Montag, 27. Februar 2012

Aussicht von der Burgruine Rauber


Im vorangegangenen Post in diesem Blog ging es um die mitten im Wald am Albtrauf bei Lenningen gelegene Burgruine Rauber (Untere Diepoldsburg). Heute soll die Aussicht von der Burgruine Rauber das Thema sein. Hierbei ist die Lage der Burgruine mitten im Wald und eine bestehende Aussicht von dort nur auf den ersten Blick ein Widerspruch.

Vor allem nach Norden hat man von verschiedenen Stellen der Burgruine aus einen interessanten Blick. Die nachfolgenden Bilder wurden im Herbst aufgenommen. Wenn die Bäume kahl sind, ist die Aussicht wohl noch weitreichender. Die der Burgruine Rauber nächstgelegenen "richtigen" Aussichtspunkte sind der Aussichtsturm auf dem Teckberg, der Gelbe Fels im Süden des Teckbergs, der Breitenstein sowie der Auchtert-Gipfel bei Ochsenwang und der Mittagsfels über Lenningen. Einen dieser Aussichtspunkte kann man zusammen mit der Burgruine Rauber aufsuchen.

Sonntag, 26. Februar 2012

Burgruine Rauber (Untere Diepoldsburg) bei Lenningen


Am Albtrauf bei Lenningen, dort wo der Teckberg an die Tafel der Schwäbischen Alb anschließt, befindet sich die Burgruine Rauber. Unter diesem Namen zumindest ist die Burg allgemein bekannt und ausgeschildert. Der offizielle Name der Burg ist jedoch Untere Diepoldsburg. Es gibt auch eine Obere Diepoldsburg, die sich nur wenige hundert Meter südöstlich der Unteren Burg befindet.

Die Burg Untere Diepoldsburg wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Im Jahr 1624 wird die Burg zum ersten Mal als Rauber erwähnt.  In den Jahren 1964/65 erwarb die öffentliche Hand die inzwischen längst als Ruine daliegende Burg (damaliger Landkreis Nürtingen). In der Folge wurden Restaurierungs- und bestandssichernde Arbeiten durchgeführt. Heute findet man eine stattliche Burgruine vor, die idyllisch im Wald liegt - ein lohnendes und zumindest mit dem Auto einfach zu erreichendes Ausflugsziel.   


Freitag, 17. Februar 2012

Geopark Schwäbische Alb präsentiert Ausflugstip und Geo-Nachricht des Monats

Der Geopark Schwäbische Alb ist nicht nur als Nationaler Geopark anerkannt, sondern auch Mitglied im European Geoparks Network und im Global Network of National Geoparks. Mit dieser Mitgliedschaft sind auch Verpflichtungen verbunden, wie zum Beispiel eine gute Information der Besucher und eine gute Internetpräsenz. 

Gerade beim Internetauftritt hat sich beim Geopark Schwäbische Alb inzwischen einiges getan. Ein Besuch der Seite www.geopark-alb.de ist somit zu empfehlen. Unter anderem gibt es auf der Internetseite des Geoparks Schwäbische Alb auch die Rubriken "Ausflugstip des Monats" und "Geo-Nachricht des Monats".

Im Monat Februar 2012 ging der Ausfllugstip des Monats zum Urweltmuseum in Aalen. Dies ist das größte städtische Fossilienmuseum Süddeutschlands. Es beherbergt über 1000 Versteinerungen.

Die Geo-Nachricht des Monats behandelt das Thema Rohstoffabbau und Naturschutz. Seit dem Jahr 2000 kooperieren die Abbaubetriebe mit dem Naturschutzverband NABU. Hier geht es darum, durch Renaturierung und Rekultivierung die durch den Rohstoffabbau erfolgten Eingriffe in den Naturhaushalt weitestgehend zu kompensieren.    

Montag, 6. Februar 2012

Aussicht vom Rosenstein-Ostfelsen


Der Rosenstein ist einer der markantesten Berge am Albtrauf der Ostalb. Der Berg ist nur durch eine schmale Landbrücke mit der Hochfläche der Schwäbischen Alb verbunden. 

Am Rosenstein gibt es viel zu sehen. Man kann auf einem Rundweg das Gipfelplateau umrunden. Es gibt verschiedene Aussichtspunkte, von denen man in Richtung Osten, Norden und Westen sehen kann. Teilbereiche des Berges sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Westen des Berges erhebt sich die Burgruine Rosenstein. Dann gibt es noch Felsen und Höhlen sowie vorgeschichtliche Wälle.

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um den Ostfelsen des Rosensteins und die Aussicht von dort. Der Ostfelsen befindet sich innerhalb des Naturschutzgebiets Rosenstein. Dieses Schutzgebiet mit einer Größe von 22 Hektar wurde im Jahr 1981 ausgewiesen. Zeitweise ist das Betreten der Felsköpfe außerhalb des eigentlichen Aussichtspunkts Ostfelsen zum Schutz der wertvollen Flora und Fauna nicht gestattet.

Freitag, 3. Februar 2012

Einheitliche Beschilderung der Wanderwege auf der Schwäbischen Alb in Sicht

Bei der Messe CMT 2012, die im Januar auf dem Messegelände in Stuttgart stattfand, konnte man zum ersten Mal die neue Beschilderung für die Wanderwege auf der Schwäbischen Alb sehen. In den kommenden Jahren sollen ca. 14.000 Kilometer Wanderwege auf der Schwäbischen Alb einheitlich beschildert werden.

Die neue Beschilderung wird in den kommenden Jahren gemeinsam vom Schwäbischen Albverein und vom Schwäbische Alb-Tourismus-Verband (SAT) vor Ort umgesetzt. Am 9.1.2012 wurde die neue Beschilderung in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wird zukünftig zwei Schildertypen geben. Gelbe, größere Schilder kennzeichnen die Weitwanderwege und die Verbindungswege. Hellgrüne, kleinere Schilder kennzeichnen die örtlichen Rundwanderwege. An den Schildermasten werden zudem die GPS-Koordinaten des jeweiligen Standorts angebracht. Die Wegzeichen des Schwäbischen Albvereins bleiben erhalten und werden auf den neuen Schildern zu finden sein.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Am Fuße der Rutschenfelsen bei Bad Urach


Die Rutschenfelsen sind wohl die beeindruckendste Felsbildung im Ermstal (Uracher Tal). Das Gebiet der Rutschenfelsen ist Bestandteil des 226,5 Hektar großen Naturschutzgebiets Rutschen. Zu diesem Naturschutzgebiet gehören auch der Uracher Wasserfall (siehe die Posts vom 17.08.09 und vom 03.01.10) sowie die Gütersteiner Wasserfälle (siehe den Post vom 16.10.09).

Die Rutschenfelsen befinden sich im Talschluss des Brühlbachs, eines Seitenbachs der Erms. Sie sind nur durch einen Bergsporn vom Taleinschnitt des Uracher Wasserfalls getrennt. Man kann auf der Albhochfläche bis an den Abbruchrand der Rutschenfelsen gehen und hat von dort eine wunderschöne Aussicht. In diesem Post geht es aber um einen  Pfad, der am Fuß der Rutschenfelsen entlangführt. Das Gebiet am Fuß der Rutschenfelsen nennt man auch Hölle. Wenn man dort ist, weiß man warum.

Dienstag, 17. Januar 2012

Naturschutzgebiet Schopflocher Moor im Winter

Das Naturschutzgebiet Schopflocher Moor ist ein sehr seltenes Feuchtgebiet auf der Albhochfläche der Esslinger Alb. 

Das einzige Hochmoor auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb ist auch im Winter besuchenswert. Die Gleichung Winter = schneebedeckte Landschaft stimmt jedoch heutzutage auch für die Hochfläche der Schwäbischen Alb nicht mehr in jedem Fall. Es gibt keine Schneegarantie mehr. Und so sind auch die folgenden Winterbilder an einem Wintertag fast ohne Schnee aufgenommen worden. Allerdings war es ein wunderschöner Wintertag mit blauem Himmel und Temperaturen etwas über Null Grad.

Das Naturschutzgebiet Schopflocher Moor wurde zum letzten Mal im Jahr 2007 vergrößert. Es umfasst jetzt 76,5 Hektar. Bei der letzten Vergrößerung des Gebiets ist eine südlich angrenzende Fläche einschließlich einer Doline hinzugekommen, ebenso wie eine ebenfalls südlich angrenzende Hangfläche. Hoffentlich wird das Schutzgebiet in der Zukunft weiter vergrößert. Das ist wichtig, damit von den angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht verunreinigtes Wasser in das Schutzgebiet geschwemmt wird. Dem Schwäbischen Albverein gehören große Teile des Schutzgebiets.


Freitag, 13. Januar 2012

Schwäbischer Albverein erhält Umweltpreis der Europäischen Wandervereinigung EWV

Der Schwäbische Albverein hat am 8. Oktober 2011 den Umweltpreis der Europäischen Wandervereinigung EWV erhalten. Die EWV ist die Dachorganisation aller europäischen Wandervereine. 

Der Umweltpreis der EWV wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal verliehen. Zukünftig soll der Preis jedes Jahr verliehen werden. Im Jahr 2011 gab es einen ersten Preis, einen zweiten Preis und zwei dritte Preise. Der Schwäbische Albverein kann stolz darauf sein, dass er bei der erstmalig erfolgten Preisverleihung des neuen Umweltpreises der EWV gleich den ersten Preis erhalten hat.

Der erste Preis wurde verliehen für den Holzbohlenweg im Naturschutzgebiet Schopflocher Moor bei Bissingen-Ochsenwang auf der Mittleren Alb. Bereits im Jahr 1978 hat der Schwäbische Albverein einen Holzbohlensteg durch das Moor gebaut, das sich zu großen Teilen im Besitz des Vereins befindet. Dies war eine der ersten barrierefreien Besucherlenkungsmaßnahmen Europas.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Landkreis Esslingen errichtet neue Informationstafeln im Biosphärengebiet

Ende vergangenen Jahres hat der Landkreis Esslingen 75 neue Informationstafeln im Biosphärengebiet Schwäbische Alb aufgestellt, bevorzugt an den Wanderparkplätzen. Damit soll die Information für die Besucher des Biosphärengebiets weiter verbessert werden. Vor allem soll jedoch die Information zum Biosphärengebiet auf eine einheitliche Grundlage gestellt werden.

Die Kampagne für eine bessere Besucherinformation im Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat vor über einem Jahr mit dem Aufstellen von Schildern entlang der Autobahn A8 und an den Außengrenzen des Biosphärengebiets begonnen. Mit den 75 neuen Informationstafeln gibt es nun auch eine einheitliche Information innerhalb des Biosphärengebiets. Die beiden anderen am Biosphärengebiet beteiligten Landkreise Reutlingen und Alb-Donau wollen in den kommenden Jahren bei der Vereinheitlichung der Informationstafeln nachziehen. Eine weitere Aufgabe für die Zukunft, die alle drei Landkreise betrifft, ist die Ausschilderung der Kernzonen des Biosphärengebiets.

Freitag, 6. Januar 2012

Rems-Ursprung bei Essingen

Die Quelle des Flusses Rems, eines rechten Seitenflusses des Neckars, befindet sich auf der Ostalb bei Essingen.

Die Rems hat auf den ersten Blick nicht viel mit der Schwäbischen Alb zu tun. Zunächst denkt man bei der Rems an das weinberggeschmückte und milde Remstal östlich von Stuttgart. Ein kleines Stück verläuft die Rems jedoch auch auf der Schwäbischen Alb. Hierbei handelt es sich um den obersten Abschnitt der Rems von der Quelle bis zum Austritt aus der Albtafel bei Essingen.

Der Rems-Ursprung ist als Naturdenkmal ausgewiesen und ein Geotop. Die offizielle Quelle befindet sich unmittelbar neben der Landesstraße L 1165, die von Essingen hinauf auf die Schwäbische Alb zum Teilort Lauterburg führt. Eine Tafel beim Rems-Ursprung liefert einige Daten zur Rems. Der Rems-Ursprung liegt auf einer Höhe von 551 m ü NN, die Mündung in den Neckar liegt auf 203 m ü NN. Die Gesamtlänge des Flusses ist 80 Kilometer, das Gesamtgefälle 348 Meter. Das durchschnittliche Gefälle ist 4,35 Meter pro Kilometer.