Montag, 28. Mai 2018

Qualitätsweg Lauterfelsensteig (Eiszeitpfade) bei Blaustein, Teil 4 von 4

Dies ist der vierte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Lauterfelsensteig bei Blaustein auf der Ulmer Alb aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung bis zum Lautertopf gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Beim Lautertopf beginnt der steile Anstieg aus dem Kleinen Lautertal auf die Albhochfläche nordöstlich dieses Tals. Man erreicht die Albhochfläche in der Nähe der Häusergruppe Hohenstein, einem ehemaligen Burgstall, zu Blaustein gehörend.

Der Weg führt bis zur Kreisstraße K 7383. Südlich dieser Kreisstraße geht es dann durch schönen Wald am Rand des Hangs des Kleinen Lautertals entlang. Man erreicht dann die K 7383 ein zweites Mal beim Parkplatz der Weidacher Hütte. 

Samstag, 26. Mai 2018

Qualitätsweg Lauterfelsensteig (Eiszeitpfade) bei Blaustein, Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Lauterfelsensteig bei Blaustein auf der Ulmer Alb aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung begonnen und sind bis zum Beginn des Naturschutzgebiets Kleines Lautertal gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Es geht nun am Talgrund des Kleinen Lautertals entlang talaufwärts. Immer wieder verläuft der Weg direkt neben dem Flüsschen Kleine Lauter, das im Lautertopf entspringt.

Auf der gegenüberliegenden, der orographisch linken Talseite, sieht man einige malerische Felsen. Sie haben dem Lauterfelsensteig seinen Namen gegeben. Es gibt dort wertvolle Biotope wie Wacholderheiden, Trockenwälder, Trockenbiotopkomplexe und trockene Hänge.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Qualitätsweg Lauterfelsensteig (Eiszeitpfade) bei Blaustein, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Lauterfelsensteig bei Blaustein auf der Ulmer Alb aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute beginnen wir mit der Wanderung im Wegverlauf.

Auf dem Bahnhofsvorplatz des Bahnhofs Herrlingen befindet sich der erste Wegweiserstandort im Verlauf des Lauterfelsensteigs "Herrlingen Bahnhof, 497 m". Hier überquert man die B 28 bei einer Kreisverkehrsanlage, folgt wenige Meter der Bahnhofstraße und biegt dann nach links ab in den Lindenhofpark.

Man geht durch einen Torbogen und kommt dann in den schönen Park rund um die Villa Lindenhof. Diese Villa ist eines der wichtigsten Jugendstilgebäude der Region. Sie wurde 1905 erbaut.

Dienstag, 22. Mai 2018

Qualitätsweg Lauterfelsensteig (Eiszeitpfade) bei Blaustein, Teil 1 von 4

Der Qualitätsweg Lauterfelsensteig bei Blaustein gehört zur Wegegruppe der Eiszeitpfade.

Die Eiszeitpfade sind Rundwanderwege im Alb-Donau-Kreis. Die Eiszeitpfade wurden in den Jahren 2016/17 im Rahmen der Umsetzung des neuen Wege- und Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb im Alb-Donau-Kreis eingerichtet. Einige dieser Rundwanderwege wurden vom Deutschen Wanderverband als Qualiätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert, darunter auch der Lauterfelsensteig. Dieser Weg wurde als Themenweg "traumtour" zertifiziert.

Der Lauterfelsensteig ist das Thema im heutigen und in den drei folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zum Weg. In den drei folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Lauterfelsensteigs.

Der Lauterfelsensteig beschreibt eine Rundtour auf der Ulmer Alb im unteren Teil des Kleinen Lautertals. Hierbei verläuft der Weg sowohl im Talgrund des Kleinen Lautertals als auch über die Höhen beidseits des Tals. 

Steckbrief
Name: Lauterfelsensteig
Wegegruppe: Eiszeitpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 13,7 Kilometer
Höhenunterschied: 283 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Gemeinde: Blaustein
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturräume: Mittlere Flächenalb und Lonetal-Flächenalb

Freitag, 18. Mai 2018

Denkmalstiftung Baden-Württemberg erklärt Gebäude Büchsengasse 12 in Ulm zum Denkmal des Monats April 2018

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat das Gebäude Büchsenstraße 12 in Ulm zum Denkmal des Monats April 2018 erklärt.

Damit würdigt die Denkmalstiftung das private Engagement eines Bauherrn, der den mittelalterlichen Gebäudekomplex in der Büchsengasse kurz vor seinem Zerfall gerettet hat. Es handelt sich hier um eines der ältesten Häuser Ulms. 

Das Fachwerkgiebelhaus war 55 Jahre lang unbewohnt. Seit dem Jahr 1905 ist das Gebäude als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ausgewiesen. Die ältesten Teile des Gebäudes mit Baujahr 1410 befinden sich im Rückgebäude und sind für die Öffentlichkeit nicht einsehbar. Der an die Büchsengasse grenzende Gebäudeteil datiert von 1618 mit Veränderungen im 18. Jahrhundert.

Das Gebäude Büchsengasse 12 war eines der letzten Kulturdenkmale in der Ulmer Altstadt nördlich des Münsters, die nach der Zerstörung Ulms im Zweiten Weltkrieg noch nicht wieder restauriert worden sind.

Montag, 14. Mai 2018

Der Lautertopf bei Blaustein-Lautern - eine der stärksten Karstquellen der Schwäbischen Alb

Der Lautertopf auf der Ulmer Alb ist eine der großen Quellen auf der Donauseite der Schwäbischen Alb.

Mit einer Schüttung zwischen 150 und 500 Litern/Sekunde ist der Lautertopf eine der stärksten Quellen der Schwäbischen Alb. Im Lautertopf entspringt die Kleine Lauter (bzw Hirrlinger Lauter). In Blaustein-Herrlingen mündet die Kleine Lauter in die Blau, die vom Blautopf, einem anderen der großen Quelltöpfe der Schwäbischen Alb, kommt. Die Blau mündet in Ulm in die Donau.

Ein Teil des Kleinen Lautertals, in dem sich auch der Lautertopf befindet, wurde als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Lautertopf befindet sich im Blausteiner Ortsteil Lautern. Dort gibt es mehrere historische Gebäude, darunter die Evangelische Kirche Unserer Lieben Frau mit einem spätgotischen Schnitzaltar.

Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau hat den Lautertopf als Geotop ausgewiesen, unter der Bezeichung "Lauterursprung ca. 300 m NNW von Lautern im Lautertal".

Der Lautertopf spielte für die Wasserversorgung der Ortschaften auf der Albhochfläche eine große Rolle. Im Jahr 1873 begannen die Gemeinden Scharenstetten, Temmenhausen, Bermaringen und Dornstadt mit dem Bau eines Wasserwerks am Lautertopf. Dieses Wasserwerk war bis 1976 in Betrieb, als ein neues Wasserwerk wenige Meter flussabwärts in Betrieb genommen wurde.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Föhrenberg - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Föhrenberg am Rand des Ermstals bei Bad Urach-Seeburg ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Die Kernzone Föhrenberg gehört zu den größten Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Föhrenberg:

  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Sehenswürdigkeiten
  • Wie kommt man hin? 
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Föhrenberg in diesem Blog

Sonntag, 6. Mai 2018

Naturdenkmal Schlupffels/Enge bei Bad Urach-Sirchingen

Der Schlupffels befindet sich am linken Hang des Ermstals zwischen Bad Urach und Seeburg sowie südöstlich des auf der Albhochfläche gelegenen Bad Uracher Stadtteils Sirchingen.

Auf den Wander- und Orientierungskarten, die an zahlreichen Wanderparkplätzen und anderen wichtigen Punkten auf der Gemarkung von Bad Urach aufgestellt sind, ist beim Schlupffels ein Aussichtspunkt eingetragen. Das trifft jedoch praktisch nicht zu. Seit vielen Jahrzehnten ist der Schlupffels mit seiner Umgebung vollständig von Hochwald bedeckt. Eine Aussicht ist dort deshalb kaum vorhanden. Allenfalls kann man im Winterhalbjahr durch die Bäume ein wenig hindurchsehen.

Der Schlupffels wurde am 10.02.1992 als flächenhaftes Naturdenkmal mit einer Fläche von 2,8 Hektar ausgewiesen. Dies erfolgte im Rahmen der Verordnung des Landratsamts Reutlingen als Untere Naturschutzbehörde zum Schutz von Felsen im Landkreis Reutlingen. Diese Verordnung ersetzte eine ältere Verordnung vom 19.12.1979. Der Namensteil "Enge" im Namen des Naturdenkmals bezieht sich auf das Gewann.    

Der Schlupffels ist vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau auch als Geotop ausgewiesen worden. Hier wird die Bezeichnung "Felsgalerie und Einzelfelsen 1200 m W von Seeburg" verwendet. Gemäß der Geotopbeschreibung gilt für die Felsen auf 400 Metern Länge und bis zu 130 Metern Breite ein vollständiges Betretungsverbot.

Der Schlupffels befindet sich am Rand der Kernzone Föhrenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Ein kleiner Teil des flächenhaften Naturdenkmals befindet sich innerhalb der Kernzone.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Superlative und Rekorde der Schwäbischen Alb


Die Schwäbische Alb ist auf den ersten Blick ein etwas herbes Mittelgebirge, das seine Schönheiten und Geheimnisse nicht sofort preisgibt. Auf den zweiten Blick weist die Schwäbische Alb überraschend viele Superlative und Rekorde auf, menschengemachte und natürliche.

Im heutigen Post in diesem Blog sind einige dieser Superlative und Rekorde aufgelistet - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Hierbei werden zwei Kategorien unterschieden. Einmal die Superlative und Rekorde, die über die Schwäbische Alb hinausreichen (im Ausnahmefall sogar weltweit) und zum anderen die Superlative und Rekorde innerhalb der Schwäbischen Alb. 

Vom heutigen Post aus gibt es Links zu Artikeln in diesem Blog, die sich mit den einzelnen Themen befassen. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.