Montag, 18. September 2017

Boßler - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Boßler ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Boßler:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Boßler in diesem Blog

Freitag, 15. September 2017

Naturpark Obere Donau grenzt nach Erweiterung direkt an Naturpark Südschwarzwald

Das Regierungspräsidium Tübingen hat in einer Pressemitteilung vom 14. August 2017 bekanntgegeben, dass der Naturpark Obere Donau erweitert werden soll.

Das Erweiterungsgebiet umfasst die Fläche der Gemeinde Geisingen vollständig sowie diejenige Fläche der Gemeinde Immendingen, die noch nicht Teil des Naturparks ist. Mit der Änderung der Naturparkverordnung soll auch eine Ausweisung von Zonen für Windkraftanlagen in den Gemeinden Bingen und Winterlingen einher gehen.

Das Erweiterungsgebiet wird neben dem Donautal insbesondere durch das Aitrachtal mit den ehemaligen Vulkanen Wartenberg und Höwenegg geprägt. Die Fläche des Naturparks Obere Donau wächst durch die geplante Erweiterung von bisher 135.019 Hektar auf dann 149.193 Hektar.

Dienstag, 12. September 2017

Qualitätsweg Felsenrunde bei Bad Überkingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Felsenrunde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum höchsten Wegpunkt und einem der höchsten Punkte der Hochfläche Michelsberg gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Zum Aussichtspunkt Sandgrube, dem höchsten Punkt der Tour, führt der einzige beschilderte Abstecher im Wegverlauf der Felsenrunde (0,1 Kilometer). Bei klarer Sicht sieht man von hier sogar die Alpen.

Samstag, 9. September 2017

Qualitätsweg Felsenrunde bei Bad Überkingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Felsenrunde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Qualitätsweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Startpunkt nördlich von Bad Überkingen und nördlich der B 466 steigt der Weg gleich am Albtrauf und im Wald in Serpentinen an, um die Hochfläche des Michelsbergs zu erreichen. Der Wald ist relativ ursprünglich, ein typischer Laubwald des Albtraufs. Weiter oben kommt man an einigen Felsen vorbei.

Mittwoch, 6. September 2017

Qualitätsweg Felsenrunde bei Bad Überkingen, Teil 1 von 3

Der Qualitätsweg Felsenrunde bei Bad Überkingen im Oberen Filstal gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert werden sollen. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen, die im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt wird. Die Felsenrunde wurde am 14. Juli 2017 als erster der neuen Löwenpfade eröffnet.

Die Felsenrunde ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf der Felsenrunde.

Die Felsenrunde beschreibt einen Rundweg über die Michelsberg genannte Hochflächeninsel nördlich von Bad Überkingen zwischen dem Oberen Filstal und dem Mittleren Filstal. Hierbei kommt man an einigen Top-Aussichtspunkten wie der Hausener Wand und dem Ramsfels vorbei.

Im Verlauf der Felsenrunde gab es bei der Begehung am 08. August 2017 eine merkwürdige Begebenheit. Der Weg war im Bereich zwischen dem Dreimännersitz und dem Schillertempel durch einen Wanderschäfer mit einem Elektrozaun gesperrt. Es war ein weiträumiger Bereich, in dem mehrere hundert Schafe weideten, abgesperrt. Die Felsenrunde führt mitten durch diesen Bereich hindurch und war nicht begehbar.

Es ist dringend erforderlich, dass sich die für die Touristik im Landkreis Göppingen Zuständigen mit den Wanderschäfern zusammensetzen, um hier eine einvernehmliche Lösung zu erreichen. Denn es kann doch wohl nicht sein, dass die gerade mit einem Riesenaufwand beworbenen neuen Löwenpfade bereits in den ersten Tagen ihres Bestehens zum Teil nicht begehbar sind! 

Steckbrief
Name: Felsenrunde
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (geplant)
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 13,3 Kilometer
Höhenunterschied: 425 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Städte/Gemeinden: Bad Überkingen, Kuchen, Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Samstag, 2. September 2017

Das Obere Filstal - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Das Obere Filstal von Geislingen an der Steige bis zum Filsursprung bei Wiesensteig ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb.

Nach dem Oberen Donautal auf der Südseite der Schwäbischen Alb ist das Obere Filstal der zweite große Canyon auf der Schwäbischen Alb, ein west-östlich gerichtetes Talsystem, das von der Fils in die Albtafel gegraben worden ist.

Die für den Neckar und seine Zuflüsse etwas ungewöhnliche West-Ost-Fließrichtung der Fils hat ihre Ursache im früheren Flusssystem der Ur-Lone, das zur Donau gerichtet war. Im Oberen Filstal hat die heutige Fils die Laufrichtung eines früheren Seitenflusses der Ur-Lone beibehalten.

Wegen der West-Ost-Ausrichtung des Oberen Filstals spricht man hier auch vom doppelten Albtrauf. Der Albtrauf ist hier von Norden nach Süden in der Tat zweimal vorhanden, einmal südlich von Aichelberg, Bad Boll und Gingen/Fils. Und zum Zweiten im Bereich des Oberen Filstals.

Im heutigen Post in diesem Blog soll das Obere Filstal kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Oberen Filstal befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Dienstag, 29. August 2017

Qualitätsweg Filsursprung-Runde bei Wiesensteig, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Filsursprung-Runde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Hasental, einem Trockental auf der Albhochfläche gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Der Weg führt zwar grundsätzlich das Hasental abwärts in Richtung Osten. An einer Stelle entfernt sich der Weg jedoch auffallend vom Tal und beschreibt einen Haken im Waldgebiet nördlich des Hasentals. In diesem Waldgebiet trifft die Filsursprung-Runde wieder auf den Weitwanderweg Albtraufgänger, mit dem sie jetzt bis zum Endpunkt des Wegs gemeinsam verläuft

Samstag, 26. August 2017

Qualitätsweg Filsursprung-Runde bei Wiesensteig, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Filsursprung-Runde im Oberen Filstal aus der Wegegrupe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Qualitätsweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Wegs.

Von der Orientierungstafel beim Parkplatz Papiermühle folgt man kurze Zeit dem Sträßchen in Richtung Wiesensteig. Dann zweigt die Filsursprung-Runde nach links in das Autal ab. Im Verlauf dieses Tals aufwärtsgehend erreicht man beim Ziegelhof die Albhochfläche. Das Autal ist in seinem unteren Teil besonders idyllisch. Dort gibt es Wiesen im Talgrund. Weiter oben ist das Tal durchgehend bewaldet.

Mittwoch, 23. August 2017

Qualitätsweg Filsursprung-Runde bei Wiesensteig, Teil 1 von 3

Der Qualitätsweg Filsursprung-Runde bei Wiesensteig im Oberen Filstal gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert werden sollen. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen, die im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt wird. Die Filsursprung-Runde wurde am 23.07.2017 eröffnet. Sie ist nach der Felsenrunde bei Bad Überkingen der zweite Löwenpfad, der eröffnet worden ist.

Die Filsursprung-Runde ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf der Filsursprung-Runde.

Die Filsursprung-Runde beschreibt einen Rundweg im hintersten Teil des Oberen Filstals und erreicht hierbei auch den Albtrauf bei der Burgruine Reußenstein.

Steckbrief
Name: Filsursprung-Runde
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (geplant)
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 12,4 Kilometer
Höhenunterschied: 211 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreise: Göppingen, Reutlingen, Alb-Donau-Kreis
Städte/Gemeinden: Wiesensteig, Römerstein, Westerheim
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Samstag, 19. August 2017

Naturfreundehaus Boßlerhaus bei Gruibingen

Das Naturfreundehaus Boßlerhaus bei Gruibingen gehört zu den zahlreichen für die Öffentlichkeit zugänglichen Gast-, Erholungs- und Unterkunftshäusern auf der Schwäbischen Alb, die von Vereinen und Organisationen betrieben werden.

Das Naturfreundehaus Boßlerhaus gehört der Organisation Naturfreunde. In Europa gibt es fast 1000 Naturfreundehäuser.

Das Boßlerhaus befindet sich am Ostrand der Hochfläche des Boßlers, eines Gipfels am Albtrauf zwischen Aichelberg und Gruibingen.

Steckbrief
Name: Boßlerhaus
Organisation: Naturfreunde
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Gruibingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Adresse: Haus Nr. 203, 73344 Gruibingen
Höhenlage: 785 m ü NN
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag sowie teilweise in den Sommerferien
Bewirtschaftung: einfache Verpflegung am Wochenende
Schlafplätze: vorhanden 

Dienstag, 15. August 2017

Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Wurmlinger Kapellenwegle aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf im Landkreis Tübingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg. Im heutigen Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Kapellenparkplatz in Wurmlingen geht es zunächst mal ein gutes Stück am Südfuß des Kapellenbergs entlang in Richtung Osten. Man geht hierbei durch ein Wiesen- und Gartengebiet. Im Süden sieht man das Waldgebiet Rammert. Man erreicht schließlich den Ortsrand von Hirschau, das zu Tübingen gehört.

Samstag, 12. August 2017

Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle, Teil 1 von 2

Der Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle beim Rottenburger Stadtteil Wurmlingen am Kapellenberg zwischen Neckar und Ammer gehört zur Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss. 

Das Wurmlinger Kapellenwegle ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Wurmlinger Kapellenwegles.

Das Wurmlinger Kapellenwegle beschreibt eine Runde zwischen dem Rottenburger Stadtteil Wurmlingen und dem zu Tübingen gehörenden Hirschau. Der Weg steigt hinauf auf den Kapellenberg, auf dem sich die Wurmlinger Kapelle befindet. 

Das Wurmlinger Kapellenwegle gehört zwar nicht mehr zur Schwäbischen Alb. Wir wollen hier in diesem Blog jedoch alle Premiumwege am Früchtetrauf (das heißt: alle Premiumwege im Landkreis Tübingen) beschreiben. 

Steckbrief
Name: Wurmlinger Kapellenwegle
Wegegruppe: Premiumwege am Früchtetrauf
Label: Premium-Spazierwanderweg
Erste Zertifizierung: Mai 2017
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Mai 2020
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 5,5 Kilometer
Höhenunterschied: 140 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Tübingen
Städte/Gemeinden: Rottenburg am Neckar, Tübingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schönbuch und Glemswald

Dienstag, 8. August 2017

Blick vom Uhlbergturm bei Filderstadt auf die Schwäbische Alb

Der Uhlbergturm gehört zu den Aussichtstürmen, die dem Albtrauf nördlich vorgelagert sind. Aussichtstürme dieses Typs bieten die beeindruckendste Sicht auf den Albtrauf (so wird der Nord- und Nordwestrand der Schwäbischen Alb genannt), der sich dann wie eine lange Mauer ohne sichtbare Enden präsentiert.

Der Uhlbergturm befindet sich am Rand des Schönbuch auf der Gemarkung von Filderstadt. Der Turm gehört dem Schwäbischen Albverein. Der Turm befindet sich auf einer Höhe von 469 m ü NN. Die Turmhöhe ist 25 Meter. Der Turm wurde im Jahr 1890 erbaut. 

Beim Turm befindet sich ein Kiosk. Gemäß den Angaben auf der Infotafel am Turm sind der Turm und der Kiosk am Samstag nachmittag und an den Sonn- und Feiertagen geöffnet. Für die Besteigung des Turms wird eine kleine Eintrittsgebühr erhoben. Auf der Wiese beim Turm befinden sich Bänke und eine Grillstelle.

Wegen des Baumwuchses des an den Turm angrenzenden Waldgebiets gibt es von der Aussichtsplattform des Turms keinen 360 Grad-Rundumblick. Der Blick von Osten über Süden bis Südwesten auf die Schwäbische Alb ist jedoch ungehindert möglich. 

Freitag, 4. August 2017

Jörgenbühl-Geichenbuch - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch in diesem Blog

Montag, 31. Juli 2017

Auf dem Donauberglandweg von Mühlheim an der Donau nach Fridingen an der Donau

Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der dritten Etappe des Donauberglandwegs von Mühlheim an der Donau bis nach Fridingen an der Donau.

Der Donauberglandweg ist ein Weitwanderweg und Qualitätsweg Wanderbares Deutschland mit vier Tagesetappen und einer Gesamtlänge von 70 Kilometern.

Die dritte Etappe des Wegs ist ca. 12 Kilometer lang. Hinzu kommen 0,5 Kilometer für den Zuweg vom Bahnhof Mühlheim bis zum Donauberglandweg und 1,8 Kilometer für den Abweg vom Donauberglandweg bis zum Bahnhof Fridingen (damit Gesamtlänge der Tagestour ca. 14,3 Kilometer). Im Verlauf der dritten Etappe des Donauberglandwegs kommt man an einigen der schönsten Stellen des Oberen Donautals sowie der gesamten Schwäbischen Alb vorbei.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Aussicht vom Stiegelesfelsen und vom Laibfelsen im Oberen Donautal

Stiegelesfelsen und Laibfelsen gehören zu den größten und beindruckendsten Felsbildungen im Oberen Donautal, das seinerseits das Gebiet mit den größten Felsen in Baden-Württemberg ist.

Beide Felsen befinden sich östlich von Fridingen an der Donau. Von beiden Felsen bietet sich ein interessanter Ausblick in einen Teil des großartigen Durchbruchstals der Donau durch die Kalktafel der Schwäbischen Alb.

Bereits im Jahr 1938 wurde das Gebiet um beide Felsen als Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 28 Hektar ausgewiesen. Im Jahr 2005 wurde das Naturschutzgebiet neu ausgewiesen, in Stiegelesfels-Oberes Donautal umbenannt und auf beachtliche 342,4 Hektar vergrößert (aufgeteilt auf drei Teilflächen). 

Sonntag, 23. Juli 2017

Der Donauberglandweg - ein Weitwanderweg auf der Südwestalb

Der Donauberglandweg ist ein Weitwanderweg und Qualitätsweg Wanderbares Deutschland.

Der Weg verläuft mit vier Tagesetappen und 70 Kilometern auf der Südwestalb im Bereich der höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb sowie durch den schönsten Teil des Oberen Donautals.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Donauberglandweg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Donauberglandweg befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Der im Jahr 2008 eröffnete Donauberglandweg war der erste Weitwanderweg der Schwäbischen Alb, der eine Beschilderung der neuen Generation mit freistehenden, gelben Wegweisern erhalten hat. Diese Wegweisung bildete das Vorbild für das seit dem Jahr 2014 für die ganze Schwäbische Alb geltende neue Beschilderungskonzept.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Unesco erklärt sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum Weltkulturerbe

Das Welterbekomitee der Unesco hat bei seiner 41. Sitzung vom 02. bis 12. Juli 2017 in Krakau sechs Höhlen der Schwäbischen Alb zum Weltkulturerbe erklärt. Dies ist die erste Unesco-Welterbestätte auf der Schwäbischen Alb.

Der offizielle Name der neuen Welterbestätte in englischer Sprache lautet: Caves and Ice Age Art in the Swabian Jura (Höhlen und Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb).

Damit erkennt die Unesco die in diesen sechs Höhlen gemachten Funde frühgeschichtlicher Kunstwerke, Musikinstrumente und von handwerklichem Gerät als Kulturgegenstände von universellem Wert an. Zudem werden die sechs Höhlen als Welterbestätte anerkannt.

Die sechs Höhlen befinden sich im Achtal zwischen Blaubeuren und Schelklingen und im Lonetal-Abschnitt südlich von Bissingen ob Lontal (Stadtteil von Herbrechtingen).

Im Achtal sind die Höhlen Hohle Fels, Sirgenstein und Geißenklösterle betroffen. Im Lonetal sind nun die Höhlen Bockstein, Hohlenstein und Vogelherd Weltkulturerbe.

Samstag, 15. Juli 2017

Hochberg-Amseltal - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Hochberg-Amseltal ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Hochberg-Amseltal:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage 
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Hochberg-Amseltal in diesem Blog

Dienstag, 11. Juli 2017

Binsenlache im Hasental bei Lenningen-Pfulb im Geopark Schwäbische Alb

Die Binsenlache im Hasental ist eines der ganz seltenen Feuchtgebiete auf der Albhochfläche. Sie befindet sich in einem Trockental bei Lenningen-Pfulb auf der Esslinger Alb.

Die Binsenlache im Hasental wurde vom Geopark Schwäbische Alb im Jahr 2016 als sogenannter Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus. Mit Stand Ende 2016 gibt es bereits 17 Geopoints im Geopark Schwäbische Alb.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Die Infotafel bei der Binsenlache im Hasental erklärt den Grund für das Vorkommen dieses Feuchtgebiets sowie die menschlichen Einflüsse.

Die Binsenlache im Hasental befindet sich in einem Trockental, das sich von der Pfulb südlich von Lenningen-Schopfloch bis zum Filsursprung bei Wiesensteig erstreckt. Vor Jahrmillionen waren das Hasental und das Filstal noch ein Seitental der Urlone und entwässerten zur Donau.

Freitag, 7. Juli 2017

Das Große Lautertal - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Das Große Lautertal von der Quelle der Großen Lauter bei Gomadingen-Offenhausen bis zur Mündung der Großen Lauter in die Donau bei Lauterach ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb.

Das Große Lautertal ist die schönste zur Donau gerichtete Tallandschaft der Schwäbischen Alb. Das Tal ist zudem das burgenreichste Gebiet der Schwäbischen Alb.

Im heutigen Post in diesem Blog soll das Große Lautertal kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Großen Lautertal befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Das Große Lautertal befindet sich vollumfänglich im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Es sind zahlreiche Wanderparkplätze vorhanden, von denen aus Aktivitäten starten. Die Große Lauter kann man auf bestimmten Abschnitten und zu bestimmten Jahrezeiten auch mit dem Kanu befahren. Das Große Lautertal ist auch bei Motorradfahrern beliebt, was zu Konflikten führt.

Der Burgenweg des Schwäbischen Albvereins sowie der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg und der Schwäbische Wald-Oberschwaben-Weg führen durch Teile des Großen Lautertals. Ein Netz von Premiumwegen ist in Planung. 

Montag, 3. Juli 2017

Auf dem Tälesweg durch die Kernzone Schlosshau des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um einen interessanten Pfad, den sogenannten Tälesweg. Der Pfad folgt einem Trockenbachbett durch die Kernzone Schlosshau des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Mit dem Namen "Schlosshau" kann wohl kaum jemand auf Anhieb etwas anfangen. Viel klarer wird die Sache jedoch, wenn man hinzufügt, dass die Kernzone Schlosshau direkt bei der Burgruine Hohenhundersingen, einer der bekanntesten Burgruinen des Großen Lautertals, liegt.

Neben dem Gang durch ein meist trockenes Bachbett bietet der Tälesweg noch eine weitere Besonderheit. Dieser Weg war in der Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Tübingen über die freigegebenen Wege in den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb vom 07.06.2010 nicht enthalten. Der Weg war also gesperrt. Erst mit der Fortschreibung der Allgemeinverfügung vom 12.02.2015 wurde der Tälesweg neu als zugelassener Weg in der Kernzone Schlosshau aufgenommen.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Drackenberg - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Drackenberg ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Drackenberg:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung 
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Drackenberg in diesem Blog

Sonntag, 25. Juni 2017

Weitwanderweg Albtraufgänger erhält im Rahmen der Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen neue Wegweiser

Der durch Teile des Landkreises Göppingen verlaufende Weitwanderweg Albtraufgänger erhält im Rahmen der Umsetzung der neuen Freizeitwegekonzeption des Landeskreises Göppingen neue Wegweiser.

Am 30. Mai 2017 wurden die ersten der neuen Wegweiser beim Wanderparkplatz Reußenstein montiert. Im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen ist geplant, im Verlauf des gesamten 1.100 Kilometer langen Wanderwegenetzes des Landkreises neue, freistehende Wegweiser zu montieren.

Der im Jahr 2015 offiziell eröffnete Weitwanderweg Albtraufgänger verfügte bisher über an Holzpfosten montierte Wegweiser, die eine Eigenentwicklung waren und nicht ganz zufriedenstellen konnten.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Harpprechthaus des Deutschen Alpenvereins bei Lenningen-Schopfloch

Das Harpprechthaus bei Lenningen-Schopfloch gehört dem Deutschen Alpenverein, Sektion Schwaben. Es ist eines der sogenannten Mittelgebirgshäuser des Alpenvereins.

Selbstredend befindet sich die Mehrzahl der Unterkunftshäuser des Alpenvereins in den Alpen. Verschiedene Sektionen des Deutschen Alpenvereins besitzen jedoch auch Häuser auf der Schwäbischen Alb.

Das Harpprechthaus befindet sich auf der Hochfläche der Esslinger Alb ca. einen Kilometer ostsüdöstlich von Lenningen-Schopfloch und innerhalb des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Steckbrief
Name: Harpprechthaus
Organisation: Deutscher Alpenverein
Landkreis: Esslingen
Stadt/Gemeinde: Lenningen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Adresse: Stockert 1, 73252 Lenningen-Schopfloch
Höhenlage: 800 m ü NN
Öffnungszeiten: Montag/Dienstag Ruhetag, ansonsten je nach Wochentag von 8 Uhr bzw. 11:30 Uhr bis 22 Uhr bzw. 24 Uhr
Bewirtschaftung: voll bewirtschaftet
Unterkunft: Einzel-, Doppel-, 4-Bett-Zimmer und Lager

Samstag, 17. Juni 2017

Mörikefels - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Mörikefels ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Mörikefels:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Mörikefels in diesem Blog

Dienstag, 13. Juni 2017

Premiumweg Firstwaldrunde bei Nehren, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Firstwaldrunde aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf bei Nehren im Landkreis Tübingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Premiumweg. Im vorangegangenen Post sind wir im Uhrzeigersinn im Verlauf des Wegs gewandert und hierbei bis zum Kamm des Firstbergs gekommen. Heute geht die Wanderung weiter. 

Vom Kamm des Firstbergs hat man einen überraschenden und schönen Panoramablick auf den Tübinger Albtrauf vom Schönberg über den Bolberg und den Filsenberg bis zum Farrenberg.

Samstag, 10. Juni 2017

Premiumweg Firstwaldrunde bei Nehren, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Firstwaldrunde aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf im Landkreis Tübingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Parkplatz Schwanholz geht es in Richtung Nordosten durch ein Streuobstwiesengebiet, das als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. Nach kurzer Zeit erreicht man bereits den Lehrpfad "Bäume des Jahres". Aufgereiht neben dem Feldweg sind hier die Bäume der Jahre 1990 bis 2016 angepflanzt worden. Bei den Bäumen befinden sich Erläuterungstafeln.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Premiumweg Firstwaldrunde bei Nehren, Teil 1 von 3


Der Premiumweg Firstwaldrunde bei Nehren im Albvorland der Tübinger Alb gehört zur Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Die Firstwaldrunde ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf der Firstwaldrunde.

Die Firstwaldrunde beschreibt eine Rundtour über einen dem Albtrauf vorgelagerten Höhenrücken im Albvorland der Tübinger Alb östlich von Mössingen und südlich von Nehren. 

Steckbrief
Name: Firstwaldrunde
Wegegruppe: Premiumwege am Früchtetrauf
Label: Premiumweg 
Erste Zertifizierung 2017 mit 60 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis April 2020
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 9,7 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 220 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Tübingen
Städte/Gemeinden: Nehren, Mössingen
Großlandschaft: Schwäbisches-Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittleres Albvorland

Samstag, 3. Juni 2017

Zur Waldschaukel über dem Laucherttal im Verlauf des Premiumwegs Witbergrunde

Waldschaukeln bilden den aufwändigsten Teil der Möblierung der vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifizierten Premiumwege. Heute besuchen wir die Waldschaukel über dem Laucherttal im Verlauf des Premiumwegs Witbergrunde aus der Premiumweggruppe der DonauFelsenLäufe.

Im Gegensatz zu anderen Teilen der Möblierung wie z.B. Waldliegen, Sitzbänke oder Vesperinseln sind Waldschaukeln relativ selten vorhanden. Pro Premiumweggruppe gibt es oft nur eine Waldschaukel.

Von der Waldschaukel über dem Laucherttal hat man einen schönen Blick auf einen Abschnitt des Laucherttals, der autofrei ist. Nur die eingleisige Bahnstrecke der Hohenzollerischen Landesbahn führt hier durch. Die Waldschaukel befindet sich allerdings nicht an einem natürlichen Aussichtspunkt. Die Aussicht kommt dadurch zustande, dass man den Wald am Hang der Lauchert vor einigen Jahren gerodet hat. Der jetzt vorhandene Jungwald versperrt die Sicht nicht. Wie das allerdings später mal aussieht, wenn die Bäume höher geworden sind, sei mal dahingestellt. Möglicherweise ist geplant, den Aussichtspunkt durch Freischneiden der Vegetation auch zukünftig zu erhalten.

Dienstag, 30. Mai 2017

Standardwegzeiger für örtliche Rundwanderwege als Teil des Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb

Die Standardwegzeiger für örtliche Rundwanderwege sind ein Teil des neuen Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb.

Das neue Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb wurde vom Planungsbüro für Wandertourismus (Hans-Georg Sievers) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein und dem Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg entwickelt und im Jahr 2011 in der Pilotregion Donau-Heuberg umgesetzt. 

Im Jahr 2014 hat der Schwäbische Albverein das neue Wege- und Beschilderungskonzept offiziell übernommen und geringfügig überarbeitet. Das Konzept ist auch vom Schwäbische Alb-Tourismusverband e.V. und von den Städten und Gemeinden des Gebiets anerkannt. Das neue Wege- und Beschilderungskonzept soll zukünftig auf der gesamten Schwäbischen Alb und dem Albvorland angewendet werden.

Ein Bestandteil des neuen Wege- und Beschilderungskonzepts sind die Standardwegzeiger für örtliche Rundwanderwege.

Freitag, 26. Mai 2017

Der neugestaltete Karlsplatz in Sigmaringen

Am 31. März 2017 ist in der Donau- und Hohenzollernstadt
Sigmaringen der neue Karlsplatz eröffnet worden.

Die neugestaltete Platzfläche wertet den östlichen Eingang zur Altstadt von Sigmaringen sowie zum Schloss ungemein auf. Die Kosten der Neugestaltung beliefen sich auf 3,9 Millionen Euro. Ein Teil der Kosten wurde bezuschusst. An der Stadt Sigmaringen blieben 2,8 Millionen Euro hängen.

In der Platzmitte befindet sich ein Fontänenfeld mit mehr als 20 Wasserdüsen, das während der warmen Jahreszeit der Blickfang des Platzes ist. Treppenstufen schließen den Platz zur Fürst-Wilhelm-Straße hin ab. Diese Straße führt in einem Halbkreis um den Platz herum und überwindet hierbei auch einen Höhenunterschied.

Auf dem Platz befindet sich ein Denkmal für Fürst Karl Anton von Hohenzollern (1811-1885). Das Denkmal trägt die Jahreszahl 1869. Das ist das Jahr, in dem nach dem Tod des letzten Fürsten von Hohenzollern-Hechingen Karl Anton von Hohenzollern der Fürst des gesamten fürstlichen Hauses Hohenzollern wurde.

Montag, 22. Mai 2017

Naturfreundehaus Seltbachhaus bei Bad Urach

Das Naturfreundehaus Seltbachhaus bei Bad Urach gehört zu den zahlreichen für die Öffentlichkeit zugänglichen Gast-, Erholungs- und Unterkunftshäusern auf der Schwäbischen Alb, die von Vereinen und Organisationen betrieben werden.

Das Naturfreundehaus Seltbachhaus gehört der Organisation Naturfreunde. In Europa gibt es fast 1000 Naturfreundehäuser.

Das Seltbachhaus befindet sich am Südosthang des Seltbachtals, eines kurzen Seitentals des Ermstals bei Bad Urach.

Steckbrief
Name: Seltbachhaus
Organisation: Naturfreunde
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Adresse: Seltbachtal, 72575 Bad Urach
Höhenlage: 465 m ü NN
Öffnungszeiten: Sa von 14 bis 18 Uhr, So und Feiertag von 10 bis 18 Uhr
Bewirtschaftung: teilbewirtschaftet mit Getränken

Donnerstag, 18. Mai 2017

Trailfinger Schlucht - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Trailfinger Schlucht ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Trailfinger Schlucht:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Trailfinger Schlucht in diesem Blog

Sonntag, 14. Mai 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 14 (Besuch bei Rulaman)

Der Rundwanderweg Nr. 14 bei Bad Urach trägt den Namen Besuch bei Rulaman.

Mit zur Zeit 20 Rundwanderwegen, zwei Themenwanderwegen und fünf Premiumwanderwegen (Grafensteige) steht Bad Urach an erster Stelle auf der Schwäbischen Alb, was die örtlichen Rundwanderwege betrifft.

Der Rundwanderweg Nr. 14 steigt vom Ermstal südlich von Bad Urach über die untere Wolfsschlucht auf die Albhochfläche bei der Burgruine Hohenwittlingen an und über den östlich Talhang wieder hinab ins Ermstal.

Der Name "Besuch bei Rulaman" ist passend gewählt. Denn der Rundwanderweg Nr. 14 führt an der Schillerhöhle vorbei. Dies ist die Tulkahöhle im bekannten Roman "Rulaman" des Jugendschriftstellers David Friedrich Weinland.

Steckbrief
Name: Rundwanderweg Nr. 14, Besuch bei Rulaman
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Bad Urach
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 2,1 Kilometer
Höhenunterschied: 205 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die Standortplakette als Teil des Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb

Die Standortplakette ist ein Teil des neuen Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb.

Das neue Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb wurde vom Planungsbüro für Wandertourismus (Hans-Georg Sievers) in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein und dem Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg entwickelt und im Jahr 2011 in der Pilotregion Donau-Heuberg umgesetzt.

Im Jahr 2014 hat der Schwäbische Albverein das neue Wege- und Beschilderungskonzept offiziell übernommen und geringfügig überarbeitet. Das Konzept ist auch vom Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. und von den Städten und Gemeinden des Gebiets anerkannt. Das neue Wege- und Beschilderungskonzept soll zukünftig auf der gesamten Schwäbischen Alb und dem Albvorland angewendet werden.

Samstag, 6. Mai 2017

Nägelesfelsen-Eichhalde - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Nägelesfelsen-Eichalde am Albtrauf im Ermstal bei Bad Urach ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Nägelesfelsen-Eichhalde:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung 
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Nägelesfelsen-Eichhalde in diesem Blog

Dienstag, 2. Mai 2017

Premiumweg Hewensteig bei Engen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hewensteig aus der Premiumweggruppe Hegauer Kegelspiel.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Hewensteig. Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Hewensteigs. Man kann den Rundweg in beiden Richtungen erwandern. Wir wandern entgegen dem Uhrzeigersinn.

Vom Parkplatz Almenhütte südwestlich oberhalb von Engen-Anselfingen führt der beschilderte Zugang zum Hewensteig ca. 200 Meter aufwärts. Dann trifft man auf den eigentlichen Hewensteig.

Nun folgt bis zum Gipfel des Hohenhewen ein ununterbrochener Anstieg, zunächst sehr steil, dann etwas flacher. Links des Wegs befinden sich zunächst Wiesen, rechts des Wegs Wald. Man hat in Richtung Südsüdwesten einen Blick auf den Hohenhewen. Später tritt der Weg dann vollends in den Wald ein.

Samstag, 29. April 2017

Premiumweg Hewensteig bei Engen, Teil 1 von 2

Der Premiumweg Hewensteig bei Engen gehört zur Premiumweggruppe Hegauer Kegelspiel.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Hewensteig ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Hewensteigs.

Der Hewensteig beschreibt eine Rundtour über den Hohenhewen, einen der höchsten Berge des Hegaus. Von Nord nach Süd wird der Berg überschritten. Zum Gipfelplateau führt ein Stichweg. Der Rückweg führt über den Osthang des Bergs.

Der Hewensteig befindet sich wenige hundert Meter von der Südgrenze der Schwäbischen Alb entfernt. Der Hewensteig ist gleichwohl Thema hier in diesem Blog über die Schwäbische Alb. Denn die Premiumweggruppe Hegauer Kegelspiel, der der Hewensteig angehört, umfasst auch verschiedene auf der Schwäbischen Alb gelegene Premiumwege. Insofern ist es das Ziel hier in diesem Blog, alle Premiumwege des Hegauer Kegelspiels zu besprechen.

Steckbrief
Name: Hewensteig
Wegegrupppe: Hegauer Kegelspiel
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung 2014 mit 64 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Juli 2017
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,4 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 340 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Konstanz
Stadt/Gemeinde: Engen
Großlandschaft: Voralpines Hügel- und Moorland
Naturraum: Hegau