um die Karsthöhle Haus.

Die Große Scheuer und das Haus waren früher mal Bestandteil ein und derselben Höhle. Das über 100 Meter lange Zwischenstück ist schon längst der Erosion zum Opfer gefallen und liegt nun in der Form von Felsblöcken am Hang des Rosensteins.

Die Große Scheuer und das Haus unterscheiden sich in wichtigen Punkten. Während die Große Scheuer drei große Öffnungen hat, die diese Höhle zur Gänze ausleuchten, besitzt das Haus nur einen Eingang, so dass der hintere Teil der Höhle relativ dunkel ist. Der Querschnitt der Großen Scheuer ähnelt dem Querschnitt eines Straßentunnels. Das Haus hat hingegen einen unregelmäßigen, etwas kleineren Querschnitt. Unterschiede gibt es auch bei der Erreichbarkeit. Die Große Scheuer ist einfach erreichbar. Der Wanderweg von Lautern auf den Rosenstein (Remstal-Höhenweg) führt durch die Große Scheuer hindurch. Will man das Haus besuchen, muss man von diesem Wanderweg einen kleinen, steilen Abstecher auf einem schlechten Pfad machen.