Freitag, 26. Mai 2017

Der neugestaltete Karlsplatz in Sigmaringen

Am 31. März 2017 ist in der Donau- und Hohenzollernstadt
Sigmaringen der neue Karlsplatz eröffnet worden.

Die neugestaltete Platzfläche wertet den östlichen Eingang zur Altstadt von Sigmaringen sowie zum Schloss ungemein auf. Die Kosten der Neugestaltung beliefen sich auf 3,9 Millionen Euro. Ein Teil der Kosten wurde bezuschusst. An der Stadt Sigmaringen blieben 2,8 Millionen Euro hängen.

In der Platzmitte befindet sich ein Fontänenfeld mit mehr als 20 Wasserdüsen, das während der warmen Jahreszeit der Blickfang des Platzes ist. Treppenstufen schließen den Platz zur Fürst-Wilhelm-Straße hin ab. Diese Straße führt in einem Halbkreis um den Platz herum und überwindet hierbei auch einen Höhenunterschied.

Auf dem Platz befindet sich ein Denkmal für Fürst Karl Anton von Hohenzollern (1811-1885). Das Denkmal trägt die Jahreszahl 1869. Das ist das Jahr, in dem nach dem Tod des letzten Fürsten von Hohenzollern-Hechingen Karl Anton von Hohenzollern der Fürst des gesamten fürstlichen Hauses Hohenzollern wurde.

Montag, 22. Mai 2017

Naturfreundehaus Seltbachhaus bei Bad Urach

Das Naturfreundehaus Seltbachhaus bei Bad Urach gehört zu den zahlreichen für die Öffentlichkeit zugänglichen Gast-, Erholungs- und Unterkunftshäusern auf der Schwäbischen Alb, die von Vereinen und Organisationen betrieben werden.

Das Naturfreundehaus Seltbachhaus gehört der Organisation Naturfreunde. In Europa gibt es fast 1000 Naturfreundehäuser.

Das Seltbachhaus befindet sich am Südosthang des Seltbachtals, eines kurzen Seitentals des Ermstals bei Bad Urach.

Steckbrief
Name: Seltbachhaus
Organisation: Naturfreunde
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Adresse: Seltbachtal, 72575 Bad Urach
Höhenlage: 465 m ü NN
Öffnungszeiten: Sa von 14 bis 18 Uhr, So und Feiertag von 10 bis 18 Uhr
Bewirtschaftung: teilbewirtschaftet mit Getränken

Donnerstag, 18. Mai 2017

Trailfinger Schlucht - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Trailfinger Schlucht ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Trailfinger Schlucht:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Trailfinger Schlucht in diesem Blog

Sonntag, 14. Mai 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 14 (Besuch bei Rulaman)

Der Rundwanderweg Nr. 14 bei Bad Urach trägt den Namen Besuch bei Rulaman.

Mit zur Zeit 20 Rundwanderwegen, zwei Themenwanderwegen und fünf Premiumwanderwegen (Grafensteige) steht Bad Urach an erster Stelle auf der Schwäbischen Alb, was die örtlichen Rundwanderwege betrifft.

Der Rundwanderweg Nr. 14 steigt vom Ermstal südlich von Bad Urach über die untere Wolfsschlucht auf die Albhochfläche bei der Burgruine Hohenwittlingen an und über den östlich Talhang wieder hinab ins Ermstal.

Der Name "Besuch bei Rulaman" ist passend gewählt. Denn der Rundwanderweg Nr. 14 führt an der Schillerhöhle vorbei. Dies ist die Tulkahöhle im bekannten Roman "Rulaman" des Jugendschriftstellers David Friedrich Weinland.

Steckbrief
Name: Rundwanderweg Nr. 14, Besuch bei Rulaman
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Bad Urach
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 2,1 Kilometer
Höhenunterschied: 205 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die Standortplakette als Teil des Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb

Die Standortplakette ist ein Teil des neuen Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb.

Das neue Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb wurde vom Planungsbüro für Wandertourismus (Hans-Georg Sievers) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein und dem Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg entwickelt und im Jahr 2011 in der Pilotregion Donau-Heuberg umgesetzt.

Im Jahr 2014 hat der Schwäbische Albverein das neue Wege- und Beschilderungskonzept offiziell übernommen und geringfügig überarbeitet. Das Konzept ist auch vom Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. und von den Städten und Gemeinden des Gebiets anerkannt. Das neue Wege- und Beschilderungskonzept soll zukünftig auf der gesamten Schwäbischen Alb und dem Albvorland angewendet werden.

Samstag, 6. Mai 2017

Nägelesfelsen-Eichhalde - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Nägelesfelsen-Eichalde am Albtrauf im Ermstal bei Bad Urach ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Nägelesfelsen-Eichhalde:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung 
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Nägelesfelsen-Eichhalde in diesem Blog

Dienstag, 2. Mai 2017

Premiumweg Hewensteig bei Engen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hewensteig aus der Premiumweggruppe Hegauer Kegelspiel.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Hewensteig. Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Hewensteigs. Man kann den Rundweg in beiden Richtungen erwandern. Wir wandern entgegen dem Uhrzeigersinn.

Vom Parkplatz Almenhütte südwestlich oberhalb von Engen-Anselfingen führt der beschilderte Zugang zum Hewensteig ca. 200 Meter aufwärts. Dann trifft man auf den eigentlichen Hewensteig.

Nun folgt bis zum Gipfel des Hohenhewen ein ununterbrochener Anstieg, zunächst sehr steil, dann etwas flacher. Links des Wegs befinden sich zunächst Wiesen, rechts des Wegs Wald. Man hat in Richtung Südsüdwesten einen Blick auf den Hohenhewen. Später tritt der Weg dann vollends in den Wald ein.

Samstag, 29. April 2017

Premiumweg Hewensteig bei Engen, Teil 1 von 2

Der Premiumweg Hewensteig bei Engen gehört zur Premiumweggruppe Hegauer Kegelspiel.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Hewensteig ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Hewensteigs.

Der Hewensteig beschreibt eine Rundtour über den Hohenhewen, einen der höchsten Berge des Hegaus. Von Nord nach Süd wird der Berg überschritten. Zum Gipfelplateau führt ein Stichweg. Der Rückweg führt über den Osthang des Bergs.

Der Hewensteig befindet sich wenige hundert Meter von der Südgrenze der Schwäbischen Alb entfernt. Der Hewensteig ist gleichwohl Thema hier in diesem Blog über die Schwäbische Alb. Denn die Premiumweggruppe Hegauer Kegelspiel, der der Hewensteig angehört, umfasst auch verschiedene auf der Schwäbischen Alb gelegene Premiumwege. Insofern ist es das Ziel hier in diesem Blog, alle Premiumwege des Hegauer Kegelspiels zu besprechen.

Steckbrief
Name: Hewensteig
Wegegrupppe: Hegauer Kegelspiel
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung 2014 mit 64 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Juli 2017
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,4 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 340 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Konstanz
Stadt/Gemeinde: Engen
Großlandschaft: Voralpines Hügel- und Moorland
Naturraum: Hegau

Dienstag, 25. April 2017

Hegauer Kegelspiel - neue Premiumwege im Hegau und auf der Hegaualb

Die vom Deutschen Wanderinsitut e.V. im Hegau und auf der Hegaualb zertifizierten Premiumwege firmieren unter dem Dachbegriff Hegauer Kegelspiel.

Der Begriff Hegauer Kegelspiel wurde von Ludwig Finckh, einem aus dem Hegau stammenden Schriftsteller und Arzt geprägt. Finckh bezeichnete den Hegau als "(d)es Herrgotts Kegelspiel". Das nimmt Bezug auf die zahlreichen, zum Teil kegelförmigen Vulkanberge dieser Gegend.

Die Premiumwege des Hegauer Kegelspiels wurden von der Hegau Tourismus e.V. in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein eingerichtet. Die Premiumwege befinden sich teilweise auf der Schwäbischen Alb (Naturraum Hegaualb), teilweise in der Großlandschaft Voralpines Hügel- und Moorland (Naturraum Hegau). Die Weglänge erstreckt sich zwischen 13,5 und 6,4 Kilometern. Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. vergebene Erlebnispunktzahl reicht von 40 bis 64.

Im heutigen Post in diesem Blog sollen die Premiumwege des Hegauer Kegelspiels aufgelistet werden. Alle zukünftigen Artikel in diesem Blog, die sich mit den Premiumwegen des Hegauer Kegelspiels befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Zur Zeit gibt es acht Premiumwege im Rahmen des Hegauer Kegelspiels. Ein weiterer Premiumweg ist geplant.

Die Premiumwege des Hegauer Kegelspiels im Einzelnen:

Freitag, 21. April 2017

Bauerlochberg - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Bauerlochberg ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Bauerlochberg:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Bauerlochberg in diesem Blog

Montag, 17. April 2017

Aussicht vom Hohenhewen bei Engen

Der Hohenhewen und der Hohenstoffeln sind mit einer Höhe von jeweils 844 m ü NN die höchsten Erhebungen des Hegaus.

Vom Gipfel des Hohenhewen bietet sich ein wunderbarer Blick auf die Umgebung. Man sieht die Schwäbische Alb (Hegaualb) im Norden und Westen, den Südschwarzwald und den Randen im Westen, die Oberschwäbischen Erhebungen im Osten sowie den Untersee des Bodensees und die Alpenkette im Süden.

Nur 700 Meter westlich und nur 1,4 Kilometer nördlich des Hohenhewen verläuft die Grenze zwischen den Naturräumen Hegau und Hegaualb. Der Hohenhewen befindet sich somit fast auf der Schwäbischen Alb. Jedenfalls blickt man vom Gipfel in Richtung Norden und Westen hinab auf die Schwäbische Alb.

Auf dem Gipfel des Hohenhewen sind Reste einer großen Burganlage zu finden. Auf der Ruine des Nordbaues der Anlage hat man in den 1890er-Jahren eine Aussichtsplattform gebaut. Eine Wendeltreppe führt hinauf zur Plattform. Auf der Plattform sind Panoramatafeln montiert worden, die die einzelnen Punkte der Aussicht erläutern.

Wegen des Baumbewuchses hat man von der Aussichtsplattform jedoch keinen 360 Grad-Rundumblick. Am Südrand des Gipfelplateaus des Hohenhewen gibt es einen weiteren Aussichtspunkt, von dem aus man eine ergänzende Sicht hat.

Donnerstag, 13. April 2017

Zum Hügelbrunnen in der Kernzone Kaltental des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Der Hügelbrunnen befindet sich im hintersten Kaltental in der Uracher Talspinne nahe des Ermstals und innerhalb der Kernzone Kaltental des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Ein vom Regierungspräsidium Tübingen freigegebener Weg, der Kaltentalweg, führt direkt am Hügelbrunnen vorbei. Am Stein oberhalb des Brunnentrogs steht die Inschrift "K. Forstamt Hügel 1864".

Der Hügelbrunnen ist somit bereits über 150 Jahre alt. Der Brunnen funktioniert auch heute noch einwandfrei. Ob der Brunnen in trockenen Sommern allerdings Wasser führt, sei mal dahingestellt. Man kann nur hoffen, dass der Hügelbrunnen auch zukünftig instandgehalten wird. Seine Lage innerhalb einer Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sollte dem eigentlich nicht entgegenstehen. Denn der Brunnen beeinträchtigt die natürlichen Abläufe bei der Vegetationsentwicklung nicht.

Sonntag, 9. April 2017

Kaltental - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Kaltental ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwicklen können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Kaltental:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
    Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Kaltental in diesem Blog

Mittwoch, 5. April 2017

Thementafel "Barnberghöhle" im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs

Die Thementafel Barnberghöhle befindet sich im Verlauf des Gustav-Ströhmfeld-Wegs, eines Qualitätswegs Wanderbares Deutschland, der von Metzingen nach Neuffen führt. 

Im Rahmen der Neukonzeption des Gustav-Ströhmfeld-Wegs wurden in den Jahren 2012/13 zahlreiche Thementafeln im Wegverlauf aufgestellt. Sie informieren über die Geologie, die Landschaftsgeschichte und die Biologie der Landschaft am Albtrauf zwischen Metzingen und Neuffen.

Die Thementafel Barnberghöhle befindet sich an der Kante des Albtraufs am Ostrand des hintersten Neuffener Tals. Dieser Teil des Albtraufs heißt Barnberg. Das auf der Albhochfläche angrenzende Gebiet heißt Hochholz. Die Thementafel Barnberghöhle befindet sich beim Wegweiserstandort Blauer Rank-Hütte, 725 m, im Abschnitt des Gustav-Ströhmfeld-Wegs zwischen der Neuffener Steige und dem Hohenneuffen.

Samstag, 1. April 2017

Donntal-Lange Steige - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Donntal-Lange Steige ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Donntal-Lange Steige:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Donntal-Lange Steige in diesem Blog

Dienstag, 28. März 2017

Wanderkarte 1:35.000 Westlicher Bodensee in zweiter Auflage 2017

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat im Januar 2017 die zweite Auflage der Wanderkarte Westlicher Bodensee mit neuer Kartengrafik im Maßstab 1:35.000 herausgebracht.

Diese überarbeitete Karte umfasst ganz im Nordwesten des Kartenbilds auch ein Stück Schwäbische Alb mit dem Naturraum Hegau. Die neue Wanderkarte Westlicher Bodensee ist zum Preis von 5,20 Euro direkt beim LGL oder im Buchhandel erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-420-5.

Die neue Wanderkarte Westlicher Bodensee wurde in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein herausgegeben. Dies ist eine Karte des Kartenwerks des Schwarzwaldvereins. Das auf der Karte abgebildete Gebiet gehört zum größeren Teil zum Arbeitsgebiet des Schwarzwaldvereins und nur zum kleineren Teil zum Arbeitsgebiet des Schwäbischen Albvereins.

Das auf der Karte abgebildete Gebiet reicht im Süden bis Stein am Rhein und Konstanz. Im Osten erstreckt sich die Karte bis Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Im Norden endet das Kartenbild bei Mühlingen. Im Westen reicht das Kartenbild bis Singen (Hohentwiel). 

Auf der Karte sind die Wanderwege und Radwanderwege des Gebiets verzeichnet. Zudem gibt es Freizeitinformationen (Touristische Infrastruktur, Touristische Ziele, Sport und Freizeit).

Die folgenden Premiumwege sind in der Karte verzeichnet:

Freitag, 24. März 2017

Trailfinger Kopf - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Trailfinger Kopf ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Trailfinger Kopf:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Trailfinger Kopf in diesem Blog

Montag, 20. März 2017

Wanderkarte 1:35.000 Hegau in zweiter Auflage 2017

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat im Januar 2017 die zweite Auflage der Wanderkarte Hegau mit neuer Kartengrafik im Maßstab 1:35.000 herausgebracht.

Diese überarbeitete Karte umfasst auch ein Stück Schwäbische Alb mit den Naturräumen Hegaualb, Baaralb und Oberes Donautal sowie Randen. Die neue Wanderkarte Hegau ist zum Preis von 5,20 Euro direkt beim LGL oder im Buchhandel erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-419-9.

Die neue Wanderkarte Hegau wurde in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein herausgegeben. Dies ist eine Karte des Kartenwerks des Schwarzwaldvereins. Das auf der Karte abgebildete Gebiet gehört zum Arbeitsgebiet des Schwarzwaldvereins - und nicht zum Arbeitsgebiet des Schwäbischen Albvereins.

Das auf der Karte abgebildete Gebiet reicht im Süden bis Schaffhausen und Stein am Rhein. Im Osten erstreckt sich die Karte bis Moos und Steißlingen. Im Norden endet das Kartenbild bei Geisingen. Im Westen reicht das Kartenbild bis Blumberg-Zollhaus.

Auf der Karte sind die Wanderwege und Radwanderwege des Gebiets verzeichnet. Zudem gibt es Freizeitinformationen (Touristische Infrastruktur, Touristische Ziele, Sport und Freizeit).

Die folgenden Premiumwege sind in der Karte verzeichnet:

Donnerstag, 16. März 2017

Pfannenberg - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb


Die Kernzone Pfannenberg ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Pfannenberg:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
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Sonntag, 12. März 2017

Premiumwege am Früchtetrauf

Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. im Gebiet des Landkreises Tübingen zertifizierten Premiumwege firmieren unter dem Dachbegriff Früchtetrauf. 

Der Begriff leitet sich ab von den ausgedehnten Streuobstwiesen, die sich entlang des Albtraufs im Landkreis Tübingen erstrecken. Mit dem Begriff Albtrauf bezeichnet man die steile Nordwestseite der Schwäbischen Alb. Unter dem Titel Früchtetrauf werden jedoch alle Premiumwege des Landkreises Tübingen gelistet, auch diejenigen Premiumwege, die sich nicht auf der Schwäbischen Alb befinden.

Der erste Premiumweg im Landkreis Tübingen war der Dreifürstensteig. Dieser Weg wurde im Jahr 2012 eröffnet. Bis zum Jahr 2017 blieb dieser Weg der einzige Premiumweg im Landkreis Tübingen. Der Dreifürstensteig war auch der einzige Premiumweg der Schwäbischen Alb, der keiner Premiumweggruppe angehörte.

Im Laufe des Jahres 2017 werden nun weitere Premiumwege im Landkreis Tübingen eröffnet, so dass auch hier eine Premiumweggruppe entsteht, die Premiumwege am Früchtetrauf. Weitere Premiumwege sind geplant. Die Weglänge der Premiumwege erstreckt sich zwischen 5,5 und 13,3 Kilometern.

Im heutigen Post in diesem Blog sollen die Premiumwege im Landkreis Tübingen aufgelistet werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit den Premiumwegen am Früchtetrauf befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. Der Post wird ständig aktualisiert.

Die Premiumwege des Landkreises Tübingen im Einzelnen:

Mittwoch, 8. März 2017

Bahnhof Mössingen an der Zollernalbbahn

Der Bahnhof Mössingen befindet sich im Verlauf der Zollernalbbahn 1 Tübingen-Sigmaringen.

Auf der Zollernalbbahn 1 verkehren zweistündlich die Züge der IRE-Linie Stuttgart-Tübingen-Albstadt-Sigmaringen und stündlich die Züge der Regionalbahn Tübingen-Albstadt-Sigmaringen.

Die Strecke ist nicht elektrifiziert. Eine Elektrifizierung ist im Zusammenhang mit dem Projekt der Stadtbahn Neckar-Alb geplant. Die IRE-Züge werden von der Deutschen Bahn gefahren. Es kommen Neigetechnikzüge zum Einsatz. Die RB-Züge werden von der Hohenzollerischen Landesbahn gefahren.

Der Bahnhof Mössingen befindet sich bei Streckenkilometer 16,1 der Zollernalbbahn 1, wobei die Kilometrierung in Tübingen beginnt und in Sigmaringen endet. Der Bahnhof Mössingen verfügt über zwei Gleise und zwei Bahnsteige. Im Bahnhof Mössingen begegnen sich fahrplanmäßig die IRE- und RB-Züge. Der Bahnhof Mössingen ist der einzige Bahnhof für die IRE-Züge zwischen den Bahnhöfen Tübingen und Hechingen.

Der Bahnhof Mössingen befindet sich am Westrand der Stadt Mössingen. Vom Bahnhof Mössingen lassen sich die Sehenswürdigkeiten in Mössingen gut erreichen. 

Samstag, 4. März 2017

Lösungsdoline Hasental bei Lenningen-Pfulb im Geopark Schwäbische Alb

Die Lösungsdoline Hasental ist eine Doline im Hasental, einem Trockental bei Lenningen-Pfulb auf der Esslinger Alb.

Die Lösungsdoline Hasental wurde vom Geopark Schwäbische Alb im Jahr 2016 als sogenannter Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus. Mit Stand Ende 2016 gibt es bereits 17 Geopoints im Geopark Schwäbische Alb.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Die Infotafel bei der Lösungsdoline Hasental erklärt die Entstehung der Doline sowie die örtlichen Besonderheiten.  

Dienstag, 28. Februar 2017

Zur Waldschaukel bzw. Himmelsschaukel am Farrenberg im Verlauf des Premiumwegs Dreifürstensteig

Im heutigen Post in diesem Blog besuchen wir die Waldschaukel bzw. Himmelsschaukel im Verlauf des Premiumwegs Dreifürstensteig am Osthang des Farrenbergs oberhalb von Mössingen-Talheim und am Früchtetrauf.

Die vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Premiumwege weisen eine Möblierung auf. Sie besteht aus Schaukeln, Liegen, Sitzbänken und Tischchen. Die genaue Bezeichnung dieser Einrichtungen variiert zwischen den einzelnen Premiumweggruppen.

Für die Schaukel werden beim Premiumweg Dreifürstensteig gleich zwei Begriff verwendet. Auf einem Schild an der Schaukel wird der Begriff Waldschaukel verwendet. In den Flyern zum Dreifürstensteig ist jedoch der Begriff Himmelsschaukel genannt.

Wie auch immer: Die Schaukel am Osthang des Farrenbergs im Verlauf des Dreifürstensteigs befindet sich an einem schönen Plätzchen. Die Umgebung ist mit ihren Magerwiesen, Buchenwäldern und Wacholderheiden typisch für die Schwäbische Alb. Und man hat eine schöne Sicht auf den Talkessel von Mössingen-Talheim mit seiner abwechslungsreichen Bergumrahmung.

An Wochenenden mit gutem Wanderwetter wird man möglicherweise die Schaukel oft besetzt vorfinden. Ein Alternativprogramm wäre ein Besuch werktags bei Regenwetter.......

Freitag, 24. Februar 2017

Höllsternquelle Gutenberg bei Lenningen-Gutenberg im Geopark Schwäbische Alb

Die Höllsternquelle im Lenninger Tal bei Lenningen-Gutenberg ist eine stark schüttende Karstquelle am Hangfuß des Albtraufs am nordwestlichen Ortsrand von Gutenberg.

Die Höllsternquelle wurde vom Geopark Schwäbische Alb im Jahr 2016 als sogenannter Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus. Mit Stand Ende 2016 gibt es bereits 17 Geopoints im Geopark Schwäbische Alb.

Allerdings war mit Stand Anfang Februar 2017 der Geopoint Höllsternquelle bei Lenningen-Gutenberg vor Ort noch nicht beschildert. In seinem Newsletter Nr. 14 kündigte der Geopark Schwäbische Alb jetzt an, dass die Höllsternquelle im Februar 2017 als Geopoint beschildert wird. Es soll auch eine Broschüre mit der Beschreibung von mehr als 30 Geotopen erscheinen.

Die im heutigen Post in diesem Blog genannten Infos zur Höllsternquelle sind somit vorläufig. Sobald von Seiten des Geoparks weitere Informationen vorliegen, wird der heutige Post ggf. ergänzt und überarbeitet.

Montag, 20. Februar 2017

Neues Naturschutzgebiet "Feuchtwiesen Schwandorf" bei Neuhausen ob Eck

Das Regierungspräsidium Freiburg hat mit Datum vom 12. Januar 2017 das neue Naturschutzgebiet Feuchtwiesen Schwandorf verordnet.

Das neue Naturschutzgebiet befindet sich im Gebiet der Gemeinden Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) und Sauldorf (Landkreis Sigmaringen). Zum Teil gehört das neue Naturschutzgebiet zur Schwäbischen Alb (Naturraum Hegaualb), zum Teil zu Oberschwaben (Naturraum Donau-Ablach-Platten).

Das neue Naturschutzgebiet Feuchtwiesen Schwandorf ist ca. 130 Hektar groß. Es befindet sich zwischen Oberschwandorf (zu Neuhausen ob Eck) und Boll (zu Sauldorf). Das Naturschutzgebiet umfasst die teils nasse Aue des Wettbachs und Krumbachs zwischen Oberschwandorf und Boll sowie staufeuchte Wiesen auf der Hochfläche nördlich von Unterschwandorf.

Das Naturschutzgebiet besteht aus vier Teilen. Auf der Gemarkung Neuhausen ob Eck umfasst das NSG die Gemarkungen Schwandorf und Worndorf. Auf der Gemarkung von Sauldorf umfasst das NSG die Gemarkung Boll. 

Schutzzweck des NSG ist die Erhaltung und Entwicklung des Gebiets als 
  • Mosaik zusammenhängender, überwiegend extensiv genutzter, feuchter und frischer Grünlandgesellschaften,
  • strukturreiches Gebiet mit Gehölzinseln sowie landschaftsprägenden Bachauen, Rieden und Hochstauden,
  • Lebensraum zahlreicher gefährdeter, zum Teil vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten, insbesondere als Brut-, Durchzugs- und Überwinterungsgebiet zahlreicher Vogelarten. 
Im Regierungsbezirk Freiburg gibt es jetzt insgesamt 267 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 31.800 Hektar. Das Gebiet des Regierungsbezirks Freiburg erstreckt sich auch über einen Teil der Schwäbischen Alb.    

Donnerstag, 16. Februar 2017

Die Spreuerhofstraße in Reutlingen - die engste Straße der Welt

Nur 31 Zentimeter breit ist ein Abschnitt der Spreuerhofstraße in Reutlingen. Damit ist dieser Abschnitt der Spreuerhofstraße die engste Straße der Welt. Mit diesem Rekord ist die Spreuerhofstraße seit dem Jahr 2007 im Guinessbuch der Rekorde eingetragen.

An beiden Enden des engsten Stücks der Spreuerhofstraße ist eine Infotafel angebracht worden. Sie zeigt einen Maßstab in Zentimetern sowie in englischen Fuß und die Schriftzüge "Engste Straße der Welt, Breite: 31 cm" und "Narrowest street in the world, Width: 1 ft".

Dieser Straßenabschnitt ist so schmal, dass selbstverständlich weder ein Auto, noch ein Motorrad, noch ein Fahrrad dort durchkommt. Selbst ein Fußgänger kann kaum gerade, nach vorn gerichtet und aufrechten Hauptes dort durchgehen. Vielmehr muss man sich bücken und ein wenig seitwärts gehen.

Die Spreuerhofstraße verbindet die Metzgerstraße mit der Mauerstraße. Nicht durchgehend ist die Straße 31 Zentimeter eng. Der größere Teil der Straße ist wesentlich breiter. Und auf der anderen Hausseite beim engsten Abschnitt gibt es eine Alternativstrecke der Spreuerhofstraße, die ebenfalls wesentlich breiter ist.

Der 31 Zentimeter enge Abschnitt der Spreuerhofstraße ist ein originelles Ziel in Reutlingen. Es befindet sich nur wenige Meter von der Hauptfußgängerzone entfernt.

Sonntag, 12. Februar 2017

Reutlingen mit der Achalm und dem Roßberg - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb


Die Großstadt Reutlingen ist nach Ulm die zweitgrößte Stadt der Schwäbischen Alb und zusammen mit Ulm die einzige Großstadt mit Anteil an diesem Mittelgebirge.

Zum Reutlinger Stadtgebiet gehören auch die bekannten Berge Achalm und Roßberg am bzw. vor dem Albtrauf. Der Gipfel des ebenfalls markanten Georgenbergs gehört zur Nachbarkommune Pfullingen, die Nord- und Westhänge des Berges jedoch zu Reutlingen.

Reutlingen begeistert nicht nur mit einer schönen Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, sondern auch mit einem überdurchschnittlich interessanten Ausschnitt des Albtraufs.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Reutlingen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Reutlingen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Altstadt von Reutlingen ist in ihren historischen Proportionen gut erhalten. Es gibt zahlreiche historische Gebäude, darunter Kirchen, Stadttore und Stadtmauer, Brunnen und Museen. Reutlingen ist auch eine sehr lebendige Stadt. In der Altstadt gibt es eine ausgedehnte Fußgängerzone mit vielen Geschäften. Konkurrenz auf der Grünen Wiese ist bisher nur wenig vorhanden.

Der Albtrauf im Reutlinger Stadtgebiet ist vielfältig und interessant. Der Hausberg von Reutlingen, die Achalm, ist ein Zeugenberg. Der Bergkegel bezeugt, dass vor längerer Zeit die Tafel der Schwäbischen Alb weiter nach Nordwesten gereicht hat. Der Georgenberg ist ein Schlot des sogenannten Schwäbischen Vulkans. Der Roßberg ist der höchste Punkt Reutlingens und Zeuge eines zweistufigen Albtraufs, wie man ihn nur im Abschnitt zwischen Reutlingen und Hechingen findet.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Der neugestaltete Residenzrundweg A (herrschaftlicher Bereich) in Bad Urach, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neugestalteten Residenzrundweg A (herrschaftlicher Bereich) in Bad Urach.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Stadtspaziergang. Wir sind auch schon einen Teil des Wegs abgelaufen und bis zur Station 09 gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Gleich gegenüber der Station 09 befindet sich die Station 10 (Beginenhaus). Nun ist es ratsam, zunächst mal der Station 13 (Spitalkapelle) einen Besuch abzustatten. Hierzu biegt man links vom Beginenhaus nach rechts in die Straße "Altstadt" ein. Man sieht bereits den noch erhaltenen Chor der Spitalkapelle. An der Wand des Gebäudes befindet sich die Infotafel. Die Kapelle ist normalerweise nicht geöffnet. Sie besitzt im Innenraum ein schönes Kreuzrippengewölbe.

Samstag, 4. Februar 2017

Der neugestaltete Residenzrundweg A (herrschaftlicher Bereich) in Bad Urach, Teil 1

Der Residenzrundweg A ist einer von zwei Rundwegen durch die Altstadt von Bad Urach. Sowohl der Residenzrundweg A als auch der Residenzrundweg B wurden im Jahr 2016 neu gestaltet.

Der Residenzrundweg A hat den Beinamen "herrschaftlicher Bereich". Denn dieser Residenzrundweg führt durch diejenigen Teile von Bad Urach, die von den Gebäuden der ehemaligen Residenzstadt dominiert werden.

Der Residenzrundweg A besteht aus Infotafeln, die an markanten Gebäuden angebracht worden sind. Der Residenzrundweg A führt an insgesamt 19 sehenswerten Gebäuden vorbei. Allerdings waren mit Stand Januar 2017 an einigen dieser Gebäude noch keine Infotafeln zu finden. Eine wegweisende Beschilderung ist nicht vorhanden. Man kann den Residenzrundweg A somit nur dann erfolgreich begehen, wenn man sich vorher entweder den Flyer zu den Residenzrundwegen besorgt hat. Oder man orientiert sich alternativ an der Beschreibung hier in diesem Blog, im heutigen und im folgenden Post.

Dienstag, 31. Januar 2017

Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik an der Ermstalbahn

Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik ist einer von drei Haltepunkten der Ermstalbahn im Stadtgebiet von Bad Urach.

Die Ermstalbahn fährt stündlich von Metzingen nach Bad Urach und zurück. Zur Zeit fahren Dieseltriebwagen. Eine Elektrifizierung der Strecke ist im Rahmen des Projekts Stadtbahn Neckar-Alb geplant.

Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik befindet sich bei Streckenkilometer 9,7, wobei die Kilometrierung in Metzingen beginnt und in Bad Urach endet. Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik besteht aus einem Gleis und einem Bahnsteig. Die Züge in beiden Richtungen fahren von diesem Bahnsteig ab. Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik befindet sich zwischen den Haltepunkten Bad Urach Wasserfall und Bad Urach. Beim Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik mündet das Seltbachtal in das Ermstal.

Die Strecke der Ermstalbahn verläuft im Bereich des Haltepunkts Bad Urach Ermstalklinik südlich und parallel zur Bundesstraße 28. Der Haltepunkt befindet sich gegenüber der Bundesstraße in einer erhöhten Lage. Eine Treppe und eine lange Rampe stellen die Verbindung vom Bahnsteig zum Straßenniveau her.

Der Haltepunkt Bad Urach Ermstalklinik eignet sich gut als Start- und Endpunkt für Wanderungen und Ausflüge. Auf dem Bahnsteig befindet sich eine Orientierungstafel zu den Rundwanderwegen einschließlich der Premiumwege Grafensteige in Bad Urach. Auf dem Bahnsteig befindet sich auch ein Wegweiser mit dem Standortfeld "Bahnhof Ermstalklinik, 451 m". Auf dem Wegweiser sind die Ziele Burgruine Hohenurach, Kreuzhütte und Uracher Wasserfall angegeben.

Freitag, 27. Januar 2017

Die Deutsche Fachwerkstraße - eine Touristenstraße der Schwäbischen Alb


Die Deutsche Fachwerkstraße ist eine Touristenstraße, die auch über die Schwäbische Alb führt und hierbei fünf Fachwerkstädte der Schwäbischen Alb miteinander verbindet.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Deutsche Fachwerkstraße kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit den fünf Fachwerkstädten im Straßenverlauf auf der Schwäbischen Alb befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Deutsche Fachwerkstraße wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. betrieben. Die Deutsche Fachwerkstraße wurde im Jahr 1990 ins Leben gerufen. Die Touristenstraße ist über 3.000 Kilometer lang. Sie verbindet über 100 Fachwerkorte in Deutschland miteinander.

Die Deutsche Fachwerkstraße führt durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Deutsche Fachwerkstraße gliedert sich in sieben Regionalstrecken. Eine der sieben Regionalstrecken ist die Regionalstrecke "Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee". Sie verbindet 30 Fachwerkorte.

Diese Regionalstrecke verläuft auch über die Schwäbische Alb und kommt dort an den Fachwerkstädten bzw. Fachwerkgemeinden Kirchheim unter Teck, Bad Urach, Blaubeuren, Trochtelfingen und Nehren vorbei.

Montag, 23. Januar 2017

Der Schwäbische Vulkan - über 350 Vulkanschlote auf der Mittleren Alb


Unter dem Begriff des Schwäbischen Vulkans werden über 350 Vulkanschlote subsummiert, die sich in einem Umkreis von ca. 56 Kilometern im Bereich der Mittleren Schwäbischen Alb rund um Bad Urach sowie südlich von Kirchheim/Teck befinden. Von daher nennt man den Schwäbischen Vulkan auch das Urach-Kirchheimer Vulkangebiet.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Schwäbische Vulkan kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Schloten des Schwäbischen Vulkans befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Schlote des Schwäbischen Vulkans sind für die Schwäbische Alb etwas besonderes. Die Schwäbische Alb besteht ja überwiegend aus Sedimentgesteinen der Jurazeit (vor 201 bis 145 Millionen Jahren), die im Tertiär emporgehoben und nach Südosten gekippt worden sind (vor 65 bis 2,5 Millionen Jahren). Der Schwäbische Vulkan war im Miozän vor ca. 20 Mio Jahren über einen Zeitraum von ca. 6 Mio Jahren aktiv.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Das Obere Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Das Obere Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Die Donau hat sich dort tief in die Kalktafel der Schwäbischen Alb eingefräst.

Das Obere Donautal wird auch der Grand Canyon von Baden-Württemberg genannt. Sicher hinkt ein direkter Vergleich mit dem Grand Canyon in Arizona gewaltig. Gemessen an den Landschaftsverhältnissen, wie wir sie hier in Baden-Württemberg haben, ist das Obere Donautal jedoch einmalig und großartig. 

Im heutigen Post in diesem Blog soll das Obere Donautal kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Oberen Donautal befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Posts direkt verlinkt.

Das Obere Donautal ist einer von 77 Nationalen Geotopen Deutschlands. Das Obere Donautal ist Bestandteil des Naturparks Obere Donau. Im Oberen Donautal gibt es die meisten und die größten Jurafelsen der Schwäbischen Alb. Zahlreiche Aussichtspunkte, Burgen und Burgruinen, Kalkfelsen und die Donau machen das Obere Donautal zu einem bevorzugten Erholungs- und Freizeitgebiet.

Felsklettern, Kanufahren und selbstverständlich Wandern sind die bevorzugten Freizeitaktivitäten. Die Wandermöglichkeiten wurden in den letzten Jahren wesentlich erweitert. Mit dem Donauberglandweg und dem Donau-Zollernalb-Weg gibt es zwei Qualitätswege Wanderbares Deutschland. Zudem wurden Premiumwege eingerichtet, die vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert worden sind. Sie sind zu den Wegegruppen der DonauFelsenLäufe bei Sigmaringen sowie der DonauWellen bei Beuron und Tuttlingen zusammengefasst.

Sonntag, 15. Januar 2017

Winterliche Inversionswetterlage am Breitenstein bei Bissingen-Ochsenwang

Eine Inversionswetterlage ist durch kalte, teilweise nebelige Luft in den tiefen Lagen und relativ milde, klare Luftmassen in den höheren Lagen gekennzeichnet.

Am Neujahrstag des Jahres 2017 gab es im Bereich der Schwäbischen Alb eine typische Inversionswetterlage. In den Tälern am Albtrauf und im Albvorland war es kalt. Rauhreif lag auf dem Gras und auf den Bäumen. Die Sicht war durch Dunst getrübt. Auf der Albhochfläche hingegen war es mild, sonnig und klar. Inversionswetterlagen sind hauptsächlich im Herbst und Winter anzutreffen.

Besteht eine Inversionswetterlage an Sonn- und Feiertagen im Bereich der Schwäbischen Alb, ist stets mit einem großen Besucherandrang zu rechnen. Die Wanderparkplätze auf der Albhochfläche sind dann, sofern sie in der Nähe der Region Stuttgart liegen, überfüllt. An den Hauptaussichtspunkten finden sich zahlreiche Menschen ein.

So war es auch am Aussichtspunkt Breitenstein am Albtrauf bei Bissingen-Ochsenwang. Dieser 812 m ü NN hohe Aussichtspunkt ist nur wenige hundert Meter vom nächsten Wanderparkplatz entfernt. Am höchsten Punkt befindet sich eine Panoramatafel.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Die Staufenmauer - der älteste Teil der Ulmer Stadtbefestigung

Die Staufenmauer an der Südseite der ehemaligen Ulmer Pfalz auf dem Weinhofberg ist das älteste noch vorhandene Bauwerk von Ulm.

Die heute noch vorhandene Staufenmauer ist gemäß einer vor Ort aufgestellten Infotafel ein Rest der staufischen Stadtbefestigung aus der Zeit um 1220. Sie umschloss den ehemaligen Pfalzbereich, der sich in erhöhter Lage auf dem Weinhofberg über dem Unterlauf der Blau kurz vor ihrer Mündung in die Donau befindet. Zum Teil schützte die Staufenmauer auch die damalige Stadt.

Die Staufer bauten im 11. und 12. Jahrhundert Ulm zu ihrem Hauptstützpunkt in Schwaben aus. Die Lage der Pfalz wurde außer wegen ihrer erhöhten Position auch noch wegen ihrer Nähe zum Flüsschen Blau gewählt. An der Blau konnte man eine Mühle betreiben. Ein Gedenkstein in der Staufenmauer nennt das 11. Jahrhundert als Bauzeit für die Umfassungsmauer der Ulmer Pfalz.

Die Wände der Staufenmauer bestehen aus markanten Buckelquadern. Diese Bauweise ist typisch für die Stauferzeit.

Samstag, 7. Januar 2017

Roßbergschanze und Buobergschanze - Relikte aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekriegs

In der Zeit des Spanischen Erbfolgekriegs ließ Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg auf der Schwäbischen Alb zwischen dem Dreifürstenstein im Westen und dem Übersberg im Osten in den Jahren 1703/1704 verschiedene Schanzenanlagen bauen, die sogenannten Alblinien.

Zu diesen Schanzen gehören auch die Roßbergschanze und die Buobergschanze. Sie sind heute noch überraschend gut sichtbar. Der Geschichtslehrpfad Roßbergschanzen umfasst vier Informationstafeln an verschiedenen Stellen an der Roßbergschanze und der Buobergschanze. Der Geschichtslehrpfad Roßbergschanzen wurde im Jahr 2012 vom Reutlinger Geschichtsverein und vom Schwäbischen Albverein eingerichtet.

Die Roßbergschanze ist ca. 800 Meter lang. Sie befindet sich auf der Hochfläche östlich des Roßberggipfels im Landkreis Reutlingen im Gebiet von Sonnenbühl-Genkingen sowie Reutlingen-Gönningen. Sie hat die Nummer 11 innerhalb der Alblinien.

Die Buobergschanze ist nur ca. 50 Meter lang. Sie befindet sich östlich der Roßbergschanze an einem östlichen Ausläufer der Hochfläche östlich des Roßberggipfels. Sie hat die Nummer 12 innerhalb der Alblinien. 

Montag, 2. Januar 2017

Zur Waldschaukel im Maisental im Verlauf des Premiumwegs Wasserfallsteig bei Bad Urach

Die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifzierten Premiumwege zeichnen sich unter anderem auch dadurch aus, dass sie über eine Möblierung verfügen.

Im Falle der Grafensteige bei Bad Urach besteht diese Möblierung aus Waldliegen, Vesperinseln und Waldschaukeln. Im heutigen Post in diesem Blog besuchen wir die einzige Waldschaukel im Verlauf der Grafensteige. Sie befindet sich im Verlauf des Premiumwegs Wasserfallsteig im Maisental.

Bei den sogenannten Waldschaukeln handelt es sich um Waldliegen, die mit einem Stahlseil an einer Tragekonstruktion aufgehängt sind. Wegen des relativ großen Gewichts der Waldliegen braucht es ein wenig Kraft, sie zum Schaukeln zu bringen. Dasselbe gilt, wenn man die Schaukelbewegung wieder beenden will. Die Waldschaukeln sind an Orten mit einer besonders malerischen Aussicht aufgestellt.