Samstag, 29. Dezember 2018

"hochgehbürzelt" und "hochgehhütet" sind zwei neue Premium-Spazierwanderwege im Großen Lautertal

Das Deutsche Wanderinstitut e.V. hat im November 2018 zwei neue Premium-Spazierwanderwege auf der Schwäbischen Alb zertifiziert.

Hierbei handelt es sich um die Premium-Spazierwanderwege "hochgehbürzelt" und "hochgehhütet" aus der neuen Premiumweggruppe der Hochgehberge, die erst im Frühjahr 2019 offiziell eröffnet werden soll.

Der Premium-Spazierwanderweg hochgehbürzelt befindet sich im Großen Lautertal bei Gundelfingen. Er hat eine Länge von vier Kilometern. Die Zertifizierung ist bis November 2021 gültig. Dann muss sie erneuert werden.

Der Premium-Spazierwanderweg hochgehhütet befindet sich südlich von Münsingen. Er hat eine Länge von 4 Kilometern. Die Zertifizierung ist bis November 2021 gültig. Dann muss sie erneuert werden.

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege auf der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Auf dem Jakobsweg Neresheim - Rottenburg über die Schwäbische Alb

Der Jakobsweg Neresheim - Rottenburg gehört zu den zahlreichen Pilgerwegen, die über die Schwäbische Alb bzw. durch deren Vorland führen.

Der Jakobsweg Neresheim - Rottenburg ist ein Nebenweg der Jakobswege. Er schließt in Neresheim an den Fränkischen Jakobsweg an. In Schwäbisch Gmünd-Bargau kreuzt der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg.

Der Abschnitt des Jakobswegs Neresheim - Rottenburg zwischen Schwäbisch Gmünd-Bargau und Wendlingen-Bodelshofen wird auch Göppinger Jakobsweg genannt. In Bodelshofen schließt der Jakobsweg Neresheim - Rottenburg an den Hauptweg der Jakobswege Rothenburg ob der Tauber - Rottenburg am Neckar an. Nur der Abschnitt zwischen Neresheim und Bargau ist somit exklusiv der Jakobsweg Neresheim-Rottenburg.

Ab Neresheim führt der Jakobsweg zunächst über die Hochfläche des Härtsfelds. Dann wird das Kochertal gequert. Dann führt der Weg über die Hochfläche des Albuchs bis Heubach. Am Nordfuß der Schwäbischen Alb entlang geht es schließlich nach Bargau, wo der Göppinger Jakobsweg anschließt.

Samstag, 22. Dezember 2018

Aussichtsturm Aalbäumle (Langertturm) bei Aalen

Der Aussichtsturm Aalbäumle befindet sich auf dem "Langert" genannten Teil der Albhochfläche südlich von Aalen, westlich von Aalen-Unterkochen und nördlich des Volkmarsbergs.

Der Turm ist ständig geöffnet. Informationstafeln am Turm zeigen die technischen Daten und erzählen die Geschichte des Turms. Der heutige Turm wurde im Jahr 1992 mit damaligen Kosten von 582.000 DM erbaut. Seine Plattformhöhe ist 702 m ü NN. Der Turm wird auch Langertturm genannt. 

Im Lauf der Geschichte gab es bereits mehrere Aussichtstürme auf dem Langert. Das erste Aalbäumle wurde im Jahr 1898 eingeweiht. 1964 wurde ein zweiter Turm erstellt. Der heutige Turm ist somit der dritte Turm der Reihe.  Im 19. Jahrhundert war die Hochfläche des Langert noch kahl. Nach einer Aufforstung ging die Sicht von der Hochfläche allmählich verloren. Das war der Anlass für den Bau des ersten Turms. Die immer höher werdenden Bäume machten eine Erhöhung des Turms in den Jahren 1934 und 1952 erforderlich. 

Der zweite Turm war 17 Meter hoch. Der Turm litt jedoch unter Konstruktionsfehlern. Der heute bestehende Turm ist 20,9 Meter hoch. 23 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Der Hirschberg-Rundweg - ein Rundwanderweg bei Balingen-Frommern

Der Hirschberg-Rundweg ist einer von mehreren Rundwanderwegen bei Balingen auf der Zollernalb, die im Rahmen des neuen Beschilderungskonzepts für die Zollernalb im Jahr 2015 neu angelegt und beschildert worden sind.

Der Hirschberg-Rundweg beschreibt eine Rundtour über die Ausliegerberge der Zollernalb zwischen Balingen, Frommern und Zillhausen. Der Weg führt knapp unter dem Gipfel des "Höchst", 803 m ü NN, vorbei. Der größere Teil des Wegs verläuft durch stille Wälder. Teilstrecken verlaufen am Waldrand bzw. durch Streuobstwiesen mit schönen Blicken auf die Balinger Berge. 

Steckbrief
Name: Hirschberg-Rundweg
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Balingen
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: ca. 8,5 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 220 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Zollernalbkreis
Stadt/Gemeinde: Balingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Hohe Schwabenalb

Samstag, 15. Dezember 2018

Rundwanderwege bei Balingen

Die Stadt Balingen auf der Zollernalb hat auf ihrer Gemarkung 13 Rundwanderwege eingerichtet.

Die Rundwanderwege in ihrer heutigen Form wurden im Rahmen der Umsetzung des neuen Beschilderungskonzepts für den Zollernalbkreis im Jahr 2015 eingeweiht.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Rundwanderwege bei Balingen aufgelistet. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Rundwanderwegen bei Balingen befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt.

Die Rundwanderwege im Einzelnen:
GeoWanderweg Balingen - Zillhausen, 10 Kilometer, 3,5 h, 300 Höhenmeter
Geschichtspfad Streichen, 6,7 Kilometer, 3,0 h, 215 Höhenmeter
Hirschguldenweg, 9,3 Kilometer, 3,3 h, 427 Höhenmeter
Bronnhaupten-Rundweg, 7,1 Kilometer, 2,0 h, 125 Höhenmeter

Heuberg-Rundweg, 7,8 Kilometer, 2,3 h, 120 Höhenmeter, Weg Nr. 2
Der Heuberg-Rundweg - ein Rundwanderweg bei Balingen, Teil 1 von 2 im Post vom 28.02.2019
Der Heuberg-Rundweg - ein Rundwanderweg bei Balingen, Teil 2 von 2 im Post vom 02.03.2019










Böllatmühle-Rundweg, 11,3 Kilometer, 3,3 h, 210 Höhenmeter
Mildersbachtal-Rundweg, 9,9 Kilometer, 3,0 h, 190 Höhenmeter
Hangenweg, 7,7 Kilometer, 2,3 h, 115 Höhenmeter

Hirschberg-Rundweg, 8,5 Kilometer, 3,0 h, 250 Höhenmeter
Der Hirschberg-Rundweg - ein Rundwanderweg bei Balingen-Frommern im Post vom 18.12.2018

Panoramarundweg Weilstetten, 4,4 Kilometer, 1,3 h, 76 Höhenmeter
Lochenstein-Hörnle-Rundweg, 9,7 Kilometer, 4,0 h, 380 Höhenmeter
Schafberg-Rundweg, 7,1 Kilometer, 3,0 h, 356 Höhenmeter
Roßwanger Rundweg, 5,9 Kilometer, 2,3 h, 330 Höhenmeter 

Dienstag, 11. Dezember 2018

Rundwanderweg "Burgruine Ror" bei Bisingen auf der Zollernalb

Der Rundwanderweg "Burgruine Ror" ist einer von mehreren Rundwanderwegen bei Bisingen auf der Zollernalb, die im Rahmen des neuen Beschilderungskonzepts für die Zollernalb im Jahr 2015 neu angelegt und beschildert worden sind.

Der Rundwanderweg Burgruine Ror beschreibt eine Runde am Albtrauf südlich von Bisingen und am Nordhang des Hundsrücken. Der Weg führt über Wiesen und auf längeren Strecken durch stille Wälder. Die Oberkante des Albtraufs wird nicht ganz erreicht. Zur Burgruine Ror gibt es einen ausgeschilderten Stichweg.

Steckbrief
Name: Burgruine Ror
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Bisingen
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,5 Kilometer
Höhenunterschied: 280 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Zollernalbkreis
Stadt/Gemeinde: Bisingen
Großlandschaften: Schwäbisches Keuper-Lias-Land und Schwäbische Alb
Naturräume: Südwestliches Albvorland und Hohe Schwabenalb

Start- und Zielpunkt
Der Rundwanderweg Burgruine Ror beginnt und endet beim Bahnhof von Bisingen.

Samstag, 8. Dezember 2018

Rundwanderwege bei Bisingen auf der Zollernalb

Die Stadt Bisingen auf der Zollernalb hat auf ihrer Gemarkung sieben Rundwanderwege eingerichtet.

Die Rundwanderwege in ihrer heutigen Form wurden im Rahmen der Umsetzung des neuen Beschilderungskonzepts für den Zollernalbkreis im Jahr 2015 eingeweiht.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Rundwanderwege bei Bisingen aufgelistet. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Rundwanderwegen in Bisingen befassen, werden vom heutigen Post verlinkt.

Die Rundwanderwege im Einzelnen:
Bisinger Berg, 10,5 Kilometer, 3 - 3,5 Stunden, 75 Höhenmeter

Burgruine Ror, 10,5 Kilometer, 3,5 - 4 Stunden, 280 Höhenmeter
Rundwanderweg "Burgruine Ror" bei Bisingen auf der Zollernalb im Post vom 11.12.2018
 
Talweg, 7,5 Kilometer, 2 - 2,5 Stunden, 90 Höhenmeter
Hohenzollern-Runde, 6,8 Kilometer, 2,5 Stunden, 280 Höhenmeter
Rund um die Burg, 5,1 Kilometer, 2 - 2,5 Stunden, 125 Höhenmeter
Rundweg Zeller Horn, 15,5 Kilometer, 5,5 - 6 Stunden, 485 Höhenmeter
Kaiserweg, 5,9 Kilometer, 1,5 - 2 Stunden, 170 Höhenmeter

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Burgruine Ror auf der Zollernalb bei Bisingen

Die spärlichen Reste der einstigen Burg Ror befinden sich am Hang des Schlösslesbergs am Albtrauf der Zollernalb zwischen Bisingen im Norden und dem Berg Hundsrücken im Süden in einer Höhe von 673 m ü NN.

Die auf die ehemalige Burg hindeutende Geländegestalt ist noch gut zu erkennen. Das sind insbesondere der Halsgraben und die Bergkuppe, auf der sich die Burg befand.
Bei den Gebäuderesten fällt vor allem die Schildmauer auf, deren Rest in jüngerer Zeit ergänzt und glatt abgemauert worden ist.

Bei der Burgstelle befindet sich eine Informationstafel des Bürgermeisteramts Bisingen vom 15. August 1993. Demnach wurde die Burg Ror im 11. Jahrhundert von den Ortsherren von Bisingen erbaut. Im Krieg der Schwäbischen Reichsstädte gegen Graf Eberhard den Erlauchten von Württemberg im Jahr 1311 wurde die Burg Ror von der Reichstadt Reutlingen zerstört.

Im Jahr 1953 begann der Heimatverein Bisingen unter Leitung des Landesdenkmalamts mit den Ausgrabungen einzelner Fundamentmauern.

Sonntag, 2. Dezember 2018

Bahnhof Bisingen an der Zollernalbbahn

Der Bahnhof Bisingen befindet sich an der Zollernalbbahn in der Stadt Bisingen am Fuß der Zollernalb.

Der erste Abschnitt der Zollernalbbahn führt von Tübingen nach Sigmaringen und kommt hierbei auch am Bahnhof Bisingen vorbei. Die von der Deutschen Bahn AG betriebenen Interregioexpress-Züge halten nicht in Bisingen. Jedoch halten die von der Hohenzollerischen Landesbahn betriebenen Regionalbahnen ca. stündlich in Bisingen.

Der Bahnhof Bisingen ist auch für Besucher der Schwäbischen Alb interessant. Beim Bahnhof befindet sich ein Einstiegsportal (Wander- und Orientierungstafel) in das Wanderwegenetz der Zollernalb.

Die Tafel beinhaltet eine Karte mit den Wanderwegen in der Umgebung. Die Rundwanderwege bei Bisingen werden vorgestellt. Die Rundwanderwege Burgruine Ror, Bisinger Berg und Talweg beginnen direkt beim Bahnhof Bisingen. 

Donnerstag, 29. November 2018

Donauberglandweg wurde von der Europäischen Wandervereinigung ausgezeichnet


Auf der Messe TourNatur 2018 in Düsseldorf hat die Europäische Wandervereinigung den Donauberglandweg als "Leading Quality Trail - Best of Europe" ausgezeichnet.

Das Label "Leading Quality Trail - Best of Europe" entspricht in etwa dem Label "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" des Deutschen Wanderverbands. Dieses Label besitzt der Donauberglandweg bereits seit dem Jahr 2007. Insofern ist das neue Label für den Donauberglandweg nichts wirklich Neues. Der Bekanntheitsgrad des Donauberglandwegs auf europäischer Ebene wird jedoch durch das neue Label erhöht.

Der Donauberglandweg verläuft mit einer Länge von 70 Kilometern und mit vier Tagesetappen über die Südwestalb und durch das Obere Donautal.

Die Europäische Wandervereinigung hat bisher 15 Weitwanderwege in Europa mit dem Label "Leading Quality Trail - Best of Europe" ausgezeichnet. Davon befinden sich zwei auf der Schwäbischen Alb, der Donauberglandweg und der Weitwanderweg Albtraufgänger.

Hier gibt es eine Übersicht über den Donauberglandweg. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Donauberglandweg befassen, verlinkt.
Wegzeichen des Donauberglandwegs
 

Montag, 26. November 2018

Endbahnhof Neuffen der Tälesbahn

Der Endbahnhof Neuffen der Tälesbahn befindet sich unmittelbar am Fuß der Schwäbischen Alb und am Ortsrand von Neuffen.

Die Tälesbahn ist eine 8,9 Kilometer lange Nebenbahn im Landkreis Esslingen, die von Nürtingen nach Neuffen führt. Die Tälesbahn fährt jede Stunde, während des Berufsverkehrs jede halbe Stunde.

Die Tälesbahn mit ihrem Endbahnhof Neuffen ist auch für Besucher der Schwäbischen Alb interessant. Beim Endbahnhof Neuffen befinden sich gleich vier Informationsangebote für Besucher der Schwäbischen Alb.

1. Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Beim Endbahnhof Neuffen befindet sich eine Wander- und Orientierungstafel des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Die Tafel trägt den Titel "Bahnhof Neuffen 392 m ü NN".

Die Tafel beinhaltet eine Wanderkarte der Umgebung von Neuffen. Die Tafel bietet auch Kurzinformationen zu den folgenden sechs Themen: Naturschutzzentrum Schopflocher Alb, Freilichtmuseum Beuren, Panorama Therme Beuren, Stadt Neuffen, Bahnhof Neuffen, Hohenneuffen.

Donnerstag, 22. November 2018

Archäologische Ausgrabungen auf dem Katharinenhof-Areal in der Reutlinger Altstadt

Auf dem Katharinenhof-Areal in der Reutlinger Altstadt finden zur Zeit archäologische Ausgrabungen statt, bevor dort das Wohn- und Geschäftsquartier Katharinenhof entstehen kann.

Wegen der archäologischen Untersuchungen verzögert sich voraussichtlich der Baubeginn für den Neubau auf das Jahr 2019. Die Abrissarbeiten bis zur Oberkante der Keller fanden bereits Anfang 2017 statt. Die archäologischen Untersuchungen begannen am 21. März 2018.   

Die archäologischen Ausgrabungen brachten bereits Spuren des Stadtbrandes aus dem Jahr 1726 zum Vorschein. Freigelegt werden konnten auch alte Fußböden aus Stampflehm.

Sonntag, 18. November 2018

Die Burgruine Achalm bei Reutlingen

Auf der Achalm, dem Hausberg von Reutlingen und Zeugenberg der Schwäbischen Alb, stand einst eine Burg, von der heute nur noch wenige Reste erhalten sind.

Die Burg Achalm wurde um 1030 gegründet. Die Burg umfasste die gesamte Gipfelfläche der Achalm.

Interessant ist der Gegensatz zwischen der Burg Achalm und dem Schwäbischen Städtebund mit der nahegelegenen Freien Reichsstadt Reutlingen. Im Jahr 1377 kam es zum sogenannten Städtekrieg.

Im 17. Jahrhundert wird die Burg abgebrochen. Im Jahr 1838 wird die Turmruine instandgesetzt. Sie dient heute als Aussichtsturm. Im Jahr 1950 erwirbt die Stadt Reutlingen die Burgruine, die in den Jahren 1966/67 instandgesetzt wird.

Man unterschiedet zwischen der Oberen und der Unteren Burg. Der ehemalige Bergfried ist heute Aussichtsturm. Sichtbar sind noch die Grundmauern der Wohngebäude, ein kleiner Teil der Umfassungsmauer der Oberen Burg, Teile der Umfassungsmauer der Unteren Burg und das Äußere Tor.

Mittwoch, 14. November 2018

Thementafel "Buchenwälder am Albtrauf" im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs

Die Thementafel "Buchenwälder am Albtrauf - Ein Natura 2000-Gebiet mit besonderen Lebensräumen" befindet sich im Bergkamm zwischen dem Hörnle und dem Bergsattel beim Schillingskreuz, zwischen dem Ermstal und dem Neuffener Talkessel sowie im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs, eines Qualitätswegs Wanderbares Deutschland, der von Metzingen nach Neuffen führt.

Im Rahmen der Neukonzeption des Gustav-Ströhmfeld-Wegs wurden in den Jahren 2012/13 zahlreiche Thementafeln im Wegverlauf aufgestellt. Sie informieren über die Geologie, die Landschaftsgeschichte und die Biologie der Landschaft am Albtrauf zwischen Metzingen und Neuffen.

Der Gustav-Ströhmfeld-Weg führt über den langen Bergrücken vom Jusiberg über die Einschartung Sattelbogen, das Hörnle und die Einschartung beim Schillingskreuz bis zur Karlslinde auf der Berghalbinsel Kienbein. Auf diesem Bergrücken wurde auch die Thementafel zum Thema Buchenwälder errichtet. Am Standort der Thementafel wurde der Wald zurückgeschnitten. Dadurch hat man einen Blick auf den Talkessel von Neuffen.

Samstag, 10. November 2018

Die Stauferstele in Reutlingen

Die Stauferstele in Reutlingen befindet sich bei der Kreuzung Mauerstraße/Zeughausstraße in der Altstadt.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand November 2018 gibt es bereits 38 Stauferstelen. Davon befinden sich fünf auf der Schwäbischen Alb.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Reutlingen wurde am 21. September 2018 eingeweiht. Es ist die insgesamt 38. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band.

Dienstag, 6. November 2018

Thementafel "Ein langer Kampf - Dettinger Bürger und Albverein retten das Hörnle" im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs

Die Thementafel "Ein langer Kampf - Dettinger Bürger und Albverein retten das Hörnle" befindet sich auf dem Gipfel des Hörnle im Bergzug zwischen dem Ermstal und dem Neuffener Talkessel sowie im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs, eines Qualitätswegs Wanderbares Deutschland, der von Metzingen nach Neuffen führt.

Im Rahmen der Neukonzeption des Gustav-Ströhmfeld-Wegs wurden in den Jahren 2012/13 zahlreiche Thementafeln im Wegverlauf aufgestellt. Sie informieren über die Geologie, die Landschaftsgeschichte und die Biologie der Landschaft am Albtrauf zwischen Metzingen und Neuffen.

Das Hörnle ist mit einer Höhe von 707 m ü NN der höchste Punkt des Bergzugs, der vom Jusiberg bis zur Albhochfläche bei der Berghalbinsel Kienbein verläuft und das Ermstal vom Neuffener Talkessel trennt.

Die Thementafel informiert über die Geschichte des großen Steinbruchs am Nordhang des Hörnle. Fast wäre der Gipfel des Hörnle diesem Steinbruch zum Opfer gefallen. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Kampf um die Erweiterung des im Jahr 1902 gegründeten Steinbruchs Hörnle ausgetragen.

Freitag, 2. November 2018

Thementafeln "Der Startplatz Gelber Fels" und "Schrägaufzug zum Startplatz" auf dem Teckberg

Beim Gelben Fels auf dem Teckberg oberhalb des Lenninger Tals wurden in den Vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts Segelflugzeuge gestartet, die zuvor in Einzelteilen mit einem Schrägaufzug auf den Berg gebracht worden sind.

Davon erzählen zwei Thementafeln, die der Alt-Owen Förderkreis e.V. und die Stadt Owen erstellt haben. Eine der Thementafeln befindet sich auf dem Teckberg zwischen der Burg Teck und dem Gelben Fels. Die andere Thementafel befindet sich beim Parkplatz Bölle am Westhang des Teckbergs.

Die Thementafel auf dem Teckberg steht neben den Fundamentresten der ehemaligen Flugzeughalle, in der die Gleit- und Segelflugzeuge untergebracht wurden. Der Startplatz Gelber Fels und die Flugzeughalle wurden im Jahr 1934 errichtet. Der Startplatz Gelber Fels war bis Anfang 1945 in Betrieb. Die Halle wurde im Jahr 1946 abgebrochen. In den 60er Jahren wurden der Betonboden der Halle aufgebrochen und Bäume gepflanzt. Inzwischen hat der Wald von dem Gelände wieder Besitz genommen.   

Die Thementafel beim Parkplatz Bölle steht neben der Trasse des ehemaligen Schrägaufzugs zum Startplatz. Der Schrägaufzug wurde in den Jahren 1936 - 1941 errichtet. Der Schrägaufzug bewältigte eine Höhendifferenz von 140 Metern. Der Aufzugswagen hatte eine fünf mal drei Meter große Plattform. Der Schrägaufzug war nur von Juli 1941 bis Dezember 1944 in Betrieb. Der während des Zweiten Weltkriegs herrschende Benzinmangel erschwerte jedoch den Betrieb.

Montag, 29. Oktober 2018

Weitwanderweg und Qualitätsweg Albtraufgänger von Mühlhausen im Täle nach Wiesensteig, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Abschnitt Mühlhausen im Täle - Wiesensteig des Weitwanderwegs Albtraufgänger im Landkreis Göppingen im Oberen Filstal.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wegabschnitt. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Vom Parkplatz beim Hotel Höhenblick am Ortsrand von Mühlhausen im Täle geht es gleich steil bergauf am Sommerberg. Man nutzt hier einen erdigen Forstweg, für den gute Schuhe erforderlich sind. Nach einiger Zeit erreicht man die Albhochfläche, die hier "Buch" genannt wird.

Kurze Zeit geht es über waldfreies Gelände auf der Hochfläche Buch. Dann beginnt bereits wieder der Abstieg in Richtung Filstal. Auf halber Höhe verlässt man den Wald und kommt in das Naturschutzgebiet Sterneck. Hier hat man einen Blick über das Filstal hinweg auf den Albaufstieg der Autobahn A 8 mit der Hangbrücke Todsburg sowie auf den Filstalviadukt und die Portale des Steinbühltunnels der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm der Bahn.

Freitag, 26. Oktober 2018

Weitwanderweg und Qualitätsweg Albtraufgänger von Mühlhausen im Täle nach Wiesensteig, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir ein Teilstück des Weitwanderwegs und Qualitätswegs Albtraufgänger von Mühlhausen im Täle nach Wiesensteig im Oberen Filstal.

Dies ist ein Teil der sechsten Etappe des Albtraufgängers. Die sechste Etappe führt von der Hiltenburg über Gosbach und Mühlhausen im Täle bis nach Wiesensteig mit einer Länge von 17 Kilometern. Der Albtraufgänger ist ein Weitwanderweg mit sechs Tagesetappen ab/bis Wiesensteig.

Im heutigen Post gibt es einige allgemeine Informationen zum Albtraufgänger zwischen Mühlhausen im Täle und Wiesensteig. Im folgenden Post wandern wir dann im Wegverlauf.

Steckbrief
Wegname: Albtraufgänger
Wegetappe: Teil der sechsten Etappe (Hiltenburg - Wiesensteig)
Wegabschnitt: Mühlhausen im Täle - Wiesensteig
Weglänge: 6,8 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 350 Höhenmeter im Anstieg und ca. 300 Höhenmeter im Abstieg

Montag, 22. Oktober 2018

Rundwanderweg Schloss-Filseck-Runde (Löwenpfade) bei Uhingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Schloss-Filseck-Runde bei Uhingen aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen Post wandern wir im Wegverlauf.

Vom Großparkplatz beim Schloss Filseck geht es auf breitem Weg in Richtung Westen bis zum Denkmal für Alfons Waggershauser, dem langjährigen Pächter des Hofguts von Schloss Filseck.

Hier beginnt der eigentliche Rundweg. Wir wandern den Rundweg im Uhrzeigersinn. Deshalb geht es beim Waggershauser-Denkmal nach links. In der Folge führt der Weg durch ein größeres, unspektakuläres Waldstück. Nach dem Ende dieses Waldstücks sieht man auf der linken Seite den idyllischen Charlottensee, einen Weiher. Man kann an bestimmten Stellen bis zum Ufer dieses Sees gelangen.

Die Landschaft in der Umgebung des Charlottensees dürfte sich in den kommenden Jahren verändern. Denn die Stadt Uhingen plant hier ein größeres Neubaugebiet "auf der Grünen Wiese". Leider, leider meinen die Verantwortlichen, dass solche Neubaugebiete immer noch gebraucht werden. Die sogenannte Innenentwicklung allein reicht angeblich immer noch nicht aus.

Samstag, 20. Oktober 2018

Rundwanderweg Schloss-Filseck-Runde (Löwenpfade) bei Uhingen, Teil 1 von 2

Der Rundwanderweg Schloss-Filseck-Runde bei Uhingen am Rand des Filstals gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert worden sind. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen, die in den Jahren 2017 und 2018 umgesetzt worden ist.

Die Schloss-Filseck-Runde ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf der Schloss-Filseck-Runde.

Die Schloss-Filseck-Runde stellt einen Spaziergang am Südrand des Filstals bei Uhingen und westsüdwestlich von Schloss Filseck dar. 

Die Schloss-Filseck-Runde gilt als barrierearmer Wanderweg.

Steckbrief
Wegname: Schloss-Filseck-Runde
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (Deutscher Wanderverband), zertifiziert am 31.08.2018
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 3,9 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 24 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Uhingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittleres Albvorland


Mittwoch, 17. Oktober 2018

4. Auflage 2018 der Freizeitkarte 1:50.000 Aalen

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung hat im Juli 2018 die 4. Auflage der Freizeitkarte F522 Aalen im Maßstab 1:50.000 herausgebracht.

Die Karte kostet 7,90 Euro. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-398-7.

Das Kartenbild reicht im Norden bis Ellwangen an der Jagst, im Süden bis Giengen an der Brenz, im Osten bis Nördlingen und im Westen bis Böhmenkirch.

In der Karte sind alle Arten der touristischen Infrastruktur und nicht zuletzt auch die Wanderwege und Radwanderwege dargestellt. Auf der Kartenrückseite sind verschiedene touristische Einrichtungen aufgelistet.

Die folgenden Weitwanderwege sind in der Karte verzeichnet:

Sonntag, 14. Oktober 2018

Naturdenkmal Lache am Albtrauf des Pfullinger Bergs

Die sogenannte Lache am Nordhang des Pfullinger Bergs ist als Naturdenkmal und als Geotop ausgewiesen.

Die Lache ist ein flacher Tümpel mit den Maßen 12 mal 5 Meter. Ihre Existenz verdankt die Lache einem Bergrutsch am Nordhang des Pfullinger Bergs, der hier eine Verebnungsfläche hinterlassen hat. Die Verebnungsfläche befindet sich an der Schichtgrenze von Weißjura alpha zu Weißjura beta.

Bei der Lache befindet sich ein kleiner Quelltopf, dessen Schüttung kaum wahrnehmbar ist.

Wie kommt man hin?
Bei der Lache verläuft ein Forstweg, der in etwa horizontal am Nordhang des Pfullinger Bergs entlangführt. Vom Forstweg aus kann man die Lache sehen. Man kann auf Steigspuren auch auf die dem Forstweg gegenüberliegende Seite (Talseite) der Lache gelangen.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Aussicht vom Nordostrand des Pfullinger Bergs bei Pfullingen

Die Hochfläche des Pfullinger Bergs ist von Wald umgeben, der eine Weitsicht verunmöglicht. Eine Ausnahme ist eine Stelle am Nordostrand des Pfullinger Bergs. Dort hat man den Wald ein wenig freigeschnitten, so dass sich eine Sicht in Richtung Nordosten ergibt.

Auf der Hochfläche des Pfullinger Bergs erstreckt sich eine wertvolle Magerwiese, die zusammen mit einem Teil des angrenzenden Walds als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Der im Norden, Westen und Osten angrenzende Wald ist zudem eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb (Kernzone Stöffelberg / Pfullinger Berg). 

Der Pfullinger Berg befindet sich in einem Bereich, wo der Albtrauf zweistufig ausgebildet ist. Die erste Stufe wird von Weißjura Beta-Gestein gebildet. Die zweite, höhere Stufe besteht aus Weißjura Delta-Gestein. Die beim Pfullinger Berg nächsthöhere Stufe des Albtraufs bildet der Gielsberg. Der Pfullinger Berg erreicht eine Höhe vn 725 m ü NN. Der ostsüdöstlich angrenzende Gielsberg ist 833 m NN hoch.

Samstag, 6. Oktober 2018

Stöffelberg-Pfullinger Berg - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Stöffelberg-Pfullinger Berg am Albtrauf der Reutlinger Alb zwischen Pfullingen und Gönningen ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Stöffelberg-Pfullinger Berg:

  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Sehenswürdigkeiten
  • Wie kommt man hin?
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Stöffelesberg-Pfullinger Berg in diesem Blog
Steckbrief
Name der Kernzone: Stöffelberg-Pfullinger Berg
Nummer der Kernzone: 11
Schutzgebietsnummer (LUBW*): --
Fläche: 144,1 Hektar
Landkreis: Reutlingen
Gemeinden: Reutlingen und Pfullingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

* LUBW = Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

Die LUBW hat bisher auch für diejenigen Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, die nicht extra als Bannwald ausgewiesen worden sind, Schutzgebietsnummern vergeben. Das hat die LUBW seit kurzem jedoch geändert. Die Kernzone Kugelberg-Imenberg hat somit zur Zeit keine offizielle Schutzgebietsnummer.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Naturdenkmal und Geotop Breitenbachquelle im Selchental bei Pfullingen

Die Breitenbachquelle am Nordhang des Pfullinger Bergs am Albtrauf westsüdwestlich von Pfullingen ist als Naturdenkmal und als Geotop ausgewiesen.

Die Breitenbachquelle ist eine Schuttquelle auf Höhe der Ornatenton-Formation (Braunjura zeta). Die eigentliche Quelle befindet sich jedoch im höhergelegenen Weißjura an der Grenze der Impressamergel-Formation (Weißjura alpha) zur Wohlgeschichteten Kalk-Formation (Weißjura beta).

Die Quellnische der Breitenbachquelle ist gefasst. Im Breitenbach unterhalb der Breitenbachquelle wird Kalk ausgefällt. Es bildet sich dort Kalktuff mit einer Geschwindigkeit von ca. 5 mm / Jahr.

Direkt neben der Quelle ist ein Rastplatz. Der damit verbundene Besucherstrom schädigt die Quellnische und den Kalktuff.

Freitag, 28. September 2018

Premium-Spazierwanderweg Mössinger Leisawegle (Früchtetrauf), Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premium-Spazierwanderweg Mössinger Leisawegle aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf im Landkreis Tübingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute wandern wir im Wegverlauf.

Der Hauptstartpunkt des Wegs ist beim Wanderparkplatz Linden. Wir wandern den Rundweg entgegen dem Uhrzeigersinn. Man folgt somit beim Wanderparkplatz Linden dem Zwischenziel Josefsgärtle.

Zunächst geht es zusammen mit dem Premiumweg Dreifürstensteig aufwärts und in den Wald hinein. Nach einiger Zeit verlässt man beim Wegweiserstandort Frühes Teichle, 603 m, den Dreifürstensteig und biegt nach links ab. Man kommt bald aus dem Wald heraus in aussichtsreiches Wiesengelände. Das Gewann hier heißt Josefsgärtle. 

Nach kurzer Zeit kommt man zu einer Weide, auf der Limousin-Mutterkühe mit ihren Kälbern grasen. Der Wanderweg führt mitten durch die Kuhweide hindurch. 

Hier hatte ich tatsächlich ein etwas mulmiges Gefühl, vor allem, weil man in den letzten Jahren immer wieder von Angriffen von Kühen auf Menschen gelesen hat. Am Rand der Kuhweide steht jeweils eine Infotafel, auf der die Verhaltensregeln erklärt sind. Auf dem Weg durch die Kuhweide kamen mir Dutzende Kühe entgegen. Sie schienen alle einem Ziel im oberen Bereich der Weide zuzustreben, von dem ich gerade gekommen bin. Die Mehrzahl der Kühe ging stoisch in einem Abstand von 10 bis 20 Metern an mir vorbei. Einige Kühe hielten jedoch direkt auf mich zu. Auch wenn diese Kühe möglicherweise nichts von mir wissen wollten, so ist es doch ein angespannter Moment. Als ich die Weide wieder verlassen habe und den Griff am Elektrozaun hinter mir geschlossen habe, war ich jedenfalls froh.

Dienstag, 25. September 2018

Premium-Spazierwanderweg Mössinger Leisawegle (Früchtetrauf), Teil 1 von 2

Der Premium-Spazierwanderweg Mössinger Leisawegle am Hang des Farrenbergs auf der Tübinger Alb gehört zur Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Das Mössinger Leisawegle ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Mössinger Leisawegles. 

Das Mössinger Leisawegle beschreibt eine Runde am unteren Teil des Albtraufs oberhalb des Steinlachtals südöstlich von Mössingen sowie nördlich des Farrenbergs. Der Name "Leisa" ist mundartlich für Linsen. Das Leisawegle erinnert an einen über Jahrhunderte verbürgten Linsenanbau im Bereich westlich der Ziegelhütte bei Mössingen. 

Steckbrief
Wegname: Mössinger Leisawegle
Wegegruppe: Premiumwege am Früchtetrauf
Label: Premium-Spazierwanderweg
Erste Zertifizierung: Mai 2018
Aktuelle Zertifizierung gültig bis: Mai 2021
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 4,8 Kilometer
Höhenunterschied: 115 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Tübingen
Stadt/Gemeinde: Mössingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittleres Albvorland 

Freitag, 21. September 2018

Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg (Eiszeitpfade), Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung gestartet und hierbei bis zum berühmten Blautopf am Rand der Altstadt von Blaubeuren gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Nun geht es den Stichweg vom Blautopf wieder zurück zum Wegweiserstandort Blaubeuren Lindenstraße, 518 m. Ab hier beginnt der zweite Anstieg, den der Blaubeurer Felsenstieg vom Talboden hinauf auf die Albhochfläche vollzieht. Zunächst geht es auf Treppen, dann auf einem Pfad in Kehren aufwärts in Richtung Blaufels.

Mittwoch, 19. September 2018

Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg (Eiszeitpfade), Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg aus der Wegegruppe der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem schönen Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Wegverlauf.

Der Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg und der Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad haben vom Bahnhof Blaubeuren durch das Felsenlabyrinth hindurch bis hinauf zur Albhochfläche bei der Ruine Günzelburg dieselbe Wegstrecke. Diese Wegstrecke haben wir hier in diesem Blog bereits im Zusammenhang mit dem Eiszeitjägerpfad beschrieben. Hier ist diese Beschreibung:
Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad (Eiszeitpfade) bei Blaubeuren, Teil 2 von 5 im Post vom 06.04.2018
Qualitätsweg Eiszeitjägerpfad (Eiszeitpfade) bei Blaubeuren, Teil 3 von 5 im Post vom 08.04.2018

Beim Wegweiserstandort Barmen, 691 m, in der Nähe der Günzelburg trennen sich die beiden Qualitätswege und hier beginnen wir mit der Beschreibung des Blaubeurer Felsenstiegs.

Es geht nun ein Stück über die Albhochfläche unmittelbar westlich von Blaubeuren. Der Wegverlauf hier bis hinab zur Altstadt von Blaubeuren ist etwas unübersichtlich. Es gibt eine Unzahl an Wegverzweigungen und an Richtungsänderungen. Man achte immer ganz genau auf die Markierung und Beschilderung. Wenn man nach einer Wegverzweigung längere Zeit keine Markierung mehr sieht, sollte man zu der Wegverzweigung zurückgehen und nochmals nach der Markierung suchen.

Montag, 17. September 2018

Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg (Eiszeitpfade), Teil 1 von 3


Der Qualitätsweg Blaubeurer Felsenstieg gehört zur Wegegruppe der Eiszeitpfade.

Die Eiszeitpfade sind Rundwanderwege im Alb-Donau-Kreis. Die Eiszeitpfade wurden in den Jahren 2016/17 im Rahmen der Umsetzung des neuen Wege- und Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb im Alb-Donau-Kreis eingerichtet. Einige dieser Rundwanderwege wurden vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert, darunter auch der Blaubeurer Felsenstieg. Dieser Weg wurde als Themenweg "traumtour" zertifiziert.

Der Blaubeurer Felsenstieg ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Blaubeurer Felsenstiegs.

Der Blaubeurer Felsenstieg beschreibt eine Rundtour rund um den Talkessel von Blaubeuren und kommt hierbei auch an der Altstadt von Blaubeuren sowie am berühmten Blautopf vorbei.

Steckbrief
Name: Blaubeurer Felsenstieg
Wegegruppe: Eiszeitpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
zertifiziert am: 01.09.2017
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,4 Kilometer
Höhenunterschied: 464 Höhenmeter im An- und Abstieg
Bevorzugte Wegrichtung: im Uhrzeigersinn
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Stadt/Gemeinde: Blaubeuren
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Flächenalb

Donnerstag, 13. September 2018

Der Marktbrunnen in Bad Urach

Bad Urach besitzt einen wunderschönen Marktbrunnen. Nach einer Sanierung im Frühjahr 2018 zeigt sich der Brunnen wieder in seiner ganzen Schönheit.

Der Bad Uracher Marktbrunnen erinnert ein wenig an den Schönen Brunnen in Nürnberg. Der Bad Uracher Marktbrunnen ist eine Stiftung Herzog Eberhards im Bart. Der Brunnen wurde 1644 erbaut. Weite Teile des Brunnens sind jedoch eine Reproduktion aus dem 19. Jahrhundert.

Der Brunnen besteht aus einer schlanken, turmartigen Brunnensäule mit Statuen, die unter Baldachinen stehen. Als Material wurden Keuper Sandstein und Muschelkalk verwendet. Der Brunnenstock hat die Maße: 0,9 x 0,9 x 7,5 Meter. Der Brunnentrog hat die Maße: Durchmesser 3,4 Meter und Tiefe 0,8 Meter.

Während der Sanierung im Frühjahr 2018 waren an den Bauabsperrungen Informationstafeln vorhanden, die Einzelheiten über den Brunnen und die vorhergehenden Renovierungen beinhalteten.

Dienstag, 11. September 2018

Beschilderung der neuen Premiumwege "hochgehberge" bereits sichtbar, Eröffnungsfeier verschiebt sich


Die ursprünglich für den September 2018 auf der Burgruine Hohenneuffen geplante Eröffnungsfeier der neuen Premium- und Rundwanderwegegruppe "hochgehberge" verschiebt sich (siehe auch den Artikel vom 25.01.2018 in diesem Blog).

Möglicherweise ist die Markierung und Beschilderung der neuen Wege nicht rechtzeitig fertiggeworden. Allerdings sind vor Ort durchaus bereits zahlreiche neue Wegweiser und Markierungen zu sehen, wie die nachfolgenden Bilder von der Albhochfläche bei der Burgruine Hohenneuffen zeigen.

Die hochgehberge sind 21 neue Premium- und Prädikatswanderwege im oder in der Nähe des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. 

Die Wanderregion hochgehberge ist ein Zusammenschluss des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, der Landkreise Esslingen und Reutlingen, der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen e.V. sowie der Städte und Gemeinden Beuren, Bissingen an der Teck, Eningen unter Achalm, Erkenbrechtsweiler, Gomadingen, Hayingen, Hülben, Lichtenstein, Metzingen, Münsingen, Neuffen, Nürtingen, Owen, Pfronstetten, Pfullingen, Reutlingen, St. Johann und Zwiefalten.

Sonntag, 9. September 2018

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 4 (Rund um Eberstetten), Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Nr. 4 (Rund um Eberstetten) bei Bad Urach.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zur Wiesenlichtung Ulmer gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Immer noch gehen wir auf der großartigen Wiesenlichtung Ulmer. Bald erreicht man das sogenannte Schafhaus. Hier übernachtet wohl immer mal wieder eine Schafherde, die die Wiesenlichtungen um Bad Urach offen hält.

Darauf tritt der Wanderweg wieder in ein Waldstück ein. Dies ist der oberste Bereich des Tals Langer Grund, eines Seitentals des Elsachtals. Man kommt an einem Brunnen vorbei. Nach einiger Zeit kommt man zur zweiten großen Wiesenlichtung dieser Gegend, genannt Pfähler. Auf dieser Wiesenlichtung befindet sich eine kleine grasige Kuppe, die Feldherrenhügel genannt wird. Die Sicht von dort geht vor allem in Richtung Norden. Über die Wiesenlichtung Pfähler hinweg blickt man zum Elsachtal und zum Kaltental.

Freitag, 7. September 2018

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 4 (Rund um Eberstetten), Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Nr. 4 (Rund um Eberstetten) bei Bad Urach

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Wegverlauf.

Beim Parkplatz P 18 Zittelstatt überquert man die B 28 mit Hilfe einer Lichtsignalanlage. Dahinter folgt man der Grabenstetter Straße, die hier von der B 28 abzweigt und in das Elsachtal hineinführt. Die Grabenstetter Straße führt an einem Friedhof entlang. Am Ende des Friedhofs überquert man die Grabenstetter Straße nach rechts und steigt beim Wegweiserstandort Grabenstetter Straße, 482 m, im Wald steil bergan.

Man kommt dann zum Wegweiserstandort "oberhalb Friedhof", 505 m. Hier beginnt der eigentliche Rundweg und man muss sich entscheiden, in welcher Richtung man den Rundweg begehen will. Wir wählen die Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn. Es geht also weiter in Richtung des Zwischenziels Aussicht Wölfling.

Mittwoch, 5. September 2018

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 4 (Rund um Eberstetten), Teil 1 von 3

Der Rundwanderweg Nr. 4 im Ermstal bei Bad Urach trägt den Namen Rund um Eberstetten.

Mit zur Zeit 20 Rundwanderwegen, zwei Themenwanderwegen und fünf Premiumwanderwegen (Grafensteige) steht Bad Urach an erster Stelle auf der Schwäbischen Alb, was die örtlichen Rundwanderwege betrifft.

Der Rundwanderweg Nr. 4 beschreibt eine Runde am Albtrauf südlich des Elsachtals, eines Seitentals des Ermstals bei Bad Urach.

Steckbrief
Wegname: Rund um Eberstetten
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Bad Urach
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 7,4 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 220 Höhenmeter im An- und Abstieg
Bevorzugte Wegrichtung: entgegen dem Uhrzeigersinn
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb