Mittwoch, 31. Juli 2019

Westerheimer Höhlendreieck mit Schertelshöhle, Burkhardtshöhle und Steinernem Haus im Geopark Schwäbische Alb

Das Westerheimer Höhlendreieck mit Schertelshöhle, Burkhardtshöhle und Steinernem Haus gehört zu den geologischen Phänomenen auf der Schwäbischen Alb.

Der Geopark Schwäbische Alb hat das Westerheimer Höhlendreieck im September 2016 als sogenannten Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Das Westerheimer Höhlendreieck verfügt gleich über drei Tafeln.

Sonntag, 28. Juli 2019

Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb im Alb-Donau-Kreis

Im Alb-Donau-Kreis gibt es mit Stand Juli 2019 vier Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die einzelnen Geopoints im Alb-Donau-Kreis aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Geopoints im Alb-Donau-Kreis befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Der Alb-Donau-Kreis ist einer von zehn Landkreisen, die Mitglied des Vereins Geopark Schwäbische Alb sind.

Geopoints sind Geotope, die durch eine einheitlich gestaltete Infotafel vor Ort beschrieben werden und kenntlich gemacht sind. Sie sind ein wichtiger Teil des Besucherlenkungskonzepts im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb.

Blautopf
Stadt Blaubeuren, Geopoint seit 26. Juni 2019

Hohle Fels
Stadt Schelklingen
Die Venus vom Hohle Fels - einer der ältesten Kunstgegenstände der Menschheit im Post vom 27.03.2018

Donnerstag, 25. Juli 2019

Auf dem Schwäbische Alb-Südrand-Weg (HW 2) von Blaubeuren nach Schelklingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Etappe Blaubeuren - Schelklingen des Schwäbische Alb-Südrand-Wegs (HW 2) auf der Blaubeurer Alb.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu dieser Wanderung sowie bereits die ersten Bilder. Im heutigen Post wandern wir im Wegverlauf.

Vor dem Bahnhofsgebäude von Blaubeuren wendet man sich nach links und überquert die B 28. Man folgt der B 28 ein ganz kurzes Stück. Dann steigt man nach rechts auf Treppen hinauf zur Straße "Weilersteig". Ihr folgt man nach links aufwärts. Die Straße führt mit einer Brücke über die B 28 unmittelbar beim Südportal des Blaubeurer Tunnels. Die Straße Weilersteig mündet in den Reichlenbergweg, dem man nach links folgt. Es geht nun in den Wald.

Der Weg führt dann aufwärts und kommt am Blaubeurer Felsenlabyrinth vorbei, dessen bekanntester Teil der Felsen Küssende Sau ist. Ein Felstor leitet durch den Felsen hindurch.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Auf dem Schwäbische Alb-Südrand-Weg (HW 2) von Blaubeuren nach Schelklingen, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir eine Etappe des Schwäbische Alb-Südrand-Wegs (HW 2) von Blaubeuren nach Schelklingen.

Der Schwäbische Alb-Südrand-Weg ist ein Haupt- und Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Der 288 Kilometer lange Weg führt mit 18 Etappen von Donauwörth nach Tuttlingen.

Kurz eine Anmerkung zum Zustand dieser Wegetappe: Während der auf der Gemarkung Blaubeuren verlaufende Teil des Wegs gut markiert und beschildert ist, weist der auf der Gemarkung Schelklingen verlaufende Wegteil Lücken auf. Zudem sind dort Pfade teilweise so zugewachsen, dass sie nicht mehr erkennbar sind.

Dies führt dazu, dass der Weg auf Abschnitten zur Zeit nicht begebar ist. Das gilt insbesondere für das Mutental, einem Seitental des Längentals nördlich von Schelklingen. Der schlechte Zustand des Wegs im Bereich Schelklingen wird Folgen auch für diesen Blog haben. In der nächsten Zeit werden wir hier in diesem Blog nur noch Wege beschreiben, die zertifiziert worden sind. Es ist nicht zumutbar, dass man seine Zeit damit verbringt, nach Markierungen zu suchen und zugewachsene Wegabschnitte zu identifizieren.

Steckbrief
Name: Schwäbische Alb-Südrand-Weg (Hauptwanderweg 2, HW 2)
Etappe: Blaubeuren-Schelklingen
Weglänge: 10 Kilometer
Anfangspunkt: Bahnhof Blaubeuren
Endpunkt: Bahnhof Schelklingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Flächenalb

Sonntag, 21. Juli 2019

Rabensteig - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Rabensteig auf der Albhochfläche der Blaubeurer Alb ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Rabensteig:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage 
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Sehenswürdigkeiten
  • Wie kommt man hin?

Steckbrief
Name der Kernzone: Rabensteig
Nummer der Kernzone: 23
Schutzgebietsnummer (LUBW*): --
Fläche: 41,9 Hektar
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Gemeinde: Schelklingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Flächenalb

* LUBW = Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

Die LUBW hat bisher auch für diejenigen Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, die nicht extra als Bannwald ausgewiesen worden sind, Schutzgebietsnummern vergeben. Das hat die LUBW seit kurzem jedoch geändert. Die Kernzone Rabensteig hat somit zur Zeit keine offizielle Schutzgebietsnummer.


Mittwoch, 17. Juli 2019

Premium-Spazierwanderweg "hochgehnießen" (hochgehberge) bei Beuren, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in  diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg "hochgenießen" bei Beuren aus der Wegegruppe der hochgehberge.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

An der südwestlichen Ecke des Stumpenwalds wendet sich der Rundweg in südöstliche Richtung und geht weiter durch Streuobstwiesen und Gärten in Richtung der beiden Vulkanschlote Engelberg und Spitzberg.

Man kommt dann am Wanderparkplatz Zwetschgenwäldle,449 m ü NN, vorbei. Im weiteren Verlauf steigt der Weg mit einer Kehre in Richtung des Bergsattels zwischen dem Engelberg und dem Spitzberg an. Den Bergsattel selbst erreicht man aber nicht. Vielmehr umrundet der Weg den Engelberg, um auf der Südostseite des Bergsattels und oberhalb des Freilichtmuseums Beuren anzukommen.

Dienstag, 16. Juli 2019

Premium-Spazierwanderweg "hochgehnießen" (hochgehberge) bei Beuren, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg "hochgehnießen" bei Beuren aus der Wegegruppe der hochgehberge.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Wegverlauf.

Vom Großparkplatz des Freilichtmuseums gibt es zunächst einen Zuweg zum eigentlichen Rundweg. Man geht am südwestlichen Rand des Freilichtmuseums entlang. Man kommt dann zum sogenannten Neuen Parkplatz des Freilichtmuseums. Beim Wegweiserstandort Pfingstweide, 462 m, beginnt der eigentliche Rundweg. Will man den Rundweg entgegen dem Uhrzeigersinn gehen, wendet man sich hier nach rechts.

Es geht durch Wiesen und Streuobstwiesen. Es ergeben sich immer bessere Blicke auf den Albtrauf mit der Burgruine Hohenneuffen und dem Teckberg sowie auf den Vulkanschlot Engelberg. Der Weg führt dann am Südrand und am Zaun einer Deponie entlang. Beim Wegweiserstandort Beim Blumentobel-See, 425 m, gibt es einen kurzen Abstecher zu diesem See. Man erwarte hier aber nicht allzu viel. Es handelt sich um ein kleines Wasserbecken im Wald.

Montag, 15. Juli 2019

Premium-Spazierwanderweg "hochgehnießen" (hochgehberge) bei Beuren, Teil 1 von 3

Der Premium-Spazierwanderweg "hochgenießen" bei Beuren gehört zur Premiumweggruppe der hochgehberge.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Die hochgehberge sind eine Gruppe von Premiumwegen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb in den Landkreisen Esslingen und Reutlingen sowie im Alb-Donau-Kreis.

Der Premium-Spazierwanderweg hochgehnießen ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir im Wegverlauf.

Der Name hochgehnießen setzt sich zusammen aus den bei allen Premiumwegen der Premiumweggruppe hochgehberge verwendeten ersten beiden Silben "hochgeh" und aus dem individuellen Zusatz "nießen". Dahinter steckt das Wort genießen, das diesen Weg charakterisiert.

Der Premiumweg hochgehnießen beschreibt eine Runde nördlich von Beuren sowie nördlich des Freilichtmuseums Beuren im Bereich des Spitzbergs und des Engelsbergs, zweier Vulkanschlote des sogenannten Schwäbichen Vulkans.

Steckbrief
Wegname: hochgehnießen
Wegegruppe: hochgehberge
Label: Premium-Spazierwanderweg (Deutsches Wanderinstitut e.V.)
Erste Zertifizierung: 2019
Aktuelle Zertifizierung gültig bis: Mai 2022
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,7 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 100 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Esslingen
Gemeinde: Beuren
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittleres Albvorland

Freitag, 12. Juli 2019

Beuren - eine Gemeinde im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Beuren auf der Esslinger Alb ist eine von 29 Städten und Gemeinden, die ganz oder zum Teil im Biosphärengebiet Schwäbische Alb liegen.

Beuren befindet sich mit dem größeren Teil seiner Gemarkung im Biosphärengebiet.

Im heutigen Post in diesem Blog wird Beuren kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog sowie im Blog "Wege in der Region Stuttgart", die sich mit Beuren befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Beuren liegt am Fuß des Albtraufs der Esslinger Alb in einem Taleinschnitt, den der Beurener Bach ausgetieft hat. Der Beurener Bach mündet in die Steinach, die ihrerseits in Nürtingen in den Neckar mündet. Die Panorama Therme Beuren hat den Ort inzwischen in der gesamten Region Stuttgart und darüber hinaus bekannt gemacht. 

Steckbrief
Name: Beuren
Landkreis: Esslingen
Fläche: 11,69 km²
Einwohner: ca. 3.600
Ortsteile: Dorf Beuren, Ort Balzholz, Wohnplatz Haldenhof, Wohnplatz Sonnenhof
Großlandschaften: Schwäbisches Keuper-Lias-Land, Schwäbische Alb
Naturräume: Mittleres Albvorland, Mittlere Kuppenalb
Angrenzende Gemeinden: Nürtingen (im Norden), Dettingen unter Teck (im Norden), Owen (im Nordosten), Erkenbrechtsweiler (im Süden), Neuffen (im Südwesten), Frickenhausen (im Nordwesten)

Dienstag, 9. Juli 2019

Das Freilichtmuseum Beuren - ein Informations- und Erlebniszentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Das Freilichtmuseum Beuren ist eines von zur Zeit 19 Informations- und Erlebniszentren des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Jedes Informations- und Erlebniszentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb hat eigene Themenschwerpunkte. Beim Freilichtmuseum Beuren sind dies die ländliche (Bau-) Geschichte, das historische Handwerk und die historische Landwirtschaft.

Das Freilichtmuseum Beuren im Landkreis Esslingen ist von Ende März bis Anfang November eines Jahres jeweils von Dienstag bis Sonntag zwischen 09.00 Uhr und 18.00 Uhr geöffnet. An Feiertagen ist das Freilichtmuseum auch montags geöffnet. 

Das Freilichtmuseum Beuren ist eines von sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg. Träger ist der Landkreis Esslingen. Zur Zeit befinden sich 25 historische Gebäude im Freilichtmuseum Beuren.

Freitag, 5. Juli 2019

Der Neidlinger Wasserfall im Geopark Schwäbische Alb

Der Neidlinger Wasserfall auf der Esslinger Alb gehört zu den geologischen Phänomenen der Schwäbischen Alb.

Der Geopark Schwäbische Alb hat den Neidlinger Wasserfall im Mai 2019 als sogenannten Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Die zweisprachige Infotafel am Fuß des Neidlinger Wasserfalls erklärt das Naturwunder Neidlinger Wasserfall und das damit zusammenhängende Verschwinden und Entstehen von Kalkstein.

Steckbrief
Name: Neidlinger Wasserfall
Landkreis: Esslingen
Gemeinde: Neidlingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Höhenlage: 600 m ü NN
Koordinaten: R 35 41660 / H 53 80270

Wie kommt man hin?
Wegen Felssturzgefahr ist der direkte Weg vom Parkplatz an der Kehre der L 1200 Neidlingen-Reußenstein (Wanderparkplatz Untere Wendung) gesperrt. Von diesem Parkplatz muss man zur Zeit einen Umweg in Kauf nehmen und zunächst in das Lindachtal absteigen.

Dienstag, 2. Juli 2019

Neidlingen - eine Gemeinde im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Neidlingen auf der Esslinger Alb ist eine von 29 Städten und Gemeinden, die ganz oder zum Teil im Biosphärengebiet Schwäbische Alb liegen.

Neidlingen befindet sich mit seiner gesamten Gemarkung im Biosphärengebiet.

Im heutigen Post in diesem Blog wird Neidlingen kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Neidlingen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Neidlingen liegt im Lindachtal am Fuß des Albtraufs der östlichsten Esslinger Alb südlich von Weilheim an der Teck.

Steckbrief
Name: Neidlingen
Landkreis: Esslingen
Fläche: 12,62 km²
Einwohner: ca. 1.800
Ortsteile: außer Neidlingen keine weiteren Ortsteile
Großlandschaften: Schwäbische Alb, Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturräume: Mittlere Kuppenalb, Mittleres Albvorland
Angrenzende Gemeinden: Weilheim an der Teck (im Norden), Gruibingen (im Nordosten), Wiesensteig (im Südosten), Lenningen (im Südwesten), Bissingen an der Teck (im Westen)